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Mehr als nur eine Niederlage

Mehr als nur eine Niederlage

3.Liga-Team
03 Feb

Das war fast überall zu wenig


Bei der 29:30 (15:17) Niederlage gegen die HSG Würm zeigt der HCD Gröbenzell über viele Strecken eine unzureichende Leistung. Will man die Saison nicht im Niemandsland der Liga beenden, müssen jetzt die alten Tugenden her.
 
Über 50 Minuten hatte die HSG Würm-Mitte den HCD Gröbenzell fast durchweg unter Kontrolle und hat deshalb verdient die Punkte aus der Wildmooshalle mitgenommen. Demgegenüber stand ein harmloser HCD, der außer einer Aufholjagd, angeführt von Ami Bayerl (9 Tore) und Vera Bassel (6) sowie dem geglückten Comeback von Verena Obermeier (3) nicht viel zu bieten hatte.
 
Vom Anpfiff an machten die Würmtaler Wildkatzen klar, dass sie das Spiel als Revanche für das verlorene Hinspiel sahen. In der Abwehr entschlossen und im Angriff variantenreich konnten sie ihr Spiel in der Wildmooshalle annähernd ungestört durchziehen. Beim HCD hingegen ging in Halbzeit eins fast nichts zusammen. Im Angriff war es bis auf den genannten Lichtblick von Verena (Obi) Obermeier nicht mehr als Stückwerk, was das Team von Hendrik Pleines, der schon früh sein erstes Team Timeout nahm, ablieferte. Noch auffälliger war die ausbleibende Abwehrleistung, hier schien es an mehr als nur an Motivation und Abstimmung zu fehlen. Bis auf vereinzelte Führungen des HCD war die HSG Würm somit fast durchgehend mit ein bis zwei Toren Vorsprung am Drücker, der Halbzeitstand von 15:17 somit durchaus verdient.
 
Auch in Durchgang zwei bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Würm sogar noch energischer, der HCD immer ein bis zwei Schritte hinterher. Die Abwehr des HCD lief von vereinzelten Torhüteraktionen abgesehen weiterhin im Schongang, auf Seiten der Wildkatzen nutzten das vor allem Belma Beba (12) und Isabell Toth (7), die das Gästespiel fast nach Belieben lenkten. Auch offensiv war der HCD ideenlos, häufig wurde dieselbe Auftakthandlung gespielt, die Würm durch gute Antizipationen jedoch bereits im Keim ersticken konnte. Mit bis zu sieben Toren Vorsprung (20:27) schien die Partie nach 45 Minuten dann schon fast gelaufen. Erst zehn Minuten vor Schluss ging ein Ruck durch das Team Hendrik Plenes. Ami Bayerl und Vera Bassel suchten nun im Rückraum zusehends die eins gegen eins Duelle und konnten sich erfolgreich durchsetzen, auch in der Abwehrleistung legte der HCD zu. Am Ende der Aufholjagd kam der HCD sogar nochmal bis auf ein Unentschieden heran, der Schlusspunkt zehn Sekunden vor Schluss durch Laura Steger somit unglücklich, aber keinesfalls unverdient.
 
Die HSG Würm zeigte insgesamt die ansprechendere Partie, die Wildkatzen haben sich förmlich in die Partie gebissen. Beim HCD hingegen ist man gut beraten, den Fokus wieder auf die handballerischen Tugenden zu legen, die die Mannschaft in den letzten Jahren stark machte. Pleines warnte schon vor Saisonbeginn, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, wenn sein Team keine 100% gibt. Dies gilt umso mehr, als dass jetzt für den HCD mit Allensbach und Regensburg zwei richtig knackige Auswärtsspiele bevorstehen.
 
 
NSC

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