C-1 Jugend, Bayernliga 2009 / 2010: Berichte

 

28.02.10            HCD Gröbenzell – TSV Grafing            30 : 35
Zum Saisonfinale eine Niederlage, die zufrieden stimmt….

Manche Niederlagen schmerzen mehr als andere. Diese war einkalkuliert, und doch war die Art und Weise wie die Niederlage zustande gut „zu verschmerzen“. Nachdem Lulu und Marli nicht mitspielen können war von vorneherein klar, dass unsere Aussichten diese Spiel zu gewinnen eher gegen Null tendierten. So forderte der Trainer vor Spielbeginn alle Mädchen noch einmal dazu auf, dass letzte Spiel in der Bayernliga zu genießen und vor allem noch einmal mit einer kämpferischen Leistung zu überzeugen, wenn von vorneherein klar ist, dass die spielerischen Möglichkeiten begrenzt sind. Zu Anfang des Spieles wurden die taktischen Anweisungen sehr gut umgesetzt und es gelang uns die gefürchteten Tempogegenstöße der sympathischen Mädels aus Grafing auf ein Minimum zu begrenzen. So gelang uns ein überraschend guter Start, was das Selbstvertrauen aller unserer Mädels deutlich steigerte. Sie merkten, hey, da können wir ja gut ganz mithalten. Sehr erfreulich war heute die Leistung von Steffi und vor allem auch von Irina, die deutlich mehr Zutrauen in Ihre eigene Leistungsfähigkeit zeigten. Vier Tore von Irina und eine sehr ermutigende Leistung sprechen eine deutliche Sprache und lassen für die nächste Saison in der C Jugend hoffen. Ihre beste Saisonleistung konnte Steffi Mädel feiern. Sie nahm ihr Herz in beiden Hände, zeigte einen großen Zug zum Tor und in vielen Situationen auch eine gute Spielübersicht. Ihren insgesamt 9 Toren war es zu verdanken, dass wir das Spielgeschehen über weite Strecken des Spieles sehr ausgeglichen gestalten konnten. Dadurch wurden auch Susanne und Michi entsprechend entlastet, was auch zur Stabilität unseres Spieles beigetragen hat. Marlen spielte trotz Erkältung sehr souverän auf Hinten Mitte und war vor allem in der zweiten Halbzeit auch im Angriff deutlich verbessert. Die Rechsaußenposition wurde von Sonja, Claudia und Kathi abwechseln wahrgenommen. Sie haben alle toll gekämpft und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch gut gespielt. Leider blitzte das durchaus vorhandene spielerische Potential etwas zu selten auf. Ihr könnt es Mädels, alles nur eine Frage des Selbstvertrauens. Mitte der ersten Halbzeit legten wir dann so richtig los und konnten beim Stande von 14 : 10 sogar deutlich in Führung gehen. Doch die Mannschaft aus Grafing besann sich wieder auf ihre spielerischen Möglichkeiten und holte wieder Tor um Tor auf – zur Halbzeit stand es 16 : 17.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es uns dranzubleiben und bis zum Spielstand von 25 : 25 war sogar noch ein Sieg möglich. Doch langsam machte es sich bemerkbar, dass die Mannschaft aus Grafing insgesamt gesehen etwas ausgeglichener besetzt war. D.h. die Mädels konnten öfters auswechseln, während bei unseren, das Spiel tragenden Mädels, so langsam die Kräfte etwas nachließen. Alle stemmten sich vehement gegen die Niederlage und holten wieder auf 29:30 auf . Im Endspurt ging uns dann allerdings etwas die Puste aus, wobei wir in dieser Spielphase auch nicht unbedingt das Glück auf unserer Seite hatten und der Pfosten 2 Mal einen Torerfolg verhinderte.
Am Ende stand es 35 : 30 für Grafing, die auch verdientermaßen dieses Spiel gewonnen haben.
Wir haben uns deutlich besser „aus der Affäre gezogen“ als erwartet.

Jetzt ist diese für uns sehr erfolgreiche Bayernligasaison zu Ende. Mit dem 4 Platz und einem ausgeglichenen Punktekonto von 14 : 14 haben wir wesentlich besser abgeschnitten, als wir vor Saisonbeginn realistischerweise erwarten konnten.

Es spielten: Christina ( Tor ), Michaela ( 8 ) , Claudia (1), Sonja, Marlen (2), Irina ( 4 ), Katherina, Stefanie (9), Susanne (6)

 

20.02.10   HCD Gröbenzell – SC Unterpfaffenhofen – Germering                23 : 17
Dem müden Körper und dem müden Geist getrotzt

Das 3-tägige, in jeglicher Beziehung kräfteraubende Trainingslager in Waldmünchen liegt nur wenige Stunden zurück. Die müden Augen von Lulu, Susanne, Steffi und Marli sprechen eine deutliche Sprache. Die klare Botschaft dieser Blicke sagt, der Akku ist leer und sie würden wahrscheinlich sehr viele Dinge jetzt lieber tun, als noch einmal 50 Minuten auf Bayernliganiveau Handball spielen.In die Augen von Michi, die ebenfalls in Waldmünchen mit von der Partie war, kann der Trainer erst kurz vor Spielbeginn blicken, denn sie kommt frisch vom Spiel der B2 Jugend in Kaufering, wo sie noch mit ausgeholfen hat, damit die B2 dort mit wenigstens 6 Feldspielerinnen überhaupt spielen kann. Irgendwie hat Michi auch kaum mehr Zeit darüber nachzudenken, ob sie nun völlig kaputt ist oder nicht, denn die Zeit vom Eintreffen bis zum Spielbeginn reicht gerade noch aus, das HCD Trikot überzuziehen. Bei den müden Geistern macht eine lange Besprechung vor Spielbeginn auch keinen Sinn,  den jede Spielerin ist viel zu sehr mit sich und ihrer eigenen Motivation beschäftigt. Ob wir dieses Spiel gut über die Runden bringen, der Trainer hat da so seine leichten Zweifel, doch diese hat die Mannschaft und vor allem die „Waldmünchener“ deutlich wiederlegt. Trotz die Müdigkeit lassen unsere Leistungsträger von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen und reißen dadurch auch die „Daheimgebliebenen“ entsprechend mit. Uns gelingt ein guter Start und wir gehen mit 2 : 0 in Führung, um allerdings einige Minuten später mit 2 : 3 zurückzuliegen. Es entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein interessanter und intensiver Schlagabtausch in dem es keinem der beiden Teams gelingt sich mit mehr als 2 Toren Vorsprung abzusetzen. Unsere Abwehrarbeit zeigt sich in Vergleich zu den vorangegangenen Spielen deutlich verbessert. Wir verschieben sehr gut zur Ballseite und die in Ballbesitz befindliche Spielerin wird von Lulu, Michi und Susanne konsequent auf der Wurfhand attackiert. Auf diese Art und Weise zerstören wir immer wieder den Spielfluß der sympathischen Mädels vom SCUG. So blitzt das durchaus vorhandene spielerische Potential vom SCUG zu unserem Glück nur selten auf.
Wir verwickeln die Angreiferinnen in viele 1 : 1 Situationen und das Training von Waldmünchen zeigt hier offensichtlich deutliche Wirkung. Bei den zahlreichen Kreuzbewegungen klappt das Übergeben- Übernehmen dank der immer noch erstaunlich schnellen Beine von Michi sehr gut. Fazit: Wir stehen gut in der Abwehr und lassen nur sehr wenige leichte Tore zu. Der Halbzeitstand von 11 : 9 spiegelt demgemäß auch das Spielgeschehen wieder. Die Halbzeitpause dient der Regeneration, viel geredet wird nicht.
Bis zum 15.12. wogt das Spielgeschehen hin und her und so manche Großchance wird auf beiden Seiten ungenutzt gelassen, oder der Pfosten steht einem Torerfolg im Weg. Danach zünden aber unsere Mädels zu aller Erstaunen den „Abwehrturbo“, d.h. sie bilden ein nahezu unüberwindliches Abwehrbollwerk  und es gelingen uns zahlreiche Ballgewinnen, die wir zu den entscheidenden Tempogegenstoßtoren nutzen können. Wir setzen uns auf 19 : 12 ab.  Die Mädels vom SCUG kämpfen aber unverdrossen weiter und kommen wieder auf 20 16 heran. In dieser Phase steht uns auch das Glück ein wenig zur Seite, denn der SCUG läßt einige gute Wurfgelegenheiten ungenutzt.  Wir nutzen unsere Wurfmöglichkeiten nun wieder etwas konsequenter und bauen den Vorsprung wieder auf 23 : 16 aus. Beim Schlusspfiff von 23 : 17 gehen einige todmüde Spielerinnen vom Spielfeld, so eine richtige Freude über den Sieg will gar nicht aufkommen. Ich als Trainer ziehe meinen Hut vor Eurer Leistung und wie ihr trotz der anstrengenden Tage in Waldmünchen mit vollem Einsatz gekämpft habt. Ich bin sicher Ihr alle werdet viel Selbstvertrauen in Eure eigene Leistungsfähigkeit aus diesem Spiel mitnehmen. Ein Dank auch an Kathi, die gesundheitlich leicht angeschlagen die Mannschaft unterstützt hat und an Julia;
die mit Gippsbein den notwendigen moralischen Beistand auf der Bank geleistet hat. Jetzt steht noch das letzte Spiel gegen Grafing auf dem Programm und dann ist diese Bayernligasaison für uns vorbei.

Es spielten: Christina (Tor), Susanne (5), Stefanie (1), Luisa (6), Marli, Kathi (2), Sonja (2), Michaela (7), Irina

 

 

07.02.10  TSV Schwabmünchen – HCD Gröbenzell   22 : 10
Unser „ letztes Aufgebot“ schlägt sich tapfer und kämpft bis zum Schluß.

Die Vorzeichen für unseren sonntagvormittäglichen Ausflug ins Schwabenland stehen alles andere als günstig. Susanne und Lulu können nicht mitspielen und Julia fällt auf Grund Ihrer Knöcheloperation für den Rest der Saison ganz aus – gute Besserung auf diesem Wege. So müssen es also dieses Mal Marlen, Michi und Co alleine richten. Vor dem Spiel herrscht jedenfalls eine ganz gute Stimmung, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, dass sich alle Spielerinnen das Wort „Team“ auf die Handfläche schreiben. Wir wissen nur als Team können wir in diesem Spiel bestehen und ein für diese Verhältnisse gutes Ergebnis erzielen. Die Mannschaft hat auf jeden Fall die Vorgabe des Trainers zu 100% erfüllt und 50 Minuten lang mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft. Das die spielerischen Mittel durch den Ausfall von Lulu und Susanne begrenzt sind war von vorneherein klar. Das die Mädels aus Schwabmünchen auch körperlich deutlich überlegen waren legte die Meßlatte noch zusätzlich etwas höher. Die Mädels haben über 50 Minuten lang versucht sich auch körperlich gegen die Mannschaft aus Schwabmünchen zu stemmen und 22 Gegentore zeugen auch von einer sehr engagierten Abwehrleistung. Im Angriff lief der Ball zum Teil recht schnell über die einzelnen Stationen, doch schon bald wurde klar, gegen die sehr robuste und zum Teil auch sehr defensive Deckungsarbeit des Teams aus Schwabmünchen, war nur sehr schwer ein Durchkommen. So mühten sich Michi, Marli und Steffi nach Kräften im Rückraum, doch alleine die technischen Fertigkeiten waren begrenzt und so fehlte die notwendige Durchschlagskraft. Ein klares Zeichen dafür dass es in den nächsten Monaten vor allem auch im Training darum geht die technischen und vor allem auch die athletischen Fähigkeiten weiter zu verbessern. Ein großes Lob gebührt Irina, die ein sehr engagiertes Spiel auf allen Positionen zeigte und auch mit drei Toren dafür belohnt wurde und zudem noch einige 7 Meter herausholte. Zwischenzeitlich musste sie sich nach einem Schlag auf die Nase kurz auf der Bank erholen, genauso wie Kathi, die nach einem Zusammenstoß mit blutender Innenlippe kurzzeitig „außer Gefecht“ war. Beide vergaßen aber ihre Schmerzen schnell wieder und kämpften unverdrossen weiter. So lastete das torgefährliche Angriffspiel sehr stark auf den Schultern von Michi. Mit ihrem bewundernswerten Kampfgeist riß sie als einzige die notwendigen Lücken in die dichte Abwehrreihen der gegnerischen Mannschaft. Mit dem Pausenstand von 12 : 6 wurden die Seiten gewechselt – im zweiten Abschnitt ließen wir nur noch 10 Tore zu, konnten aber bei schwindenden Kräfte auch nur noch 4 Tore erzielen. Trotzdem konnte die Mannschaft mit erhobenen Hauptes die Halle verlassen in dem Bewusstsein alles gegeben zu haben. Jetzt folgt das Trainingslager in Waldmünchen und dann noch zwei Heimspielen gegen SCUG und zum Saisonfinale gegen Grafing.

Zum Schluß ein Dank an die heimische Schiedsrichterin Sandra Weihenhorn, die kurzfristig für die eingeteilten aber erkrankten Schiedsrichter spontan eingesprungen ist. Sie zeigte eine sehr souveräne und im wahrsten Sinne des Wortes unparteiische Leistung.

Es spielten: Christina (Tor), Claudia, Marli (1), Sonja, Marlen, Steffi, Michi (6), Irina (3), Katherina

 

30.1.10: HCD Gröbenzell – TSV Ismaning   12 : 41
Eine Niederlage und sonst nichts…

Nach 3 Minuten nimmt der Trainer die erste Auszeit, um ein größeres Debakel zu vermeiden.
Warum? Die Mädels bleiben beim Tempogegenstoß einfach stehen – kein Wille zur Gegenwehr, pure Mutlosigkeit – so kann man doch nicht Handballspielen. OK, die Voraussetzungen sind alles andere als optimal – Lulu ist gesundheitlich angeschlagen und Susanne kann nach einem Kurzeinsatz überhaupt nicht mehr mitspielen und Julia fällt wegen ihrer Knöchelverletzung sogar länger aus. Das kann aber kein Grund sein schon nach 3 Minuten den Kopf in den Sand zu stecken.
Nach einigen deutlichen Worten ändert sich dann zumindest die Einstellung der Mannschaft und sie wehrt sich über weite Phasen des Spieles, wie es eben die körperlichen und spielerischen Mittel zulassen. Das diese begrenzt sind, war von vorneherein klar.
So können auch die Spielerinnen reichlich Spielerfahrung sammeln, die ansonsten oft wenig Spielzeiten bekommen. Es war für viele eine richtige Lehrstunde, wie schnell und doch auf einem hohen technischen Niveau man auch in dieser Altersklasse schon Handball spielen kann. Trotzdem, in unserer Rumpftruppe waren durchaus einige gute spielerische Ansätze zu erkennen. Michi und Steffi warfen mutig aus der zweiten Reihe und Claudia erzielte mit einem sehenswerten Heber von Rechtsaußen ein schönes Tor.
Jetzt gilt es dieses Spiel schnell aus den Köpfen zu entlassen und die Konzentration auf das nächste Spiel in Schwabmünchen zu richten. Wir drücken die Daumen, dass Lulu und Susanne bis dahin halbwegs wieder auf den Beinen sind.

Im Einsatz Chrissie (Tor), Claudia (2), Sonja (1), Michaela (3), Marlen (1), Irina, Marli (1), Luisa (1), Stefanie (3), Susanne

 

24.01.10   TV Gundelfingen – HCD Gröbenzell 26 : 23
Den Sieg vor Augen und doch verloren….

Noch knapp 1 Minute zu spielen und nach bewegten 59 Spielminuten steht es 23 : 23 Unentschieden. Susanne nimmt sich ein Herz und wirft aus der zweiten Reihe und der Ball knallt an die Latte – Tempogegenstoß von Gundelfingen – Tor. Das Spiel ist gelaufen – Susanne erhält zu guter Letzt noch eine 2 Minuten Strafe, das spielt jetzt auch schon keine Rolle mehr – süß schmeckt der Sieg und manche etwas durchaus vermeidbare Niederlage hinterlässt einen leicht bitteren Nachgeschmack. Da ist es besser wenn sich der Adrenalinspiegel erst einmal wieder auf Normalniveau einpegelt und der Spielbereicht erst am nächsten Tag geschrieben wird. So grau wie das Wetter auf der Hinfahrt die Stimmung nicht gerade aufhellt, so stimmungsmäßig grau in grau treten wir auch wieder die Heimfahrt an – wohlwissend, in diesem Spiel wäre mehr drin gewesen, ja wenn…
Aber alles wenn und aber nützt nichts. Nach 50 Spielminuten wird abgepfiffen und dann hast Du entweder gewonnen oder verloren und die Mannschaft kann nichts mehr nachholen, was sie vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig gezeigt hat – Teamgeist, Dynamik und Leidenschaft.
Deshalb wollen wir über die erste reichlich leidenschaftslos und blutleere 1 Halbzeit besser den Mantel des Schweigens decken, denn das Spiel nahm erst in der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten so richtig Fahrt auf. Wenn mich eines als Trainer auf die Palme bringt, dann ist es ein leidenschaftsloser und blutleerer Handball – kein Tempo, keine Dynamik, keine Emotionen – alles tröpfelt so dahin und keine in der Mannschaft macht auch einmal den Mund auf, um seine Mitspielerinnen ein wenig wach zu rütteln. Da komme ich mir als Trainer manchmal vor wie im falschen Handballfilm. Jetzt hilft nur noch eines – Marli, unsere Jüngste kommt aufs Feld und bringt mit ihrem spürbaren Kampfgeist sofort etwas mehr Leben in die „Bude“.
In der Kabine werde ich dann ungewohnterweise richtig laut. Manchmal denke ich mir – wer hat denn den Mädels immer eingeredet, dass sie nicht laut sein dürfen, immer brav sein müssen, immer alles klaglos „erleiden“ müssen – na jedenfalls hat diese wohl mit der Muttermilch aufgesogene Sozialisation auch bei unseren Mädels bereits „ihre Früchte getragen…“.  Auf die Frage, ob sie denn dieses Spiel gewinnen wollen, entrinnt den meisten Kehlen gar kein Ton oder ein kaum, zumindest für meine Ohren, wahrnehmbares ja. Da fühle ich mich als Trainer berufen einmal vorzuführen mit welcher Lautstärke ein Ja auch vernehmbar sein kann – die Mädels erschrecken wohl ein wenig, aber wenigstens sind sie jetzt wachgerüttelt, denn in der zweiten Halbzeit wird endlich richtig Handball mit viel Herz und oftmals auch mit Verstand gespielt. Wir gleichen die 11 : 9 Pausenführung beim Stande von 12 : 12 aus und gehen sogar mit 13:12 zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Danach verlieren wir aber wieder ein wenig den Faden, weil wir in der Abwehr oftmals nicht entschlossen genug die Zweikämpfe annehmen und auch bis zum Ende durchführen. Resultat wir liegen 18 : 15 zurück und sehen schon wie der sichere Verlierer aus. Aber jetzt fangen unsere Mädels richtig zu fighten an und auch Chrissie bringt endlich ihre Finger an den ein oder anderen Ball. Die Einwechselung von Marlen an den Kreis trägt spielerische Früchte, denn endlich läuft der Ball auch über den Kreis und wird schnell auf die Außenposition weitergespielt. Auf Linksaußen macht Steffi ein gutes Spiel und durch Ihre 3 Tore in kurzer Zeit hintereinander holen wir wieder zum 20 : 20 auf. Jetzt wogt das Spiel hin und her und lebt vor allem von der Spannung. Beim 23:22 für uns schnuppern wir am Sieg, aber kassieren postwendend wieder durch Mona Gerstmayer, die überragende Spielerin vom TV Gundelfingen, den Ausgleich. Danach wechselt der Handballgott die Seiten und die Wagschale neigt sich auf die Seite der Mädchen vom TV Gundelfingen. Letztendlich gewinnt nicht die spielerisch bessere Mannschaft, sondern die mit dem stärkeren Siegeswillen in Person von Mona Gerstmayer, die die letzten drei Tore erzielt zum Endstand von 26 : 23.

Das Ergebnis geht in Ordnung. Aus handballerischer Sicht gesehen war dieses Spiel aber auf beiden Seiten keine spielerische Offenbarung. Es lebte von der Spannung und ein, zwei hervorragenden Spielerinnen auf beiden Seiten, das spielerische Element kam aber auf beiden Seiten zu kurz.

Es spielten: Christina ( Tor ), Susanne (4), Stefanie ( 4), Luisa (10), Julia (1), Marli, Katherina, Irina, Marlen, Michaela (4), Claudia

 

 

16.01.10   HCD Gröbenzell – SV Wacker Burghausen 22 : 20
So richtig rund lief es nicht – auf der „letzten Rille“ zum knappen Sieg.

Schlechte und „gute Vorzeichen“ wechseln sich vor Spielbeginn ab. Es ist kein Schiedsrichter da und die Mädels aus der Wackerstadt sind nur 7 Spielerinnen. Und, um es gleich einmal vorweg zunehmen – vor der kämpferischen Leistung dieser 7 Spielerinnen kann ich nur den Hut ziehen. Sie haben uns an den Rand einer Niederlage gebracht. Als Schiedsrichter stellt sich dann dankenswerterweise Markus ( Trainer A Jugend ) kurzfristig und ohne Mittagessen zur Verfügung. Solche Menschen braucht es in einem Handballverein, denn sonst wäre vieles nicht möglich.
Das dies kein leichtes Spiel werden würde war von Anfang an klar. Schon im Hinspiel war das Ergebnis deutlicher, als der Leistungsunterschied zwischen den Mannschaften und das Spiel stand auch dort auf der viel zitierten Messers Schneide.
Im Vergleich zum Hinspiel gelingt und dieses Mal kein Blitzstart und wir liegen 2 : 3 zurück. Danach folgt unsere stärkste Phase in diesem Spiel, der Ball läuft zügig von einer Position zur anderen und Lulu und Susanne können ihren individuellen Stärken gut ausspielen. So liegen wir zur Mitte der ersten Halbzeit mit 10 : 5 in Führung. Chrissie hält uns mit einigen sehenswerten Paraden gut im Spiel. Danach geht aber unser Spielfluß verloren und auch in der Abwehr lassen wir die nötige Konsequenz vermissen. Zuoft wird nicht konsequent genug der Zweikampf gesucht, in Bewegung befindende Spielerinnen werden nicht begleitet und auch das Aushelfen klappt auf Grund von falschem Stellungsspiel zu selten. Kurzum, unser Abwehrspiel ist stark verbesserungswürdig. Der Halbzeitstand von 11 : 9 ist die konsequente Folge davon, dass die Mädels aus Burghausen sich wieder zurück ins Spiel gekämpft haben. Das wird noch eine „knappe Nuß“ in der zweiten Halbzeit.
Wir hoffen zwar drauf, dass beim Gegner die Kräfte etwas schwinden, doch das sollte sich als trügerisch herausstellen. Da wir im Rückraum fast keine Wechselmöglichkeiten haben, lassen auch die Kräfte bei Lulu, Susanne und Michi deutlich nach. Julia hat heute von Rechtsaußen etwas Ladehemmung, an den Kreis gelingen uns so gut wie keine Anspiele, sodaß wir Marlen und Irina nur selten in eine aussichtsreiche Wurfposition bringen können. Von Linksaußen spielen in der ersten Hälfte Marli und Lulu gut zusammen und Kathi wirft in ihrer unnachahmlichen Art zwei enorm wichtige Tore.
So wogt das Spiel in der zweiten Halbzeit hin und her, wird vom Kampf getragen und spielerische Akzente sind auf beiden Seiten eher selten. Jetzt entscheidet alleine der Wille über Sieg und Niederlage und natürlich auch das bekannte Quentchen Glück. Wir liegen lange immer mit 2 – 3 Toren in Führungen doch 3 Minuten vor Spielende steht es auf einmal
20 : 20. D.h. dahin der schöne Vorsprung und Susanne wird schwarz vor Augen und kann nicht weiterspielen. Keine guten Voraussetzungen, um in den letzten drei Minuten, im Handball eine Ewigkeit, noch einmal auf die „Siegesstraße“ zurückzukehren. Der psychologische Vorteil liegt eindeutig bei den Mädels aus Burghausen, denn unser Team läßt doch ein wenig die Köpfe hängen. Marlen muß nun versuchen auf vorne Mitte den Angriffsschwung der Mädchen aus Burghausen zu stoppen. Unverhofft kommt oft, denn nachdem wir im gesamten Spielverlauf einige sogenannte 100%ige Wurfchancen versiebt haben, nimmt sich Kathi auf Linksaußen ein Herz und wirft das sehr wichtige 21 :20. Der Trainer fordert lauthals den Siegeswillen seiner Spielerinnen von der Seitenlinie. Alle geben in der Abwehr noch einmal alles und es gelingt uns noch ein Ballgewinn, den wir per Tempogegenstoß zum entscheidenden 22 : 20 verwandeln.
Danach ertönt die Schlußsirene. Fazit: Wir können besser spielen, aber der HCD Express kam heute nur phasenweise ins Rollen. Solche Spiele gibt es und mit etwas Glück gewinnst du sie dann auch noch. Wir stehen weiter auf dem 2.Tabellenplatz Mädels, noch ist alles drin und das nächste Auswärtsspiel in Gundelfingen wird die Richtung weisen.

Im Einsatz: Christina ( Tor), Claudia, Michaela ( 4 ), Marlen, Irina, Kathi ( 2), Marli, Julia (1), Luisa (7) Susanne ( 8 )
Trainer: Wilfried Roggenkamp

 

06.12.09, TSV Grafing – HCD Gröbenzell 32 : 30
Auf der Zielgeraden geht uns die Luft aus……..

Nach knapp verlorenen Spielen gehen Dir als Trainer so einige Gedanken durch den Kopf. Was wäre gewesen wenn und wenn und aber usw. usw. – das hilft alles nicht mehr – Schlusspfiff aus – einfach ein Handballspiel verloren nicht mehr und nicht weniger. Auf der Heimfahrt läuft im Radio ein Bericht über krebskranke Kinder und deren Mut zu leben. Ich denke mir, was haben wir alle für ein Glück gesund zu sein und diesen tollen Handballsport auszuüben – und so ist es einfach, mal gewinnst du und mal verlierst du – alles kein Beinbruch. Marli, Sonja und Kathi müssen heute passen und so treten wir mit 10 Spielerinnen die Fahrt in den Osten Münchens an. Wir wissen schon was uns heute erwartet, ein temporeiches und kampfbetontes Spiel in dem wir unsere Chance haben, wenn es uns gelingt, dass Tempospiel der Mädels aus Grafing bereits im Ansatz zu stoppen. Dieses Ziel gelingt uns in den ersten 10 Minuten nicht und so liegen wir folgerichtig mit 3 : 6 hinten. Der Trainer mahnt mehr Leidenschaft in der Abwehrarbeit an. So langsam finden wir besser in das Spiel und gehen auch in der Abwehr konzentrierter zu Werke. Jetzt folgt eine sehr, sehr starke Phase von uns. Uns gelingen zahlreiche Ballgewinne in der Abwehr und im Angriff nutzen wir konsequent die sich bietenden Wurfgelegenheiten. Wir drehen das Spiel und liegen auf ein Mal mit 14 : 10 in Front. Doch die Mädels auf Grafing spielen stets auf Augenhöhe verkürzen auf 13 : 15. Doch wir können noch vor dem Pausenpfiff beim Stand von 17 : 13 wieder den alten 4 Torevorsprung wieder herstellen. D.h. zur Pause liegen wir voll im Soll, sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr.
Wir kommen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gut aus den Startlöchern und beim zwischenzeitlichen Stand von 23 : 17 konnten wir uns schon fast auf der Siegerstraße wähnen, aber es sind noch gut 15 Minuten zu spielen. Irgendwie kam es wie es kommen musste, da uns vor allem im Rückraum sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr die personellen Alternativen fehlen, macht sich ab Mitte der Halbzeit der Kräfteverschleiß doch sehr deutlich bemerkbar. Die Abspielfehler und Fehlwürfe im Angriff häufen sich und das kampfstarke Team aus Grafing wittert nach 3 schnellen Toren wieder Morgenluft. Wir mobilisieren noch einmal alle Kraftreserven und beim Stand von 27 : 23 erscheint der Sieg machbar, auch wenn er am seidenen Faden hängt. Wir erhalten in den letzten 8 Spielminuten 2 Zweiminutenstrafen und Susanne erhält nach ihrer dritten 2 Minutenstrafe in der 41 Spielminute die Rote Karte und kann sich des Ende des Spieles in „Ruhe“ von der Bank ansehen. Dieses Handicap können wir bei schwindenden Kräften nicht mehr kompensieren. Der Einsatzwille ist zwar ungebrochen, aber das Spiel hat sich jetzt gedreht. Über den zwischenzeitlichen Ausgleich von 28 : 28 geht Grafing mit 30 : 28 in Führung. Wir kämpfen uns wieder auf 30 : 29 heran um postwendend wieder das 31 : 29 zu kassieren. Unser Team wirft alles in die Waagschale holt wieder auf 31 : 30 auf und die Trainerin aus Grafing nimmt eine letzte Auszeit. In unserem letzten Angriff reicht die Konzentration und die Kraft nicht mehr für den nochmaligen Ausgleich. Die Mädels aus Grafing werfen das 32 : 30 und gewinnen letztendlich alles in allem gesehen knapp aber verdient dieses Spiel. Unser Team hat alles gegeben, aber unsere Abwehrleistung war heute nicht gut genug, um dieses Spiel zu gewinnen. An Chrissie im Tor hat es nicht gelegen, denn sie bot eine sehr starke Leistung.
Jetzt ist erst einmal Weihnachtspause, denn das nächste Spiel ist erst wieder am 16.01.10 zuhause gegen Burghausen. Diese Zeit werden wir zum intensiven Abwehrtraining nutzen, denn was nützt vorne eine gute Angriffsleistung, wenn du hinten zu viele leichte Tore erhälst. Aber, alles kein Beinbruch, der Handballgott war eben heute auf der Seite der Mädels aus Grafing und im letzten Auswärtsspiel von uns in Würm Mitte auf unserer Seite.

Wir haben bis dato jedenfalls eine sehr gute Saison gespielt. Jetzt stehen noch vier Heimspiele und zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Wir liegen noch gut im Rennen, mal sehen was am Ende der Saison herauskommt.

Im Einsatz: Christina Baron (Tor), Claudia Dankwärt (1), Michaela Müller (3), Alina Watzlowik (11), Marlen Trefz (2), Irina Krauth, Julia Engl, Luisa Schlesinger (9), Stefanie Mädel (2), Susanne Roggenkamp (2)

 

21.11.09          HSG Würm Mitte – HCD Gröbenzell  32 : 35
Zwei Mannschaften auf Augenhöhe liefern sich ein rasantes Handballspiel…..

Bei einem früheren Wimbledon Tennisfinale zwischen Björn Borg und John Mc Enroe, sagte der spätere Gewinner nach 5 langen und dramatischen Sätzen – „ it was not me at the end who played, the game played itself we were only actors…“  Frei übersetzt bedeutet das in etwa, dass zum Schluß nicht mehr die Spieler bewusst Tennis spielten, sondern das Tennisspiel spielte sich selbst und die Spieler waren nur „bewusste und ausführende Zuschauer…“ So ähnlich kamen sich wohl die Trainer beider Mannschaften in vielen Szenen bei diesem fulminanten Handballspiel vor. Doch jedes Spiel hat auch eine gewisse Chronologie.
Nachdem Alina rechtzeitig vom Stützpunkttraining aus Haunstetten zu Spielbeginn erscheint, steigen natürlich unsere Chancen auf 50 : 50. Zu Beginn des Spieles sorgt der Schiedsrichter auf beiden Seiten für reichlich Verwirrung, denn er zückt sowohl auf der einen wie der anderen Seite nach kurzer Spielzeit die gelbe Karte und gibt zu unserem Erstaunen 7 Meter für die HSG. Auf der anderen Seite dieselbe Situation 7 Meter für uns. Keiner weiß eigentlich so richtig warum, das kann doch kein Zeitspiel sein, oder? Nein ist es nicht, er hat die defensive Deckungsweise regelgerecht „bestraft“ – der erste Schiedsrichter, der dies in der Bayernliga entsprechend konsequent gepfiffen hat. Das bringt auf beiden Seite einige Verunsicherung in die Deckungsarbeit, die sich erst zu Ende der ersten Halbzeit etwas legt. Die HSG legt los wie die Feuerwehr und unsere beiden ersten Angriffe enden mit zwei leichten Ballverlusten. Die Verunsicherung ist sowohl im Angriff und in der Abwehr spürbar. Schnell liegen wir mit 2:0 zurück und dem Trainergespann Markus und Wilfried kommen so die ersten Zweifel, wenn das so weitergeht…..

Unserem Team gelingt es zwar in der Abwehr in der Anfangsphase nur „sporadisch“ die Lücken zu schließen, dafür halten wir aber im Angriff auch kräftig dagegen. Auf diese Art und Weise entwickelt sich ein schnelles und kampfbetontes Handballspiel, in dem beide Mannschaften versuchen dem Spiel ihren „Stempel aufzudrücken“ und die andere Mannschaft jeweils kräftig dagegenhält. So zappelt ein ums andere Mal der Ball in den Maschen dies jeweiligen anderen Tores und die Trainer und Fans auf beiden Seiten durchleben ein Wechselbad der Gefühle.
Das Spielgeschehen wogt hin und her und wenn es den Anschein hat, die hoch motivierten Mädels von der HSG Würm Mitte würden jetzt die Überhand gewinnen, dann werfen wir wieder ein Tor und halten den Anschluß. Würm kann sich auf maximal 11 : 8 Mitte der ersten Halbzeit absetzen. Wir kämpfen uns wieder heran und überstehen auch zwei 2 Minutenstrafen kurz hintereinander relativ unbeschadet. Beim Stande von 19 : 20 gehen wir zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Doch Würm gleicht noch vor der Pause zum 20 : 20 aus. Jetzt heißt es erst einmal tief durchatmen –so eine abwechlungs- und temporeiche Halbzeit erlebst du als Trainer selten – 20:20, das klingt bereits nach dem Endergebnis, aber es ist erst Halbzeit.  Also Kopf hoch Mädels in der Halbzeit, wir liegen voll im Plan - Unentschieden zur Halbzeit. Jetzt den Blick auf das Positive lenken – hey Mädels das ist einfach ein „geiles“ Handballspiel – gerade in den „engen Spielen“ kannst Du am meisten lernen. Also wieder raus „auf die Platte“ – mal sehen wie es weitergeht. Die beiden dominanten Spielerinnen bei der HSG Sophie Ritter ( super Spiel !!) und Verena Gangnus ( ganz starke Leistung ) haben wieder neue Kraft in der Halbzeit getankt und legen dementsprechend gleich wieder los. Auf Grund einer Kreislaufschwäche von Susanne müssen wir ab kurz nach der Mitte der ersten Halbzeit in der Abwehr umstellen und Marli liefert auf vorne Mitte eine sensationelle Partei und Alina gelingt es immer erfolgreicher die Kreise von Verena Gangnus zu stören. „Schaumi“ der alte Trainerfuchs der HSG hält taktisch dagegen und läßt seine beste Spielerin Sophie Ritter mal rechts und links außen spielen – das hat auch den gewünschten Erfolg, den wir sind in Abwehrverbund nicht in der Lage sie zu stoppen.
Aber so ganz langsam merkt man doch, dass bei den Spielerinnen der HSG die Kräfte ein wenig schwinden, denn jetzt steht unsere Abwehr besser und es gelingen uns mehr Ballgewinne, als in der ersten Halbzeit. In der Mitte der zweiten Halbzeit liegen wir erstmals wieder mit einem Tor beim Stand von 28 : 29 vorne. Wir nehmen eine Auszeit. Susanne hat sich in der Zwischenzeit wieder einigermaßen erholt und verleiht unserer Abwehr zusätzlich Sicherheit. Michi erhält eine verdiente kurze Verschnaufpause auf der Bank und einige kleine taktischen Anweisungen vom Trainer – eine Maßnahme, die sich letztendlich als Glücksgriff herausstellt. Das Spiel steht auf des Messers Schneide, Würm holt auf 29 : 30 auf. Jetzt spielt Michi auf Rückraum links und Lulu auf Linksaußen. Sie sollen mit ihrer Dynamik jetzt die etwas schwächere Abwehrseite der HSG unter Druck setzen. Das gelingt denn 4 Minuten vor Spielende führen wir mit 31 : 34. Aber die Mädels aus Würm ziehen den letzten Joker aus dem Ärmel, Sophie Ritter jetzt auf links außen, einfacher Wechsel mit Rückraum links und schon „schepperts“ wieder unter dem Gebälk. Aber, in dieser ganz entscheidenden Phase verleiht Alina dem Angriffspiel die notwendigen Sicherheit – wir verfallen nicht in Hektik und verlieren den „Kopf“ – wir behalten die Übersicht und haben letztlich auch den Kampfeswillen dieses Spiel zu gewinnen. Unsere „Rechnung“ geht auf, was die HSG kann, können wir auch – Lulu setzt sich auf Außen zwei Mal entscheidend durch und wir können dadurch immer wieder einen 2 Tore Vorsprung in dieser rasanten Schlussphase wahren.
Das Team der HSG mobilisiert noch einmal die letzte Kräfte, aber sie kommen nicht näher als auf 32 :34 heran. Beim Schlusspfiff reißen nur die Trainer und die Fans die Arme hoch, die Mädels sind einfach zu erschöpft und einfach zu „fertig“ um sich ausgelassen freuen zu können. Super Mädels, wir alle freuen uns mit Euch – ihr wahrt alle an einem Handballspiel beteiligt, wie es in dieser Form und Qualität nicht alle Tage stattfindet.
Hier haben sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnet und wir konnten in der entscheidenden Phase noch eine „kleine Schippe“ drauflegen. Beide Mannschaften haben am oberen Ende ihres Leistungsvermögens gespielt und wir hatten mit ein wenig Glück, das bessere Ende für uns. Unser Respekt gilt auch der Leistung der Mädchen der HSG Würm Mitte, die ebenfalls einen tollen und schnellen Handball gespielt haben. Sie mussten zudem noch den Ausfall einer ihrer besten Spielerinnen, Alexandra Müller, verkraften. Wir wünschen der „Alex“ gute Besserung.
Jetzt stehen wir weiter auf Platz 2 in der Tabelle. Das ist deutlich besser, als wir alle zu Saisonbeginn erwartet haben. Alle haben großartig gekämpft und gespielt, auch die Spielerinnen, die in diesem Bericht nicht namentlich genannt sind. Die größte Belohnung für jede Spielerin ist immer noch das eigene Gefühl, nach Beendigung des Spieles „ Ja, das habe ich richtig gut gemacht…“

Es spielten: Christina (Tor), Alina Watzlowik (17), Michaela Müller (4), Marlen Trefz, Irina Krauth (1), Katherina Leubner (1), Marli Ulrich (1), Julia Engl (3), Claudia Dankwärt, Luisa Schlesinger (4), Stefanie Mädel, Susanne Roggenkamp (4)

 

15.11.09            SG Unterpfaffenhofen/Germering – HCD Gröbenzell            19 : 24
Eine solide Abwehr, Teamgeist und ein Zwischenspurt sichern die Punkte im intensiven Lokalderby

Wir fahren gerne nach Germering zum Lokalderby, denn dort herrscht immer eine gute und faire Stimmung und auch die Leistungen der gegnerischen Mannschaft werden anerkannt. Victor, Trainer von der SCUG, hat in den letzten beiden Jahren aus seinen Mädels eine kämpferisch starke Truppe geformt, die auch spielerisch viel zu bieten hat.  Das die Mädels vom SCUG im letzten Spiel auswärts beim Mitfavoriten knapp mit 1 Tor gewonnen hat, hat sicherlich die Moral des Teams aus Germering entsprechend gestärkt – Respekt. Die Chancen stehen also 50 :50 und so freuen wir uns alle auf ein interessantes Handballspiel. Einigen Spielerinnen auf beiden Seiten steckt noch das Auswahltraining vom Samstag in den Beinen. Aber, nachdem alle erst einmal nach dem üblichen Abtasten auf Betriebstemperatur gekommen sind, entwickelt sich ein spannendes Handballspiel. Wir kommen, fast möchte ich sagen, wie gewohnt gut, aus den Startlöchern und liegen schnell 2: 0 in Führung. Das ist aber nicht selbstverständlich, sondern zeugt davon, dass alle Spielerinnen zusammen ein Team bilden und eben gemeinsam gleich von Anfang an immer „voll auf der Platte stehen“. Die leichte spielerische Überlegenheit der Mädels vom SCUG gleichen wir durch enormen Kampfgeist in der Abwehr und einem guten Kleingruppenspiel im Abgriff aus. Es gelingt uns immer besser, durch die Spielweise des „Eckenaußens“ die ganze Spielfeldbreite auszunutzen und sofort Druck auf den Außenpositionen aufzubauen. Diese Spielweise bringt auch im Rückraum mehr Räume und eröffnet neue Möglichkeiten für die Dynamik von Lulu, Michi und Susanne im Rückraum und von Marlen, Kathi und Irina am Kreis. In der ersten Halbzeit ist es das erwartet schnelle und starke Kampfspiel und keine Mannschaft kann sich einen großen Vorsprung erspielen. Beim Halbzeitstand von 12 : 11 für uns ist noch alles offen.

Kurze „Halbzeitansprache“ vom Trainer – „ Mädels wir liegen voll im Plan, unsere Zeit wird noch kommen, wir haben 5 Spielerinnen zum Ein- und Auswechseln und die Mannschaft vom SCUG nur 2 – d.h. von Anfang an sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff „Druck“ machen und das Team aus Germering / U. mehr oder minder müde spielen….“ Bei der artigen „Überlegungen“ ist natürlich auch viel Wunschdenken dabei, doch dieses Mal war diese „Taktik“ zumindest erfolgreich. Aber es gehört auch eine Mannschaft dazu, eine „Taktik“ umzusetzen. Mit Spielbeginn der zweiten Halbzeit nimmt das ausgeglichene Kräftemessen weiter seinen Lauf.. Unser Vorteil, wir erlauben den Mädels vom SCUG keine einfachen Tempogegenstoßtore. Das zeigt doch so langsam Wirkung, zudem unsere Abwehr weiter sehr kompakt steht und vor allem Lulu und Susanne die beiden starken Rückraumangreiferinnen immer wieder an gezielten Torwürfen hindern können. Auf Grund dieses großen Einsatzes gelingen uns in der Abwehr einige Ballgewinne, oder wir können nach gegnerischen Torwürfen schnell nach vorne spielen. Der schnelle Ball aus der Abwehr findet immer wieder in Michi eine dynamische Anspielstation und sie lässt sich diese Wurfchancen nicht nehmen und sie bringt uns mit ihren Toren in der Mitte der zweiten Halbzeit auf die Siegerstraße. Viele Tore vorne helfen aber letztendlich nichts, wenn Du hinten ebenfalls die „Kiste“ voll bekommst. Doch die ganze Mannschaft stellt sich in der Abwehr vehement gegen den nicht nachlassen wollenden Angriffsschwung vom SCUG. Kathi, klein von Wuchs, aber mit großem Einsatzwillen ausgestattet, spielt jetzt hinten Mitte und macht das sehr, sehr gut. Claudia sorgt jetzt auf Rechtsaußen mit ihrem Zug zum Tor für die notwendige Entlastung vom Rückraum und wird für ihren Einsatz auch mit einem schönen Tor belohnt. So kämpfen alle bis zum letzten, um den einmal erzielten Vorsprung bis zum Ende zu verteidigen. Sekunden vor Schluß kracht der letzte Wurf von Susanne aus der zweiten Reihe gegen den rechten Pfosten und dann ertönt die Schlußsirene. Sehr müde aber auch sehr zufrieden verlassen unsere Mädels das Spielfeld. Unsere Anerkennung gilt aber auch dem Team aus Unterpfaffenhofen / Germering, die uns alles abverlangt haben. Am Ende freuten wir uns über den Sieg und die beiden Trainer und zahlreiche Zuschauer, über ein intensives, stets faires und sehr interessantes Handballspiel. Am 21.11. beginnt mit dem Spiel in Würm Mitte schon die Rückrunde. Die Hinrunde verlief bisher prima und mal sehen, für welche Überraschungen wir noch sorgen können.

Im Einsatz: Christina Baron ( Tor ), Michaela Müller (13), Marlen Trefz (1), Irina Krauth, Katherina Leubner (1), Marli Ulrich, Julia Engl ( 2 ), Claudia Dankwärt (1), Sonja Wagner, Luisa Schlesinger (4), Stefanie Mädel, Susanne Roggenkamp

 

07.11.09 "Wir finden mit großem Kampfgeist in die Erfolgsspur zurück….. ": HCD Gröbenzell – TSV Schwabmünchen 26 : 20,

Wir haben die Herbstferien für einen intensiven Trainingstag genutzt und vor allem das Zusammenspiel zwischen dem Rückraum und den Außenpositionen geübt. Der Teamgeist in unserer Truppe ist riesig, denn trotz Ferien waren fast alle da und für die gute Stimmung sorgte auch die selbstgebackene Pizza in der Mittagspause. Jetzt heißt es natürlich dass im Training erlernte auch im richtigen Spiel umzusetzen und das ist bekanntlich oftmals nicht so einfach, denn natürlich versucht die gegnerische Mannschaft gerade das zu verhindern, was man erreichen will. Kurz vor Spielbeginn ruft Alina an, sie ist nicht ganz fit, setzt sich aber erst einmal mit auf die Bank und dann sehen wir weiter, ob und wie viel sie spielen kann. Außer Marlen, die verreist ist, sind wieder alle Spielerinnen an Bord, auch wenn Marli, Julia und Irina immer noch nicht 100% ig fit sind.
Beim Aufwärmen versuchen es die Mädels aus Schwabmünchen mit einem kleinen „Pschyospielchen", in dem sie sich alle an der Mittelinie aufstellen, quasi eine Wand bilden, auf die unsere Mädels zulaufen. Der Zweck heiligt die Mittel, könnte man da sagen. Meine Meinung: Ich finde es gebührt der Respekt vor dem Gegner auf derartige „Spielchen“ zu verzichten. Aber wenn die Trainer aus Schwabmünchen da anderer Meinung sind, auch ok.
Unser Team hat sich aber von dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Art des Aufwärmens nicht beeindrucken lassen und legte gleich in den Anfangminuten den Grundstein für den späteren Sieg. Mit einem konsequenten Abwehrspiel gelang es uns zahlreiche Bälle herauszufangen und einige erfolgreiche Tempogegenstöße zu laufen. Beim Stand von 6 : 1 erfolgte die erste Auszeit seitens des TSV Schwabmünchen. Alina war halbwegs bei Kräften und gab unserem Spiel am Anfang die notwendige Sicherheit. Den Grundstein für den Erfolg legten wir aber auch dieses Mal mit einer sehr guten Abwehrarbeit. Einige Mädels vom TSV Schwabmünchen waren deutlich größer und kräftiger als fast alle unserer Spielerinnen, was aber durch großen Einsatz und Kampfeswillen wett gemacht wurde. Einmal mehr erwies sich Susanne als Fels in der Brandung im Abwehrverbund und stemmt sich vehement gegen die körperlich überlegenen Gegenspielerinnen. Alina erhält eine wohlverdiente Pause und jetzt schlägt die Stunde von Marli, die auf vorne Mitte mit ihrer Schnelligkeit die Räume eng macht. Für Ihren Einsatz wird sie mit zwei schönen Tempogegenstoßtoren belohnt. Die Mädels aus Schwabmünchen zeigen aber immer wieder, dass Sie auch spielerisch was auf der Pfanne haben. Mit ihren schnellen Wechsel zwischen der Außen und Halbposition bringen sie unsere Abwehr immer wieder in Verlegenheit. Erst in der zweiten Halbzeit gelingt es unserer Abwehr sich auf diese Spielzüge besser einzustellen. Julia ist nach ihrer Krankheit wieder halbwegs fit und sorgt in unnachahmlicher Art und Weise auf Rechtsaußen für einige schöne Tore und zeigt sich auch in der Abwehrarbeit stark verbessert. So wechseln wir munter durch, sodaß auch Sonja, Kathi und Irina zum Einsatz kommen. Beim Spielstand von 15 : 11 werden die Seiten gewechselt. In der Kabine herrscht allseits Optimismus, denn 15 Tore gegen die großgewachsenen Mädels aus Schwabmünchen, dass zeugt auch von einer guten Angriffsleistung. Ein richtig geiles Tor ( sorry für den Ausdruck ) erzielt Lulu aus dem Rückraum. Mit gefühlten 100 Stundenkilometern schlägt ihr Sprungwurf hoch oben rechts unter der Latte ein. Da geht ein Raunen durch die Zuschauer, so eine Dynamik siehst du selten in der Liga. Am Anfang der zweiten Halbzeit gilt es das Spiel nicht aus der Hand zu geben und weiter kräftig dagegenzuhalten. Die Mannschaft aus Schwabmünchen kämpft unverdrossen weiter und versucht alles, um näher heranzukommen. Wir können aber unser Spielniveau vor allem in der Abwehrarbeit auf einem konstant guten Niveau halten und erlauben uns keinen wirklichen „Durchhänger“. Außerdem steht hinter der guten Abwehr ja auch noch Chrissie im Tor, die ein sehr guter Rückhalt ist. Sehr wichtig war die gute Abwehrleistung von Steffi auf vorne rechts, nachdem Susanne die dringend notwendige Erholungspause auf der Bank erhalten hatte. Mit großem körperlichen Einsatz sorgte sie für die notwendige Stabilität auf ihrer Abwehrseite . Michi erzielt in den entscheidenden Phasen des Spieles immer wieder wichtige Tore oder ist am Kreis nur durch Foulspiel zu stoppen. Von 6 Siebenmetern können wir 5 verwandeln, das ist eine sehr gute Quote. Das wir keinen einzigen 7 Meter gegen uns erhalten, spricht ebenfalls für das gute und regelgerechte Abwehrspiel. In der zweiten Halbzeit kommt auch Claudia zum Einsatz, die im Vorspiel bei der B2 zusammen mit Sonja etliche Male ihr Können hat aufblitzen lassen.
Am Ende verlassen wir mit 26 : 20 als Sieger das Feld und nehmen sicher viel Selbstvertrauen mit in das nächste Spiel in Unterpfaffenhofen/ Germering. Unser großes Plus ist sicherlich mittlerweile die mannschaftliche Geschlossenheit – alle für eine und eine für alle – so werden wir sicherlich im Verlauf der Saison noch für die ein- oder andere Überraschung sorgen.
Jetzt sind wir erst einmal zweiter in der Tabelle, nachdem Würm-Mitte überraschenderweise zuhause gegen SCUG knapp mit 25 : 26 verloren hat.

Im Einsatz: Chrissie (Tor), Michaela (6), Irina, Katharina, Marli (2), Julia (3), Claudia, Sonja, Luisa (5), Stefanie (1), Susanne (2), Alina (7)

 

 

25.10.09 "Mit erhobenem Haupt des Feld verlassen und etwas zu hoch verloren……", TSV Ismaning – HCD Gröbenzell  37 : 19

Die „neue Grippe“, die „Schweinegrippe“, egal welche Grippe auch immer – sie grassiert und so bangst Du als Trainer in den Tagen vor dem Spiel immer wenn das Telefon klingelt…. Bis Samstag klingelt es zwei Mal – d.h. Julia, Irina können nicht mitspielen , am Sonntagmorgen sagen dann noch Michi und Marlen ab. So treten wir mit neun „Aufrechten“ die Fahrt nach Ismaning an. Den Trainern ist bewusst, die Ausfälle muß die Mannschaft erst einmal verdauen. Es gilt also das Selbstvertrauen zu stärken und die mentale Basis dafür zu legen, dass die Mädels nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern 50 Minuten im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten spielen und kämpfen. Nach dem Motto „ Du hast keine Chance aber nutze sie“.
Es gilt also vor allem in den ersten Minuten ins Spiel zu kommen und den „Ismaning Express“ nicht ins Rollen kommen zu lassen. Das ist der Mannschaft in den ersten 15 Minuten auch sensationell gut gelungen, denn nach einer Viertelstunde steht es 8 : 8 Unentschieden.
Aber Ismaning wäre nicht Ismaning und irgendwann muß sich die Qualität von BHV Auswahlspielerinnen auch zeigen. Das Team legt eine Schippe drauf und nach 20 Minuten steht es 14 : 8. Wobei die Mehrzahl dieser Tore eigentlich nicht der spielerischen Überlegenheit der Mädels aus Ismaning geschuldet ist, sondern zahlreicher leichter eigener Ballverluste im Angriffspiel, die entsprechend mit Tempogegenstößen zu leichten Torerfolgen führten. Insgesamt stehen wir in der ersten Halbzeit im Mittelblock im Positionsspiel sehr gut und lassen keine leichten Tore zu. Etwas weniger gut klappt das Abwehrspiel auf den Außenpositionen, hier sind wir deutlich im Verschieben zu langsam und die Ismaninger haben diese Schwachstelle sehr schnell ausgemacht. So kassieren wir ein Tor nach dem anderen von den Außenpositionen, ohne großartig umstellen zu können. Aus rein handballerischer Sicht ist natürlich auch der Leistung der Ismaninger Mädchen der nötige Respekt entgegenzubringen, denn die Außenspielerinnen wurden von den starken Rückraumspielerinnen immer wieder sehr gut und schnell in die erfolgversprechende Wurfposition gebracht. Nach dieser Schwächeperiode fangen wir uns wieder etwas und mit einem 20 : 11 für Ismaning wechseln wie die Seiten. Jetzt ist erst einmal Durchschnaufen angesagt. Aber, die Köpfe zeigen alle nach oben und in den Augen der Mädchen blitzt auch der Wille auf in den zweiten 25 Minuten noch einmal entsprechend dagegenzuhalten.
Wir nehmen eine Umstellung vor und Susanne verteidigt jetzt auf Rechtsaußen und spielt vorne am Kreis. Dafür spielt Marlie auf vorne rechts in der Abwehr und in Angriff im Rückraum. Diese Umstellung zeitigt zumindest auf der Rechtsaußenposition in der Abwehr den gewünschten Effekt, denn von dieser Seite fallen in der zweiten Halbzeit nur noch sehr wenige Tore. Eine etwas kuriose Schiedsrichterentscheidung bringt sowohl die Trainer, wie auch die Spielerinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas aus „dem Tritt“. Uns wird ein ganz klares Tor nicht anerkannt – der Ball geht an den Pfosten trudelt dann entlang der Torlinie und letztendlich auf der anderen Pfostenseite ins Tor und das Tormädchen holt den Ball aus dem Netz. Die Mädels aus Ismaning laufen alle zum Anwurf, doch der Schiedsrichter erkennt nicht auf Tor, sondern auf weiterspielen. Er hatte sich zu früh abgedreht und nicht gesehen ,dass der Ball noch ins Tor gerollt ist. Na ja, da regt`st Du dich als Trainer natürlich entsprechend auf, aber außer einer ernsthaften Ermahnung seitens des Schiedsrichters, bringt es natürlich nichts. Er hat es halt nicht gesehen, kein böser Wille, „such is life“…. Das Spiel geht weiter und bis zum Spielstand von 29 : 18 können wir unser Spiel so gut es geht stabilisieren. Danach schwinden allerdings die Kräfte deutlich und das Team aus Ismaning kommt noch zu einigen unnötigen leichten Tempogegenstoßtoren. So geht das Spiel letztendlich mit 37 : 19 verloren. D.h. wir wurden etwas unter Wert geschlagen. Unter den gegebenen Umständen haben alle Mädels 50 Minuten großartig gekämpft und der mit BHV Auswahlspielerinnen gespickten Mannschaft aus Ismaning ein gutes Spiel geboten. Vor allem Alina hat in diesem Spiel so richtig gezeigt was sie drauf hat und mit 10 Torerfolgen die meisten Tore von allen Spielerinnen auf dem Feld erzielt. Alle Spielerinnen haben alles gegeben und so konnten wir alle letztendlich mit erhobenem Haupt die Halle verlassen. Im nächsten Heimspiel gegen Schwabmünchen wird es mit einer kompletten Mannschaft wieder anders aussehen. Auf Seiten der Mädels aus Ismaning wurden im Verlaufe des Spieles auch einige handballerische Feinheiten geboten. Ich freue mich immer, wenn ich Mädels spielen sehen, die in der Lage sind Handball mit Herz und dem entsprechenden technischen Können zu spielen.

Es spielten: Chrissie (Tor), Katherina Leubner, Marli Ulrich, Claudia Dankwärt (1), Sonja Wagner (1), Luisa Schlesinger (5), Stefanie Mädel, Susanne Roggenkamp (2), Alina Watzlowik (10)
Trainer: Wilfried Roggenkamp, Markus Watzlowik,

 

 

17.10.09 Der HCD Jugendexpress kommt so richtig in Fahrt… : HCD Gröbenzell – TV Gundelfingen 35 : 20

In dieser Bayernligasaison stehen in vielen unseren Spielen die Chancen 50 / 50 – wer können gewinnen, aber auch verlieren – das ist alles kein Beinbruch, denn in erster Linie geht es darum, dass die ganze Mannschaft Spaß am leistungsorientierten Handball hat. Insofern hat natürlich der durchaus überraschende Auswärtssieg letzte Woche in Burghausen das Selbstvertrauen der Mädels entsprechend gestärkt. In diesem Spiel verstärkt zu dem Alina zum ersten Mal unsere Reihen, was die Qualität unseres Spieles noch einmal zusätzlich deutlich gesteigert hat. Der Anfang des Spieles war mehr oder weniger eine Kopie der Auftaktspielminuten in Burghausen, die Mädels waren hellwach und schon nach wenigen Spielminuten lagen wir 5 : 0 in Führung. Den Torreigen eröffnete allerdings dieses Mal nicht Julia mit ihrer „linken Klebe“, denn sie und Marlen kamen erst verspätet zum Spiel und mussten sich erst einmal warmmachen.
In diesen Spielen zeigt sich immer wieder, den Basis eines erfolgreichen Handballspieles legst Du in der Abwehr. D.h. Für die Mädels aus Gundelfingen gab es Anfang kein Durchkommen und irgendwie hatte man den Eindruck, dass sie auch noch nicht so richtig wach waren, obwohl sie rechtzeitig vorher angereist waren. Aber wie gesagt Auswärtsspiele haben immer ihre eigenen Gesetze. Daß die Mädels aus Gundelfingen aber durchaus was „drauf haben“ zeigten sie im zweiten Drittel der ersten Halbzeit als sie bis auf 11 : 7 herankamen, als unsere Abwehr oftmals zu sorglos agierte und zu viele 1:1 Situationen zulies.
Was muß jetzt her ? Richtig – die vielberühmte Auszeit !  Wir nehmen eine Umstellung in der Abwehr vor und Alina verteidigt nun gegen die beste Spielerin aus Gundelfingen, Mona Gerstmeier. Danach läuft es wieder „runder“ und wir können die „Sturm und Drangperiode“ der Gundelfinger bremsen und gehen beim Stand von 16 : 11 in die Pause.  Einen wichtige mentalen Akzent setzt dabei Julia, die auf die Frage des Trainers ob sie fit ist, den Kopf nickt und 2 Minuten vor Halbzeitende das Spielfeld betritt. In ihrer ganz eigenen Art fackelt sie nicht lange auf Rechtsaußen, Ballannahme, kurzer Täuschung, Zug zum Tor und das „Runde findet fulminant seinen Weg ins Eckige“ – Handball kann ganz einfach sein….
Wir sind aber durch den Zwischenspurt der Mannschaft aus Gundelfingen gewarnt und so gilt die Devise der Trainer in der Halbzeitansprachnahme auch im wesentlich der Abwehrarbeit – Mädels – Zweikämpfe bis zum Ende führen, Aushelfen, eine hilft der anderen – na ja, was Du halt versuchst in der kurzen Zeit zu bewirken. Wie auch immer, in der zweiten Halbzeit wird in der Abwehr wieder wesentlich besser zusammen gearbeitet und damit die Grundlage für unseren Tempohandball nach vorne gelegt. Im zunehmenden Spielverlauf schwanden beim Team aus Gundelfingen die Kräfte, zumal das Spiel auf deutlich weniger Schultern ruhte, als bei uns. So kann man den Spielverlauf der zweiten Halbzeit kurz mit den simplen Worten umschreiben: „ wenn`s lauft dann lauft`s…“ und manchmal weiß man auch nicht so genau die Gründe dafür. Bei uns lief es erfreulicherweise in diesem Spiel sehr gut zusammen und so konnten wir uns am Ende über einen deutlichen 35 : 20 Sieg freuen, den niemand in dieser Höhe erwartet hat. Unsere Spielgestalter  Susanne, Alina, Lulu, Michi und Steffi sorgten für die notwendige Sicherheit. Unsere Mannschaft ist aber mittlerweile zu einem insgesamt sehr ausgeglichenen Team herangewachsen. Julia, Marlen, Sonja, Marli, Claudia und Kathi, alle bringen zunehmend konstantere Leistungen und sind auch mit dem notwendigen Selbstvertrauen ausgestattet, eigene Akzente im Angriff zu setzen und selber Tore zu werfen. Chrissie im Tor ist zu einem zuverlässigen Rückhalt geworden und da ist im Spiel noch viel Potential nach oben erkennbar. Insbesonders Kathi, zeigte nach ihrer krankheitsbedingten Pause eine beherzte Leistung und konnte sich auch über eigene Torerfolge freuen. Körperlich klein von Wuchs ist sie mit einer großen Portion Kampfgeist ausgestattet, hat ein gutes Auge und haut mit der notwendigen „coolness“ die „Dinger rein“. Irina fieberte auf der Bank mit einen verletzten Finger mit und Laura konnte heute aus privaten Gründen nicht mitspielen.
Fazit: Wir sind endgültig in der Bayernliga angekommen. Im nächsten Spiel gegen den Topfavoriten aus Ismaning geben wir wieder unser Bestes und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.

Im Einsatz: Christina (Tor), Alina (9), Susanne (8), Stefanie (2), Luisa (2), Sonja, Julia (2), Marlen (2), Marli (1), Katherina (2), Michaela (5)
Trainer:            Wilfried Roggenkamp & Markus Watzlowik

 

11.10.09, Ein Blitzstart und große Kampfkraft bringen den verdienten 1.Sieg: SV Wacker Burghausen – HCD Gröbenzell   19 : 24

Normalerweise steht der Beginn von Auswärtsspielen oftmals unter keinem guten Stern, denn die lange Anreise steckt den Spielerinnen noch in den Knochen und jede muß sich auch erst einmal mit einer neuen Umgebung vertraut machen. Vielleicht lag es daran, dass wir einen Teil des Aufwärmprogrammes, wegen der stickigen Luft in der Halle, an die frische Luft verlegt hatten oder, oder – na, ja so einen Spielauftakt habe ich bis dato jedenfalls in einer höheren Spielklasse bei einem Spiel meiner Mannschaft noch nicht erlebt. Die Mädels waren sofort hellwach und Julia warf uns in ihrer unnachahmlichen Spielweise von Rechtsaußen schnell mit 2 : 0 in Führung und nach einer Spielzeit von 1.34 stand es bereits 4 :0 für uns. Der Trainer aus Burghausen nahm deshalb folgerichtig auch bereits nach 1:45 Minuten eine erste Auszeit. So konnte, und ging es natürlich nicht weiter. Für unser Selbstvertrauen war dieser Blitzstart allerdings Gold wert. Jetzt wusste jede Spielerin, wir haben heute hier eine wirkliche Siegchance. Die kampfstarke Mannschaft aus Burghausen kam zwar jetzt auch zu ihren ersten Torerfolgen, aber insgesamt stand unsere Abwehr sehr sicher. Mit Susanne auf hinten Mitte gewann die Abwehr auch deutlich an Kompaktheit und im Mittelblock gab es für die Mädchen aus der „Wackerstadt“ nur schwer ein Durchkommen. So konnten wir den Vorsprung aus dem Spielbeginn halten und mit 12 : 7 für uns ging es in die wohlverdiente Halbzeitpause. Es war den Spielerinnen, inklusive des Trainers, klar, dass trotz eines 5 Tore Vorsprunges
„ die Messe in diesem Spiel noch nicht gelesen war…“ Die Mädels aus Burghausen hatten bereits in der ersten Halbzeit ebenfalls großen Kampfgeist bewiesen, liefen und spielten sich aber immer wieder an unseren guten Deckungsarbeit fest. Nachdem aber die Hauptlast des Spieles in Abwehr und Angriff auf den Schultern von Lulu, Susanne, Michi und Steffi ruhte war die Frage, wie lange deren Kräfte in der kräftezehrenden
warmen und stickigen Hallenluft reichen würden.
Nun, die Halbzeitpause reichte für eine entsprechende Regenierung und bis zum Stande von 18 : 12 schien auch weiter nichts anzubrennen. Jetzt war aber die Zeit für eine entsprechende Erholungspause für viele Spielerinnen auf der Bank gekommen und dadurch ging auch verständlicherweise der Spielfluß in Angriff und Abwehr verloren. Die Spielerin mit der Nr. 6, Ruth Wolf, von Burghausen drehte jetzt auf Rückraum links richtig auf und warf einige wirklich sehenswerte Tore aus der zweiten Reihe. Das Spiel drohte beim Stande von 18 : 20 zu kippen, denn das Team aus Burghausen war nun zum ersten in diesem Spiel richtig nahe herangekommen und wollte jetzt mit aller Macht den Ausgleich erzielen. Da bleibt dir als Trainer nur ein Mittel – eine Auszeit muß her – und die ersten 6 müssen wieder auf das Feld, auch wenn das für andere Mädchen, die gerade erst kurz vorher zum Einsatz kamen manchmal etwas bitter ist. Aber letztendlich freuen sich alle Spielerinnen am Ende mehr über einen Sieg, als über eine Niederlage, ganz egal wie lange sie gespielt haben. In einer derartigen Phase schlägt dann die Stunde der sogenannten Leistungsträgerinnen, entweder diese zeigen jetzt Flagge und eine entsprechende Leistung in Abwehr und Angriff, oder die ganze Mannschaft verliert das Spiel. Wir stellen in der Abwehr noch einmal um. Michi auf Hinten mitte und Susanne auf Vorne rechts um Ruth Wolf zu stoppen. Im Angriff gewinnt man in diesen Spielphasen mit „Schönspielerei und „Kempa Tricks“ auch keinen Blumentopf mehr. Wenn die Kräfte schwinden zählt nur eines, Siegeswille, Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen im 1 : 1 Spiel. Ein Zwischenruf vom Trainer – „Lulu mach was“ und Lulu übernimmt Verantwortung,  schnappt sich den Ball und setzt sich gleich gegen 2 Spielerinnen durch und hämmert den Ball zum 21 : 18 ins Tor – leicht humpelnd kommt sie wieder in die Abwehr zurück. Ruth Wolf versucht sofort zu kontern, doch jetzt steht Susanne vor ihr und an der ist kein Vorbeikommen, zumal Marli ( Jahrgang 97 !! ) auf vorne Mitte leidenschaftlich kämpft und die Räume eng macht. Jetzt steht die Abwehr wieder sehr sicher und „fightet“ mit den letzten vorhandenen Kräften. In dieser entschiedenden Phase hält Chrissie im Tor einige wichtige Würfe und im Angriff werfen Michi, ( Sprungwurf aus der zweiten Reihe, sieh an, sieh an…), Susanne und Julia die entscheidenden Tore. Nach dem Schlusspfiff sind die Mädchen so „ko“, dass sie erst einmal ermattet auf die Bank sinken.
Erst ein wenig später realisieren sie, dass ihnen allen miteinander der erste Sieg in der Bayernliga gelungen ist – alle haben für- und miteinander gekämpft und gespielt. Mädels darauf könnt ihr alle zu Recht stolz sein und mit einem derart gestiegenen Selbstbewusstsein haben wir auch im nächsten Heimspiel gegen Gundelfingen wieder unsere Chance, die wir nutzen werden. Vielen Dank an alle Eltern, die den weiten „Fahrdienst“ auf sich genommen haben !!

Im Einsatz Christina (Tor), Michaela (4), Marlen (1), Irina (1), Marli (1), Julia (7), Laura, Claudia, Sonja, Luisa (4), Stefanie (2), Susanne (4)
Trainer: Wilfried Roggenkamp

 

 

C Jugend – Allgäu Cup Wangen 17. – 19.07.09 "Wir steigern uns auf Bayernliganiveau…."

Der Reiz dieses Turnieres liegt auch darin, hier gegen Mannschaften aus anderen Verbänden zu spielen. Auf der anderen Seite kennt man diese nur sehr selten und kann deren Spielstärke am Anfang überhaupt nicht einschätzen.So startete unser Handballabenteuer nach wenig Schlaf und viel Regen am Samstag um 09.20 Uhr gegen das Team vom SV Remshalden. Mit von der Partie war unser „Neuzugang“   Steffi Mädel, die sich spontan entschlossen hatte nach nur einer Woche Training mit der Mannschaft mit nach Wangen zu fahren – ein Gewinn in allen Belangen, wie diese beiden Tage deutlich zeitlich zeigten – herzlich Willkommen Steffi.
Anpfiff und nach knapp 1 ½ Minuten lagen wir schon 0 : 2 zurück, denn die Mädels aus Remshalden legten los wie die Feuerwehr – kein guter Start und als Trainer macht`s du dir da schon so deine Gedanken, wie gefestigt die Mannschaft ist, um so einen schnellen Rückstand wegzustecken und selber ins Spiel zu finden,zumal gegenüber der Bayernligaquali Alina dieses Mal nicht mitspielte und so auch nicht stabilisierend wirken konnte. Aber, die Mädels nahmen nach diesem schneller Rückstand sehr schnell den Kampf an und konnten zum 2:2 ausgleichen. Fortan entwickelte sich ein rassiges Handballspiel, das von zwei sehr guten Abwehrreihen dominiert wurde. So endete dieses 1 Gruppenspiel nach 12 Minuten mit einem leistungsgerechten 4 : 4 Unentschieden.  Die Einschätzung hier gegen eine sehr spielstarke Mannschaft angetreten zu sein, erwies sich als richtig, denn der SV Remshalden schaffte es mit seiner attraktiven und schneller Art Handball zu spielen ebenfalls bis ins Halbfinale, wo sie nur ganz knapp scheiterten.
Nachdem unser Team aber einmal auf Touren gekommen war, konnten wir die restlichen drei Gruppenspiele gegen TV Reichenbach 2 ( 8 : 0 ), TV Altenstadt ( 9 : 2 ) und SG Argental ( 6 : 2 ) sehr souverän gewinnen. Als Gruppenzweiter erreichten wir auf Grund des schlechteren Torverhältnisses das Achtelfinale.
Hier hatten wir aber kein Losglück, den mit dem TV Reichenbach 1 wartete eine richtig „harte Nuß“ auf uns. Dieses Team zählte auf Grund seiner Spielstärke und aller bis dato gewonnen Gruppenspiele eindeutig zu den besten Mannschaften im C Jugend Bereich. In diesem rassigen Handballspiel zeigte unsere Mannschaft aber sehr eindeutig, dass sie „bayernligatauglich“ ist. Durch eine sehr ,sehr gute Deckungsarbeit nahmen wir den gegnerischen Angriffen frühzeitig den Schwung und konnten immer wieder erfolgreich den Angriffsschwung brechen. Da wir auch im Angriff sehr zielstrebig kombinierten und Lulu mit ihrer Dynamik den ein oder anderen fulminaten Akzent setzte, führten wir 3 Minuten vor Schluß mit 8 : 5.  Doch dieses aufopferungsvolle Spiel hatte Kraft gekostet und wir verloren für kurze Zeit die Konzentration im Angriff und erlaubten dem Gegner drei schnelle Gegenstoßtore – plötzlich stand es 8 : 8, wir mit dem Rücken zur Wand und der Gegener, der sich eigentlich schon aufgegeben hatte, bekam die zweite Luft und setzte uns jetzt gehörig unter Druck. Die letzte Minute wurde zum reinen Nervenspiel und letztendlich rettete uns Michi mit einer reinen Energieleistung den Sieg und erzielte den vielumjubelten Siegtreffer zum 9 : 8 – fast hätten wir uns um die Früchte unserer „Arbeit“ gebracht.
Im Viertelfinale wartete das Team vom TV Gernhausen auf uns, ebenfalls kampf- und spielstark. Auch hier spielten wir an der oberen Leistungsgrenze und konnten auf Grund eines 8 : 5 Erfolges verdient ins Halbfinale einziehen.
Hier trafen wir auf den Gastgeber, die Mädchen vom MTG Wangen. Na ja, Mädchen ist der falsche Ausdruck, denn bei 3 – 4 Spielerinnen hätte man auf Grund der Körpergröße auch annehmen können, das es sich um A Jugendliche handelt. Zusammen genommen brachte diese Mannschaft sicherlich doppelt soviel Gewicht auf die Waage, als unsere schlank gewachsenen Mädchen. Fairerweise muß ich allerdings auch anerkennen, dass die Mädels aus dem Heimatverein auch handballerisch so einiges zu bieten hatten und deshalb verdient dieses Spiel mit 10 : 4 für sich entscheiden konnten.  Wir wurden etwas unter Wert geschlagen, da wir mit einigen Latten – und Pfostenschüssen etwas Pech hatten.

Fazit:
Auf diesem Turnier haben wir eine großartige Leistung geboten. Chrissie im Tor steigerte sich von Spiel zu Spiel ( da merkt man die Auswirkungen des kontinuierlichen Torwarttrainings ) und hat noch sehr viel Potential nach oben.
Bis zum Halbfinale wurde eine ausgezeichnete Deckungsarbeit verrichtet. Unsere vorgezogene Dreierkette Lulu, Michi und Susanne ist eine „Bank“ und machte jedem Gegner das Leben schwer. Unsere „Entdeckung“ war Irina auf hinten Mitte und vorne am Kreis.
Steffi hat sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge eingepasst und insbesondere im Spiel gegen den TV Reichenbach (2 Tore, 3 Siebenmeter) wurde sie zur „Matchwinnerin“. Sehr erfreulich ist, dass auch Kathi, Marli, Claudia und Sonja sich weiterentwickelt haben und sehr wichtige Spielpraxis gewinnen konnten. Toll Mädels weiter so.
Mein Dank geht an alle Spielerinnen für ihren unermüdlichen Einsatz und Kampfgeist. Ihr wahrt und seid ein tolles Team, das mit dem Erreichen des Halbfinales vom größten Jugendturnier in Süddeutschland ein tollen Erfolg feiern konnte, auf den ihr alle Stolz sein könnt.

Es spielten: Christina Baron ( Tor ), Kathi Leubner, Marli Ulrich, Irina Krauth, Claudia Dankwaert, Sonja Wagner, Lulu Schlesinger, Susanne Roggenkamp, Steffi Mädel, Michaela Müller.

 

C-1 Jugend, BL 2008 / 2009: Berichte

 


C-1 Jugend, BL 2007 / 2008: Berichte