Der HCD Gröbenzell musste sich am Samstag beim Tabellenführer deutlich mit 21:30 geschlagen geben. Noch schwerer als die Auswärtsniederlage wiegt jedoch die Verletzung von Lea Röhrl, die sich in der Schlussphase des Spiels unglücklich am Knie verletzte.
Mit erneut stark dezimiertem Kader – zwei Torhüterinnen und lediglich acht Feldspielerinnen – reiste der HCD nach Ketsch. Von Beginn an war klar, dass gegen die breit aufgestellten Gastgeberinnen nur mit maximaler Effizienz etwas zu holen sein würde. Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst offen. Beim 3:3 war man auf Augenhöhe, doch im weiteren Verlauf fehlte die Durchschlagskraft. Zu viele Ballverluste und vergebene Chancen sorgten dafür, dass sich der Tabellenführer absetzen konnte. Zur Pause lag der HCD deutlich mit 7:14 zurück.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht. Die Abwehr stand stabiler, das Tempospiel der Gastgeberinnen wurde besser kontrolliert, und auch im Angriff agierte man geduldiger. Der zweite Durchgang ging daher mit 16:14 nur knapp an Ketsch – ein Zeichen dafür, dass die Moral stimmte und das Team trotz schwieriger Personalsituation nie aufsteckte.
Überschattet wurde die Partie allerdings von der Verletzung von Lea Röhrl. Nach einem sehenswerten Treffer verdrehte sie sich bei der Landung unglücklich das Knie und konnte nicht weiterspielen. Nach den bereits bestehenden personellen Ausfällen trifft diese Situation das Team besonders hart.
Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit der HSG St. Leon/Reilingen die nächste wichtige Aufgabe. Es gilt es von Beginn an konzentrierter aufzutreten, die Fehlerquote zu reduzieren und die positive Entwicklung aus der zweiten Halbzeit mitzunehmen. Gerade mit Blick auf die Tabellensituation braucht das Team jeden Punkt – und wird alles daransetzen, eine geschlossene und kämpferische Leistung auf die Platte zu bringen.
Jetzt heißt es: Kräfte bündeln, zusammenstehen und den Fokus voll auf Sonntag richten.














