C-1 Jugend, BL 2007 / 2008: Berichte

 

C1 schließt zweite Bayernligasaison als Tabellenfünfter ab!
Als "guter Tabellenfünfter" beendete die C1 Jugend des HCD Gröbenzell ihre 2. Saison in der Bayernliga. Wenn auch das erklärte Saisonziel um einen Platz verpaßt wurde, so kann das hochmotivierte, engagierte und spielstarke Team mit dem erreichten mehr als zufrieden sein. Stets sprühte die Mannschaft vor Begeisterung. Einsatz und Teamgeist waren jederzeit bärenstark. Gegen die vermeintlich "Schwachen" feierten die C1 Mädels deutliche Siege, jedoch taten sie sich gegen die "Großen" durchwegs schwer. So landeten die Gröbenzellerinnen im Mittelfeld der Liga und dürfen nun auf zahllose Highlights zurückblicken. Gegen die beiden Klassenbesten aus Würm-Mitte und Haunstetten waren die Gröbis richtig "dran", gegen Schongau, Forstenried und Waltenhofen landete man klare Kantersiege. Besonders stolz dürfen die Mädels auf ihre individuelle Entwicklung sein. Eine jede hat sich mehr als erfeulich entwickelt, alle fanden ihren wichtigen Platz im Team und durften persönliche Erfolge feiern. Alle 12 Mädels spielen mittlerweile in der Bezirksauswahl Alpenvorland, mit Lisa Sagert, Sarah Rocher und Alina Watzlowik schaften gleich 3 Gröbenzellerinnen den Sprung in den Bayernkader. Coach Walbrunn: "... und die Mädels haben noch enormes Entwicklungspotential!". Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt der tollen Truppe allerdings nicht, denn schon im April starten die Mädels mit der "neuen C1" und "neuen B1" in die Bayernligaqualifikation 2008/2009.

Anja Arnold (33), Julia Hoch (7), Conny Karg (59), Corinna Kurz (26), Johanna Leubner (27), Marilena Oetjen, Sarah Rocher (19), Sabrina Schießl (25), Nina Walbrunn (14), Alina Watzlowik (54), Steffi Weber (24), Lisa Sagert (Tor)

10.2.08, "Waldmünchenmüde": 23-18 in Ismaning
Waldmünchen/Ismaning: Das 4-tägige Traingslager der Gröbenzeller Handballjugend (SC+HCD) war heuer der Megaknaller. 90 Handballbegeisterte pilgerten in den Bayerischen Wald und ließen es dort so richtig krachen. Jeden Tag 3 Traingseinheiten, mit individuellen, teamspezifischen und mannschaftsübergreifenden Schwerpunkten fordeten von den Mädels alles und wirklich jede zog bedingungslos mit. Die letzten Kräfte ließ man schließlich in kurzen Nächten und bei der legendären Abschlussparty - "Stimmung pur!" - es machte sich eine regelrechte Handballeuphorie breit!.
So nahmen es die Trainer Walbrunn/Watzlowik bewußt in kauf, dass man das letzte Saisonspiel direkt im Anschluss in Ismaning "waldmünchenmüde" antrat - vielleicht ließ sich zumindest die Euphorie in den Münchener Norden tragen. Auch die Ismaninger präsentierten sich an diesem Tag eher wechselhaft und so entwickelte sich ein Spiel mit unterschiedlichen Gesichtern. Nach ausgeglichenem Beginn verschärfte Ismaning Mitte der 1. Hälfte das Tempo, und die platten Gröbis konnten nicht mithalten. Vom 5-4 bis zum 10-5 ging wenig zusammen, da half auch das häufige Wechseln nicht weiter. Dann aber gab Steffi Weber mächtig Gas: 2 fulminante Treffer gaben allen wieder Selbstvertrauen und das resultierende 10-8 zur Pause hörte sich doch gar nicht schlecht an. Ismaning wirkte keinesfalls souverän. Doch die müden Gröbenzellerinnen leisteten sich auch in der 2. Halbzeit zunächst viele Unkonzenttriertheitenund beim 20-15 in der 40. Minute schien das Spiel gelaufen. Nun war es Conny Karg die das Heft in die Hand nahm, und mit beeindruckendem Zusammenspiel mit Julia Hoch (heute großartig am Kreis) zur Aufholjagd blies. 2 Minuten vor Schluss hätte A. Watzlowik mit ihrem dritten 7-Meter tatsächlich den Anschlusstreffer zum 20-19 erzielen können. Doch leider ging dieser Wurf daneben, und damit auch der Glaube an einen Punkt. Schließlich musste sich der HCD mit 23-18 geschlagen geben.

Anja Arnold (2), Julia Hoch (1), Conny Karg (3/2), Corinna Kurz (2, Johanna Leubner (1), Sarah Rocher (1), Sabrina Schießl (3), Nina Walbrunn (1), Alina Watzlowik (2/2), Steffi Weber (2), Lisa Sagert (Tor)

27.1.08, "Den Schalter nicht mehr gefunden!": 25-20 in Gundelfingen
Gundelfingen: Leider konnten die HCD Mädels die bärenstarke Form der letzten Wochen diesmals nicht abrufen. Schon zu Spielbeginn schauten die Trainer in eher müde, unkonzentrierte Gesichter und man wußte: "Heut wird`s schwierig!".
Trotz verhaltener Leistung durfte der HCD mit dem Spielverlauf über weite Strecken zufrieden sein. Die Mädels brillierten zwar nicht und zeigten bei mäßigem Tempo zahllose kleine und große Fehler im Aufbau, konnten das Spiel aber dennoch meist ausgeglichen gestalten. Der HCD-Rückraum zeigte sich hierbei allerdings wenig spielfreudig und entwickelte kaum Druck auf die rustikale Abwehr der Schwaben. So war es diesmals das schnelle Spiel über den Kreis, welches zum Erfolg führte. Sperre, Sperre Absetzen, N. Walbrunn und S. Rocher gaben alles. Doch zumindest stand die bis dato 2.-beste Abwehr der Liga, vor einer erneut brillianten L. Sagert. Nach wechselnder 2-Tore Führung ging es mit einem gerechten 9:9 in die Pause. Die Mädels wirkten ein wenig platt, starteten jedoch famos (wieder über S. Rocher am Kreis) in die 2. Hälfte und durften sich bis zum 13-14 über eine verdiente Führung freuen. Doch plötzlich ab der 35. Minute, riss der Spielfaden und für ca 10 Minuten ging einfach gar nichts. Fangfehler, Passfehler, unmotivierte Torabschlüsse aus dem Stand: als ob der Schalter umgelegt wurde. Gundelfingen nutzte die Situation und überrollte den HCD bis zum rasanten 22-16. Die HCD Mädels waren nicht mehr wieder zu erkennen, da half auch kein Teamtimeout, der Schalter wurde einfach nicht gefunden. Als man sich dann endlich gefangen hatte war`s zu spät, alles weitere blieb Ergebniskosmetik: 25-20, so viele Gegentore gab es noch nie in der Saison. Schade drum.

Anja Arnold (2), Conny Karg (1/1), Corinna Kurz (4), Johanna Leubner (3), Sarah Rocher (5), Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn, Alina Watzlowik (3), Steffi Weber (2), Lisa Sagert (Tor)

 

24.1.08, "Was für ein Spiel!": 22-19 bei Würm-Mitte
Planegg: Hochmotiviert durch die letzten Kantersiege reiste unsere C1 zum Derby nach Würm-Mitte um die Lokalrivalen auf ihrem Weg zur bayrischen Meisterschaft "ein wenig zu ärgern" (Coach Watzlowik). Leicht beeindruckt starteten die "guten Bekannten" aus dem Würmtal in die Partie.
Das mit dem Ärgern ist tatsächlich gelungen, wenn auch letztendlich beide Punkte im Würmtal verblieben.
Vorneweg: Unsere Mädels steigerten sich tatsächlich nochmals zur Vorwoche und zeigten in den ersten 15 Minuten die mit Abstand beste Saisonleistung. Hier wiesen sie mit spielerischen Mitteln tatsächlich die Grenzen des hochgeschätzten Meisterschaftsfavoriten auf. Während Würm-Mitte sich vorrangig auf die genialen Qualitäten ihrer Spielmacherin Sarah Gramenz verließ (11 Tore!) hielt der HCD mit Spielwitz, Leidenschaft und Tempo einer beeindruckenden Teamleistung dagegen. Schneller, heute aber auch geduldiger Präzessionshandball war als Taktik ausgegeben und umgesetzt. Alle 11 Mädels traten als homogene, spielfreudige Einheit auf. 6:8 war die verdiente Zwischenführung und die Würmer Kontrahenden konnten ihre von Anfang spürbare Nervosität nicht ablegen.In allen Phasen des Spiels war die Partie offen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen und es entwickelte sich ein beeindruckender Schlagabtausch zweier tollen Mannschaften von dem man noch länger erzählen wird. A. Arnold auf
Halblinks und C. Karg auf Halbrechts sorgten für 50 Minuten Dauerdruck auf die Würmer Abwehr. Während Anja mit fulminaten Sprungwürfen (und das bei toller Spielübersicht) beeindruckte, sorgte Conny mit sensationellem 1:1 Spiel für permanenete Gefahr. Und wenn S. Weber noch öfters mit unbändigen Willen marschiert wäre? Nicht auszudenken. Würm kam in jedem Fall über das gesamte Spiel zu keiner Atempause. Klasse Mädels!
Besonders hervorzuheben: S. Schießl. Hinten hielt sie, trotz S. Gramenz` permanenten Anritten den Abwehrverbund auf VM jederzeit zusammen und im Angriff sorgte sie auf Linksaußen unermüdlich für Gefahr. Beim Durchschnaufen ersetzte sie C. Kurz absolut perfekt. A. Watzlowik machte im Angriff den Ball "richtig dauerschnell" und nicht nur N. Walbrunn und S. Rocher profitierten am Kreis mit zahllosen wunderbaren Aktionen. 8 (!) HCD-Torschützen blieben über die gesamte Spielzeit ständig brandgefährlich! Brilliant: L. Sagert, die Bank im Tor. Sie sorgte im Duell "der" bayerischen Auswahlkeeper 93-94 (Brandl-Sagert) für ein hochklassiges Patt. So hätten sich die HCD Mädels einen Punkt redlich verdient, jedoch sollte es leider nicht dazu reichen. Würm hielt hinten die Abwehr ordentlich zusammen und fand im Angriff über das körperbetonte Kreisspiel ein probates Mittel zum Torerfolg (... vielleicht hätte der HCD doch umstellen sollen). Letzendlich brachte der keinesfalls überragende Tabellenführer einen wechselnden 2-4 Tore-Vorsprung in das Ziel. Fazit: Über weite Strecken des Spiels hat der HCD die Partie insbesondere spielerisch dominiert, jedoch setzte sich die individuelle Stärke der Würmer Einzelspielerinnen durch. Mit dem Ergebnis läßt sich gut leben, auf das weitere Entwicklungspotential des HCD darf man gespannt sein.

Anja Arnold (4), Julia Hoch, Conny Karg (5/2), Corinna Kurz, Johanna Leubner (2), Sarah Rocher (1), Sabrina Schießl (3/1), Nina Walbrunn (2), Alina Watzlowik (1), Steffi Weber (1), Lisa Sagert (Tor)

19.1.08, "Beste Saisonleistung - Respekt!": 25-13 gegen Waltenhofen!
Gröbenzell: Beim tiefen Blick in die Augen der Spielerinnen war klar: Diese Mannschaft will heute unbedingt siegen! Zu sehr ärgerte noch die unnötige Niederlage des Hinspiels, zu sehr grummelte der uninspirierte Auftritt beim 3-Königsturnier in Gauting. Und beim Warmlaufen war klar, daß es heute nur 1 Sieger geben kann. Die 8 Allgäuerinnen (alle Leistungsträger an Bord) legten zwar los wie die Feuerwehr und erspielten ein rasches 1:4. Doch das konnte die HCD-Mädels heute nicht irritieren. Sie zeigten fortan den rassigen Tempohandball, den man sich so sehr schon über die gesamte Saison gewünscht hätte. Nicht nur 1. und 2. Welle, sondern vielmehr das variable, flexible Positionsspiel begeisterten. Anja Arnold erwischte einen prächtigen Tag im Rückraum und zeigte neben präzisen, harten Torwürfen bei unzähligen Anspielen auch ihre spielerischen Qualitäten. So waren es heute insbesondere die "Großen" 93er die Verantwortung übernahmen und förmlich "sprühten". J. Leubner mit einer total überzeugenden Leistung auf der rechten Außenbahn sorgte von Beginn an für Sicherheit, bis schließlich C. Karg und S. Weber so richtig ins Spiel kamen. Gemäß den Trainingsschwerpunkten der Vorwochen stellten sie sich den 1:1 Situationen und waren jederzeit brandgefährlich. Daraus ergaben sich für alle hochklassige Torchancen, die auch ausgiebig genutzt wurden. Auch die "Kleinen" standen nun in nichts nach, und mit der geschlossenen, technisch höchst anspruchsvollen Mannschaftsleistung sorgte man für ein beruhigendes 11:6 zur Pause. Waltenhofens Wille schien gebrochen, und der HCD hielt auch in der 2. Hälfte das Tempo weiter hoch. Nun gelangen auch die vieltrainierten "Schmankerl" der letzten Trainingsschwerpunkte und ließen die Trainerherzen höher schlagen. Das Trainerduo Walbrunn/Watzlowik durfte am Ende ein wenig stolz resumieren: "Beste Saisonleistung - Respekt!"
Mit Spannung erwartet man nun die letzten "Hammerspiele" der Saison. Haben die HCD Mädels sich "nur stabilisiert", oder konnte man den spielerischen Abstand zur Tabellenspitze sogar ein wenig verkürzen? Nun geht es Schlag auf Schlag zum 1. Titelfavoriten nach Würm-Mitte, zum ärgsten Verfolger nach Gundelfingen, und schließlich zum 2. Titelfavoriten nach Ismaning. Die erste Antwort erfahren wir am Donnerstag.

Anja Arnold(4), Julia Hoch, Conny Karg (4), Corinna Kurz (1), Johanna Leubner (2), Sarah Rocher (4), Sabrina Schießl (2/1), Nina Walbrunn (2/1), Alina Watzlowik (4), Steffi Weber (2), Lisa Sagert (Tor)

9.12.07, "Es läuft...." : 12-26 Sieg in Forstenried
Forstenried: Nach dem deutlichen Sieg gegen Schongau gab sich die C1 auch gegen den Tabellenvorlertzten aus Forstenried keine Blöße. Eindringlich hatte Coach A. Walbrunn vor dem angeschlagenen Gegner gewarnt. Und so wurden die Münchnerinnen um deren Bayernkaderspielerin Nicole Huber von der 1. Minute an unter Druck gesetzt. Wieder einmal war es die vor Spielfreude sprudelnde C. Karg, die Verantwortung übernahm, und mit einer überragenden Leistung über die gesamte Spielzeit permanent die Forstenrieder Abwehr berackerte. Ein um`s andere mal ließ sie ihre Gegenspielerin stehen. Aber auch mit ihrer hellwachen Abwehrleistung ließ sie Forstenried einfach nicht in`s Spiel kommen. Nur 4 Feldtore von N. Huber sprechen für sie, zuzüglich der zahlreich eingeleiteten Tempogegenstöße. Wie in Schongau zeigten sich dazu insbesondere auch J. Leubner und A. Watzlowik prächtig aufgelegt, und so war es wieder die rechte Seite die bald für ein beruhigendes 2:7-Polster sorgte. Als es dann "lief", fand auch S. Weber in das Spiel, und bestätigte mit zahlreichen fulminanten Antritten die Trainingsleistung der Vorwochen. Ihre imposanten Tore und der beieindruckende Wille sorgten bald für die Vorentscheidung. Mit 7:14 ging es in die Pause. Besonders hervorzuheben ist, dass das Team die Vorgabe der Trainer umsetzte, und sich tatsächlich auch in der Folge keine "Leerlaufphase" leistete. Beständig wurde auch in der 2. Hälfte der Vorsprung gegen die keinesfalls schwachen Gastgeber ausgebaut. Einziger Wermutstropfen: die mäßige Chancenauwertung! Schön dass die Mädels das Handballjahr 2007 nun mit einem Erfolg abschließen können. Was der Formanstieg in der Liga tatsächlich Wert ist, muss das kommenede Auswärtsspiel beim Titelaspirant aus Würm-Mitte zeigen. Denn das haben die HCD-Mädels noch keinesfalls abgeschrieben.


Anja Arnold(1), Julia Hoch (1/1), Conny Karg (9/1), Corinna Kurz, Johanna Leubner (5), Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn (1/1), Alina Watzlowik (5/1), Steffi Weber (3), Lisa Sagert (Tor)

1.12.07, 32 Tore für das Selbstvertrauen in Schongau
Schongau: Mit einem gelungenen Auftritt beim Tabellenschlusslicht aus Schongau sorgten die HCD-Mädels der C1 für neues Selbstvertrauen. Nach den jüngsten (achtbaren) Niederlagen gegen die Tabellenführer aus Ismaning und Haunstetten wollte man unbedingt wieder siegen und schon die Körpersprache beim Warmlaufen war eindeutig. Nach einem konzentrierten Start lag der HCD schnell mit 0:5 in Front und leistete sich erstmals in der Saison auch in der Folge keine "Durchhänger". Conny Karg und Johanna Leubner sprühten vor Leidenschaft, sorgten auf der rechten Seite für Tor um Tor und zogen das gesamte Team mit. Schließlich fanden alle 11 Gröbenzellerinnen erfreulich beständig in das Spiel und beeindruckten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung - eine jede (!) traf. Lisa Sagert im Tor bestätigte dazu die hervorragenden Leistungen der Vorwochen mit einer beeindruckenden, fehlerfreien Partie. Wenn es was zu mäkeln gab, dann die eher undisziplinierte Abwehrleistung. Ungewohnt oft war der HCD "hinten dran"! Doch angesichts des kontinuierlichen, variantenreichen Angriffsspiels konnte Coach Watzlowik
darüber leicht hinwegsehen und durfte sich schließlich über ein - auch in dieser Höhe verdientes - 18:32 (9:14) freuen

Anja Arnold(2), Julia Hoch (1), Conny Karg (9/1), Corinna Kurz (2), Johanna Leubner (4), Sarah Rocher (2), Sabrina Schießl (3/1), Nina Walbrunn (1), Alina Watzlowik (3/1), Steffi Weber (5), Lisa Sagert (Tor)

 

27.11.07, 17: 21-Niederlage in Haunstetten (12:7)
Haunstetten: Nach der knappen Hinrundenniederlage hatten sich die HCD Mädels in Schwaben durchaus Chancen ausgerechnet. Doch von Anfang an stand die Partie unter keinem guten Stern: Steffi schon vor Beginn angeschlagen, Anja zu spät, Conny gleich nach Beginn verletzt... ein cooler, selbstbewußter Start schaut anders aus. So waren die Mädels von ihrem 2:0 so überrascht, dass man zunächst den 7m zum 3:0 vergab und die Führung nicht so recht glauben wollte. Der Titelaspirant aus Augsburg zeigte Nerven. Das beeindruckende Rückraumspiel entfaltete sich nur ansatzweise. Doch Haunstetten fand bald im raschen Umschalten auf 1. und 2. Welle das geeignete Rezept und nutzte die folgenden HCD Fehler eiskalt zur Wende. Im Nu sah sich der HCD, wie im Hinspiel, mit 5 Toren im Rückstand, und so schien auch dieses mal nach dem ersten Spielviertel die Partie entschieden. Mit 12:7 ging`s in die Pause.
Doch Haunstetten blieb "verwundbar". Die Gröbenzellerinnen kamen zurück in das Spiel und fanden, wie gewohnt, anfangs der 2. Häfte ihre stärkste Phase. Der Rückraum stabilisierte sich: Conny biss die Zähne zusammen, Alina wirbelte und Anja zeigte Zug zum Tor. Die Mädels belohnten sich mit dem 14:12 und hätten wieder an sich glauben können. Allerdings sollte es wieder einmal anders kommen. Ein um`s andere mal traf man den Pfosten - vier 7-m wurden vergeben. Haunstetten war beständiger und zog wieder - 1./2. Welle - davon. Da war auch die in Bestform auftrumpfende Lisa Sagert im Tor machtlos. So wurde es auch im Rückspiel leider nichts mit einem Punktgewinn.


Anja Arnold(3/1), Julia Hoch (2), Conny Karg (3/2)), Corinna Kurz (2), Johanna Leubner (1), Sarah Rocher, Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn, Alina Watzlowik (5/3), Steffi Weber, Lisa Sagert (Tor)

19.11.2007, der Bayerische Meister siegt 17:23
Gröbenzell: Bis in die Haarspitzen motiviert versuchten die HCD-Mädels das kleine Handballwunder beim Heimspiel gegen den TSV Ismaning. Doch kaum war die Anfangsnervosität abgelegt sah man sich nach unnötigen Fang- und Passfehlern schon 0:3 im Rückstand. Fortan hielt sich der HCD wacker und verteidigte vor der bärenstarken Lisa Sagert mit Leidenschaft und Bravour. Nur 9 Gegentore von Ismaning in einer Halbzeit, das hatte bis dato noch kein Team geschafft. Doch im Angriff lief es einfach nicht rund. Wieder einmal fehlte dem Rückraum die Durchschlagskraft und die Außen zeigten sich ebenso zaghaft. Gegen die athletische Verteidigung aus Ismaning gab es natürlich auch kaum ein Durchkommen und so erzielte man ganze 4 Treffer. 4:9 hieß es dadurch zur Pause und die Mädels hofften auf die obligatorische 2. Häfte. Die verschlief man allerdings zunächst komplett und man sah sich alsbald mit 12 (!) Toren im Rückstand. Erst mit dem Teamtimeout in der 32. Minute wachten die HCD-Mädels auf und zeigten plötzlich, daß sie auch mit dem bayerischen Meister (zumindest phasenweise) auf Augenhöhe mithalten können. Im furiosen, turbulenten Schlussviertel kämpften die Gröbenzellerinnen mit "offenem Visier" und konnten das Publikum begeistern. 6 Tore in Folge schlugen zu buche. Mit einer überzeugenden Energieleistung ezielte man schließlich ein respektables 17:23, alle Achtung.
Die Vorrunde ist nun abgeschlossen, und mit 6:8 Punkten und Platz 5 ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Natürlich hatte man sich einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erträumt. Hierzu jedoch fehlte bisher allerdings die erforderliche Konstanz. Regelmäßig zeigen die Mädels engagierten, rasanten Klassehandball, allerdings auch ebenso regelmäßig schlampige, unkonzentrierte Teilabschnitte. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Wechselbad durch die gesamte Saison. Da konnte leider nicht das notwendige Selbstvertauen aufgebaut werden.
Und entschieden werden die meisten Partien einfach "im Kopf".
Was sind nun die Vorsätze für die Rückrunde? Coach Walbrunn: "Mehr Beständigkeit, den einen oder anderen Überraschungscoup landen, und ein Platz in der oberen Tabellenhälfte"!"
Mädels, packt es an!!!

Zum ersten Rückrundenspiel am kommenden Wochenende reist die Mannschaft als Außenseiter nach Haunstetten.

Anja Arnold, Julia Hoch, Conny Karg (3/1)), Corinna Kurz (2), Johanna Leubner, Sarah Rocher (2), Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn, Alina Watzlowik (6/2), Steffi Weber (3/1), Lisa Sagert (Tor)

27.10.07, Knappe Kiste: HCD - Gundelfingen 22:21
Gröbenzell: An diesem Heimspiel sollte alles ganz anders laufen: Coach Watzlowik hatte die beste 1. Halbzeit der Saison eingefordert und gut motiviert machte sich das Team an die Umsetzung. Man begann engagiert und hochkonzentriert und nach wenigen Spielminuten dominierte der HCD die "Unbekannten" aus Gundelfingen klar. Alina Watzlowik zog auf Rückraum Mitte geschickt die Fäden und das gesamte Team sprühte vor Leidenschaft. Steffi Weber auf halblinks und Sarah Rocher, diesmal von Beginn am Kreis, hatten einen Super Tag erwischt und entsprechend souverän zogen die HCD-Mädels auf 7:2 davon. Ab Mitte der 1. Halbzeit ging der Spielfluss allerdings ein wenig verloren und der Gegner kam auf. Mit einem 11:8 ging es in die Pause und erstmals in der Saison durfte man mit einem Vorsprung in die zweite Spielhälfte starten. Die Mädels hatten die Forderung erfüllt und man war gespannt wie es weitergeht. Mit der ungewohnten Situation kam das Team allerdings nur mäßig zurecht. Von nun an wechselten Licht und Schatten im Minutentakt. Der bald auf 4 Tore angewachsene Vorsprung schmolz dahin. Ausgerechnet die vielgelobte Abwehr zeigte sich immer wieder wenig kompakt und löchrig. Der HCD verteitigte vehement einen wechselnden 1- bzw. 2-Tore Vorsprung. Mit Beginn der Schlussphase machte man noch einmal Dampf. Steffi Weber und Alina Watzlowik mit Druck aus dem Rückraum und wunderschönen Anspielen auf den Kreis sorgten wieder für Sicherheit. Sabrina Schießl verwandelte dazu souverän alle fälligen Strafwürfe (Quote 5/5!) und man hatte den 4-Tore Abstand wieder hergestellt. Aber plötzlich wurde es noch ein mal hektisch. Wieder riss der Spielfaden und Gundelfingen bäumte sich ein letztes mal auf. Der Vorsprung schwand auf ein neues und wurde letzlich knapp mit 22.21 über die Zeit gerettet. Resumee: 2 glückliche Punkte und die Gewissheit, knappe Spiele auch gewinnen zu können.

Anja Arnold (1), Julia Hoch, Conny Karg (1), Corinna Kurz, Johanna Leubner (2), Marilena Oetjen, Sarah Rocher (4), Sabrina Schießl (5/5)), Nina Walbrunn, Alina Watzlowik (5/1)), Steffi Weber (4), Lisa Sagert (Tor)

 

20.10.07, Ein Spiel zum "ärgern", Waltenhofen - HCD 17:16
Waltenhofen: Das Spiel im Allgäu sorgte gleich mehrfach für Ärger. Ein "schlechter", noch dazu auch von der Form parteiischer Schiedsrichter (= Trainer der 1. Mannschaft aus Waltenhofen!!!), eine unterirdische Mannschaftsleistung des HCD in der 1. Halbzeit, und eine unglaublich nachlässige Chancenauswertung mussten erst mal verarbeitet werden. Aber der Reihe nach:
Beharrlich benachteilgte der Referèe die HCD Mädels über das ganze Spiel: So entschied der Alleinpfeifende von der Mittellinie allein bei 5 HCD-Aussentoren auf "Übertreten" (auf der anderen Seite 0!), auf 5:2 Siebenmeter (wobei bei Waltenhofen
zuvor der Torwurf unerträglich lang abgewartet wurde) und auf unzählige kleine Auslegungen zugunsten der Allgäuer. Dramatischer jedoch die turbulente Schlussphase: 70 Sekunden vor Schluss eine zweifelhafte Zeitstrafe gegen Sabrina Schießl, und wenige Sekunden später, ein sauber erkämpfter Ball der als HCD-Foul gewertet wurde; das Spiel war mit 1 Tor zu Gunsten der Allgäuer entschieden. Nach Spielschluss schließlich noch mehr Ärger: War Schiedsrichter Hurtner tatsächlich der eingeteilte Schiri? Oder ist er "kurzfristig", nachdem der eigentlich eingeteilte Schiri nicht kam, eingesprungen?
In jedem Fall erwies sich schließlich der (Un-)Parteiische Herr Hutner als Trainer der 1. Damen- Mannschaft von Waltenhofen (hat aber für einen anderen Verein gepfiffen). Liebe Sportsfreunde aus Waltenhofen, da bleibt ein fader Beigeschmack!

Trotzdem kann das Trainergespann Walbrunn/Watzlowik nicht vor dem HCD-Spiel die Augen verschließen. Nach der üblich schlampigen 1. Halbzeit war auch dieses Spiel mit 13:8 schon beinahe entschieden. Mit einer entschiedenen Abwehrleistung bekam der HCD die nachlassenden Waltenhofenerinnen zwar fortan in den Griff, und man kassierte nur noch 4 Tore. Jedoch konnte man mit dem Angriff auch weiterhin nicht richtig zufrieden sein. Der HCD bäumte sich zwar auf, holte Tor um Tor auf, jedoch fehlte auch an diesem Tag im Abschluss die letzte Entschlossenheit. 7 mal Pfosten ist nicht unbedingt "Pech"!
Zum Schluss stand der HCD mit lehren Händen da und begann gleich nach Spielschluss mit der "Aufarbeitung". Mit 4:6 Punkten auf Platz 5 liegt man sicherlich hinter den Erwartungen zurück. M. Watzlowik: "trotz allem Ärger - jetzt ist Gelassenheit angesagt". Beim anschließenden "Albano"-Pizzaabend schaute die Welt schon wieder viel besser aus.

Anja Arnold (4), Julia Hoch, Conny Karg (1/1), Corinna Kurz (4), Johanna Leubner (1), Marilena Oetjen, Sarah Rocher, Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn (2), Alina Watzlowik (1), Steffi Weber (1), Lisa Sagert (Tor)

 

Meister der 2. Spielhälften: HCD - HSG Würm-Mitte 15:20
Gröbenzell: Würde es eine Tabelle der zweiten Halbzeiten geben, stünden die HCD-Mädels in der Bayernliga verlustpunktfrei und einsam an der Tabellenspitze. Nur leider sind vorab auch 25 Minuten Handball zu spielen, und genau diese führten im Lokalderby gegen die HSG Würm-Mitte zur zweiten Saisonniederlage. Die Anfangsnervosität im Team war in der sehr gut gefüllten Wildmooshalle bis in den letzten Winkel förmlich spürbar, und konnte einfach nicht abgelegt werden. Gleich zu Beginn ließen sich die Gröbenzellerinnen vom erstaunlichen Lärm- und Pfeifpegel in der Halle so irritieren, daß man das Zupacken vergaß. Darauf fand die Abwehr bald zur bekannten Stärke und bekam den Bayernkaderrückraum aus Gräfelfing mit couragiertem, engagierten Auftritt einigermaßen in den Griff. Es war der Angriff der Coach A. Walbrunn mächtig Sorgen bereitete. Der HCD fand einfach nicht in`s Spiel, und fand in Bayerns bester Torfrau, S. Brandl, ein um`s andere mal seinen Meister. Die eklatante Abschlussschwäche war schließlich Hauptursache, dass das Spiel zur Pause mit 4:12 praktisch schon entschieden war. Es folgte die berühmte 2. Halbzeit und die Gröbenzellerinnen zeigten ihr anderes Gesicht. Mit unglaublichem Willen stemmten sie sich gegen die Niederlage und fanden den Glauben an sich zurück. Beim 13:17 in der 41. Minute hofften sie sogar auf den Erfolg ihrer Aufholjagd. Letztlich fehlte es dem HCD aber an der notwendigen Abgeklärtheit und Würm-Mitte konnte den Abstand halten. Trotz dem 15:20 Endstand durfte der HCD zufrieden sein. A. Walbrunn: "Vor allem mit der zweiten Hälfte!"

Anja Arnold (3/1), Julia Hoch, Conny Karg (3), Corinna Kurz (2), Johanna Leubner (2), Marilena Oetjen, Sarah Rocher, Sabrina Schießl, Nina Walbrunn (1), Alina Watzlowik (4/2), Lisa Sagert (Tor)


3.10.07, HCD - TSV Forstenried: 22:15: Hartes Stück Arbeit
Gröbenzell: Nach wie vor macht sich die C1 des HCD Gröbenzell das Leben selbst schwer. Nahtlos an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfend gibt das Team seinen Trainern Rätsel auf. Zwar stand gegen den TSV Forstenried von Anfang an die Abwehr und der Einsatz stimmte rundum. Doch mit dem unbeständigen Angriffsspiel verunsicherte man sich selbst auf unnötige Weise. Reihenweise wurden von praktisch allen Spielerinnen hochkarätige Torchancen vergeben bis der Glaube an die eigene Stärke schwand. Anstatt mit einer deutlichen Führung ging man zu Recht mit einem 8:8 in die Pause. Auch die 2. Hälfte brachte zunächst kaum Besserung. Der Ball lief nicht rund und Forstenried witterte seine Chance. Allerdings sollte man mit dem HCD jederzeit rechnen. Ab dem 12:14 Rückstand ging ein Ruck durch das Team und die Gröbenzellerinnen legten quasi den Schalter um. Plötzlich lag eine andere Stimmung in der Halle und der Ball lief wie von selbst. 1. Welle, 2. Welle, schnelles Spiel über den Kreis: Auf einmal "schepperte" es. 10:1 Tore erzielten die HCD-Mädels in Folge und feierten schließlich mit 22:15 noch einen deutlichen Heimsieg. Zum Lokalderby gegen die hocheingeschätzte HSG Würm-Mitte am kommenden Wochenende (6.10., 16.00 Wildmooshalle) hofft Coach A. Walbrunn auf "eine erhebliche Leistungssteigerung - und das über 50 Minuten !!!"
Anja Arnold (1), Julia Hoch (3), Conny Karg (6/1), Corinna Kurz (1), Johanna Leubner (1), Sabrina Schießl (2/1), Nina Walbrunn (3), Alina Watzlowik (4/2), Steffi Weber (1), Lisa Sagert (Tor)

29.9.07, HCD - TSV Schongau 23:13: HCD findet sein Selbstvertrauen zurück
Gröbenzell: Nach dem durchwachsenen Auftakt gegen Titelfavorit Haunstetten stand die C1 Jugend des HCD gleich im 2. Saisonspiel enorm unter Druck. Gegen den TSV Schongau sollte unbedingt der erste Bayernligasieg eingefahren werden. So gingen die eigentlich so spielstarken Gröbenzellerinnen zunächst "verkrampft" an ihr Werk. Die Abwehr stand löchrig und halbherzig und im Angriff leistete man sich den Luxus einer absolut unkonzentrierten Chancenauswertung. Mit einem unbefriedigenden 10:9 ging es in die Pause. Ganz anders verlief die 2. Halbzeit. Der HCD erhöhte das Tempo und machte gehörig Dampf. Schongau hatte Schwierigkeiten mitzuhalten. Das Selbstvertrauen stieg mit jeder Spielminute und plötzlich wurde der Gegner in allen Belangen dominiert. Die Abwehr stand bombenfest und im Angriff wirbelte man mit hoher Passfrequenz. Insbesondere der "kleine, spielende Rückraum", mit C. Karg und A. Watzlowik harmonierte prächtig und zeigte schnellen, präzisen Kombinationshandball. Nun stimmte auch die Chancenverwertung. Der HCD zog auf und davon und gewann schließlich verdient mit 23:13. Coach M. Watzlowik: "Die Mädels müssen lernen an sich zu glauben!"

Anja Arnold (3 Tore), Julia Hoch (1), Conny Karg (7), Corinna Kurz (2), Johanna Leubner (3), Sabrina Schießl, Nina Walbrunn,
Alina Watzlowik (7), Lisa Sagert (Tor)

HCD - TSV Haunstetten 19-21: Nervöser Start in die Bayernliga
Gröbenzell: Nach einer intensiven, vielversprechenden Vorbereitung brannten die C1-Mädels des HCD auf den Saisonstart zur Bayernliga Süd. Im 1. Spiel hatte man es jedoch ausgerechnet mit dem bayerischen Vizemeister und erneuten Titelfavoriten aus Haunstetten zu tun. In der Quali hatte der HCD die Augsburgerinnen noch deutlich geschlagen, doch von Beginn an machte der TSV diesmal Ernst. Die übernervösen Gröbenzellerinnen verschliefen komplett die ersten 10 Minuten und mussten bald einem 5-Tore Rückstand hinterherlaufen. Aber der HCD meldete sich zurück. Immer wieder zeigte man das bekannte schnelle, starke Tempospiel und holte auf. Jedoch: immer wenn sie glaubten "dran zu sein", bestraften sich die Gröbenzellerinnen mit ungewohnten Unkonzentriertheiten. Mit 9:12 ging es in die Pause. In der 2. Hälfte zeigten beide Teams in einer wechselhaften Vorstellung Licht und Schatten. Der Spielstand pendelte mit einem 1 bis 3-Tore Rückstand und man neutralisierte sich. Nach einigen merkwürdigen Schiedsrichter Entscheidungen (C. Kurz` vermeintlicher Anschlusstreffer wurde noch während dem Wurf mit Entschuldigungsgeste abgepfiffen) bot sich 5 Minuten vor dem Spielende bei Überzahl dem HCD die Ausgleichschance. Sie wurde nicht genutzt. Schließlich hatten sich die Mädels gegen die abgeklärten Augsburgerinnen mit 19:21 geschlagen zu geben: Schade!

Anja Arnold (3 Tore), Julia Hoch (1), Conny Karg (4), Corinna Kurz (4), Johanna Leubner, Sabrina Schießl (2), Nina Walbrunn (1), Alina Watzlowik (4), Steffi Weber, Lisa Sagert (Tor)

Toller Erfolg: Lisa Sagert und Sarah Rocher im Bayernkader
Nach großartiger Vorstellung beim Lehrgang in Donauwörth wurden Lisa und Sarah in den Bayernkader berufen. Herzlichen Glückwunsch!

Juli 2007: Unsere Mädels beim 2- und 4 Bezirketurnier:
Mit großen Vorsätzen reiste der Jahrgang 93 zum 4-Bezirketurnier nach Schwaben und der Jahrgang 94/95 zum 2-Bezirketurnier an den Ammersee.
Hatten unsere "Großen" noch etwas Pech, konnten die "Kleinen" durchwegs überzeugen und zeigten über den gesamten Tag wirklich anspruchsvolle Leistungen. Immerhin 4 HCDlerinnen wurden in die nächste Runde zum 22er Kader "Bayern Süd" eingeladen: Gratulation!

30.6.-1.7.07, Turnier in Gundelfingen:
Gut gelaunt und fast in Bestbestzung reiste das Team, als Ersatz für den Klassiker in Wangen, zum Sommerturnier nach Gundelfingen. Die Gruppeneinteilung sah nach durchwegs klar dominierten Partien im letzten Vorrundenspiel den Klassiker gegen die HSG Würm-Mitte vor. In einem rasanten, hochklassigen Spiel setzte sich schließlich in den Schlusssekunden der Kontrahend knapp mit 1 Tor durch und man hatte die Finalrunde verpaßt. Am 2. Spieltag kam das Team schließlich nicht mehr richtig in die Gänge und erreichte nach 2 durchwachsenen Vorstellungen schließlich "nur" den 4. Platz.

Qualiturnier Bayernliga-Süd, 5.5.07, Herrsching
HCD C1 Jugend löst bravourös verdientes Bayernligaticket
Nach dem erfolgreichen 1- Qualifikationsturnier reisten die Mädels des HCD Gröbenzell mit großen Erwartungen zum Showdown um die Bayernligaqualifikation nach Herrsching. Auch dort präsentierten sie sich von ihrer besten Seite. In der 1. Halbzeit gegen den TSV Forstenried ging man noch leicht nervös zur Sache (7-7) , doch fortan steigerte man sich gewaltig und spielte sich in einen kleinen „Spielrausch“. In der 2. Halbzeit gegen Forstenried brillierte eine bärenstarke Abwehr vor einer nahezu unschlagbaren Lisa Sagert im HCD Tor und die Münchnerinnen erzielten fortan lediglich 2 Tore. Der Angriff zeigte sich torfreudig und das Spiel endete mit 13-9 für den HCD. Anschließend wurden die Konkurrentinnen vom ASV Dachau glatt mit 18-0 (!) abserviert, und man konzentrierte sich auf das Derby gegen den TSV Herrsching. In diesem Spiel zeigten die Gröbenzellerinnen eine nahezu perfekte Leistung. Die Abwehr stand prächtig und Lisa Sagert toppte sogar die Leistungen der Vorspiele. Wie eine Wand vernagelte sie das Tor und hielt sensationell 8 von 9 (!) Siebenmetern. Sie trieb die Herrschingerinnen zur Verzweiflung. Die HCD - Angriffsmaschine lief dazu auf Hochtouren und dominierte den Gegner klar. Mit 14-5 konnte auch dieses Spiel gewonnen werden und die Gröbenzellerinnen lösten nach 2 optimalen Turnieren mit lupenreiner Weste ohne Punktverlust das verdiente Bayernligaticket. „So schau`n Sieger aus“ tönte es noch lang in den Abend! In dieser Form hat der HCD auch in der Bayernliga keinen Gegner zu fürchten!
Anja Arnold (8 Tore), Julia Hoch (2), Conny Karg (5), Corinna Kurz (1), Johanna Leubner (8), Marilena Oetjen (2), Sabrina Schießl (3), Katarina Schröder (1), Nina Walbrunn (1), Alina Watzlowik (8), Steffi Weber (5), Lisa Sagert (Tor)

Qualiturnier Bayernliga-Süd, 21.4.07, Grafing
Überzeugender Auftakt zur Bayernliga-Qualifikation
Nach dem „Lernjahr 06/07“ hat sich das ehrgeizige Team der C-Jugend des HCD Gröbenzell für die kommende Saison viel vorgenommen. „Nun sollen eigene Akzente gesetzt werden !“ formulieren die Trainer A. Walbrunn und M. Watzlowik. Hierzu ist jedoch zunächst die Qualifikationsrunde zur Bayernliga zu überstehen, und da hatte das Schicksal für die 1. Runde eine äußerst starke Gruppe vorgesehen. Neben den ehemaligen Bayernligakonkurrenten aus Haunstetten, immerhin aktueller bayerischer Vizemeister (!) und den Lokalrivalen von Würm-Mitte, mussten die HCD-Mädels noch gegen die körperlich und spielerisch starken Teams aus Altenerding und Grafing bestehen. Und das gelang ihnen durchwegs gut. In allen 4 Spielen zeigten die Gröbenzellerinnen ihre Stärke: Schnellen, technisch anspruchsvollen, leidenschaftlichen Handballsport. Starke Leistungen gegen die HSG Würm-Mitte (13:10) und den TSV Haunstetten (17:13) sorgten für Sicherheit. Bei schwindender Konzentration konnte der HCD im Anschluss auch den TSV Grafing (13:10) und die SpVgg Altenerding (14:10) in Schach halten. So war es vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die zum Erfolg führte. Von allen Positionen zeigte sich der HCD Druck brandgefährlich, sämtliche Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein und so dürfen sich alle über einen verdienten 1. Platz freuen.
Anja Arnold (9 Tore), Julia Hoch (2), Conny Karg (10), Corinna Kurz (8), Johanna Leubner (9), Marilena Oetjen (1), Sabrina Schießl (3), Nina Walbrunn (2), Alina Watzlowik (4), Steffi Weber (6), Lisa Sagert (Tor)