B-1 Jugend, Landesliga 2008 / 2009: Berichte
21.02.09 HCD Gröbenzell - TSV Gilching 26 : 18
Ende gut, alles gut und Hut ab vor den Mädels aus Gilching !Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt… Sprichwörter beinhalten oftmals eine ganz banale Wahrheit. Sah es am Wochenbeginn noch so aus, als ob wir ohne tatkräftige Unterstützung aus der C1 keine wurfkräftige Mannschaft ins Spiel senden können, so versammelten sich vor Spielbeginn auf einmal 14 Mädels in der Umkleidekabine, d.h. die Auswechselbank war sehr zahlreich und gut besetzt.
Ganz anders die Situation bei der sympathischen Mannschaft aus Gilching - Herr Hansel, der Trainer zählte die Häupter seiner „Lieben“ und siehe da es waren nicht einmal 7, d.h. nur 6 Spielerinnen konnten auflaufen. Aber, und das sei gleich vorweg gesagt, die lieferten ein großartiges Spiel ab und kämpften von der ersten bis zur letzten Minute um ein gutes Ergebnis. Hut ab Mädels, eure Leistung und eure Einstellung war wirklich super.
In der Mannschaftsbesprechung weise ich noch einmal darauf hin, daß 6 : 5 nicht unbedingt ein Vorteil sein muß, denn manchmal setzen gerade derartige Situationen ungeahnte Kräfte frei und diese Einschätzung sollte sich in der Anfangsphase vom Spiel auch bewahrheiten. Bis zum Stande von 10 : 7 hielten die Mädels aus Gilching kräftig dagegen und machten uns das Handballspielen und das Tore werfen so schwer wie möglich.
Vor allem Anja verhinderte auf halbrechts gegen Melanie Hansel durch ein starkes Spiel in der Abwehr oftmals „Schlimmeres“. Im Angriff lief im Positionspiel nicht alles rund, aber unsere schnell vor getragenen Tempogegenstöße sicherten uns zur Halbzeit doch einen einigermaßen beruhigenden 13 : 7 Tore Vorsprung.
Wer nun meinte die Mannschaft vom TSV Gilching würde in der zweiten Halbzeit völlig einbrechen sah sich auch hier getäuschst. Es wurde bis zum Schluß um jeden Ball mit Leidenschaft gekämpft und das Ergebnis in der zweiten Halbzeit von 13 : 11 spiegelt auch den Spielverlauf wieder.
Wir konnten fleißig durchwechseln, was in einem Handballspiel nicht immer ein großer Vorteil sein muß, denn oftmals will dadurch kein großer Spielflug aufkommen. Aber es war schon einmal ein guter Test für das nächste Jahr, wenn die „neue „ B1“ auch in dieser Besetzung zusammen spielen wird.
So kamen alle zum Einsatz und trugen Ihren Teil zum letztendlich ungefährdeten 26 : 18 Erfolg bei. Die Mannschaft und die Trainer haben jetzt das ihre getan, um am Ende der Saison den angestrebten 2.Platz und damit die Vizemeisterschaft in der Landesliga Süd zu erreichen. Wir benötigen allerdings im allerletzten Spiel der Liga am 15.03.08 noch die Schützenhilfe vom TSV Haunstetten, bei deren Heimspiel gegen den TSV Herrsching.Es spielten:
Lisa ( Tor ), Anja (5), Conny (4), Steffi Erben (1), Stephanie Weber (4), Johanna (3), Fabienne (1), Sabrina (1), Sarah, Nina (2), Nici (3), Dani (2)
15.01.09 HCD Gröbenzell - TSV Peissenberg 27 : 19
Der Wille zum Sieg entscheidet das SpielDas Vorfeld vom Spiel wird unnötigerweise von einem „leichten“ organisatorischen Chaos begleitet. Letztendlich pfeift der geduldige Schiedsrichter dann das Spiel in der „alten“ Halle an, in die wir kurzfristig doch noch umziehen können.
Das sind alles andere als gute Voraussetzungen für eine halbwegs vernünftige Spielvorbereitung und so fällt die Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel entsprechend kurz und knapp aus. Das ist möglicherweise auch besser so, denn die Wahrheit spielt sich sowieso nur auf dem Spielfeld an und da hilft kein Reden sondern nur entschlossenes Handeln. Genau an diesem lassen wir es aber in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit etwas mangeln und der Zwischenstand von 3 : 6 spiegelt den Spielverlauf wieder. Die Mädels aus dem Allgäu spielen mit vollen Körpereinsatz und uns unterlaufen im Angriffspiel zu viele leichte Fehler, die zu leichten Toren für den TSV Peissenberg führen. Aber so langsam fassen auch wir Tritt und kämpfen uns Tor um Tor wieder heran. Lina setzt mit einem fulminanten Antritt auf halbrechts und einem super Tor ein absolutes Ausrufezeichen, sozusagen einen „wake up call“ für sich selber und die ganze Mannschaft.Zur Halbzeit liegen wir zwar noch 11 : 12 zurück, doch der Siegeswille ist sehr deutlich spürbar. Vielen Spielerinnen ist das Vorspiel noch in bester Erinnerung, da fühlten sich einige vor und nach dem Spiel unter der Dusche etwas „angemacht“. Die richtige Antwort darauf kannst du aber nur auf dem Platz geben. D.h. Motivation ist genügend vorhanden, um in der zweiten Halbzeit das Spiel noch zu drehen. Es wird kurz besprochen, daß wir einfach noch schneller von Abwehr auf Angriff umschalten müssen. Die ersten 10 Minuten in der zweiten Halbzeit wird verbissen um jeden Ball gekämpt - man merkt, die beiden Mannschaften mögen sich nicht besonders - manches Wort was da fällt ist zudem nicht gerade bühnenreif, aber Emotionen gehören zum Handballsport, und die sind in dieser Partie reichlich vorhanden. Der gute Schiedsrichter hat alle Hände voll zu tun und verhängt insgesamt 15 Siebenmeter und spricht 9 Zeitstrafen aus. Diese beiden Zahlen zeigen schon deutlich, mit welcher Intensitiät beide Mannschaften um den Sieg ringen. Wir müssen fast 2 Minuten mit vier Spielerinnen überstehen, aber das Team rückt ganz eng zusammen und neben dem Trainer feuern auch die Auswechselspielerinnen ihre Mitspielerinnen auf dem Feld entsprechend an. Dank dem Einsatzwillen der verbleibenden vier Akteure überstehen wir diese schwierige Zeit halbwegs unbeschadet. Beim Stande von 15:14 gehen wir erstmals in Führung und die nächste Viertelstunde zeigen die Mädels nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch was sie drauf haben. Doppelkreuzen im Rückraum und Steffi „haut“ den Ball aus der 2. Reihe unter die Latte - druckvolles Spiel im Rückraum und schnelle Anspiele an den Kreis, die Anja sehr schön verwerten kann. In dieser stärksten Phase des Spieles setzten wir uns Tor um Tor ab und führen verdient auf einmal mit 22 : 16. Der etwas „rustikalen“ Spielweise des TSV Peissenberg müssen zwischenzeitlich Anja, Conny und kurz vor Schluß auch noch Johanna Tribut zollen. Doch auch unsere Mädels bleiben in punkto Körpereinsatz nichts schuldig.
Coro hält noch großartig zwei Siebenmeter, Julia wirft mit tollem Körpereinsatz ein wichtiges Tor von außen und auch Lea reiht sich noch in Schützenliste ein. Aber, der Schlüssel zum Sieg ist in der zweiten Halbzeit die Abwehr, wir lassen nur noch 7 Tore zu!!. Wieder einmal hält Lina auf hinten Mitte die Abwehr großartig zusammen und Fabi stellt sich mit ihrer ganzen Kraft ihrer im wahrsten Sinne des Wortes „starken“ Außerspielerin entgegen. Beim Stande von 27 : 19 ertönt die Schlußsirene und der Trainer sieht in strahlende Gesichter. Es war ein sehr intensives Handballspiel und nach dem Spiel geben sich alle Beteiligten sportlich fair die Hand. Super Mädels, eine tolle kämpferische und vor allem in der zweiten Halbzeit auch sehr gute spielerische Leistung. Es hat Freude gemacht Euch zuzusehen und unseren Mannschaftsgeist zu spüren.Im Einsatz: Coro ( Tor ), Julia (1), Lina ( 5 ), Fabienne, Stephanie Erben, Johanna ( 5 ), Stefanie Weber ( 4 ), Lea ( 1 ), Conny ( 7 ), Anja ( 4 )
08.02.09 SV Eichenau - HCD Gröbenzell 18 : 18
Ein furioses Finale sichert noch einen Punkt…Das Spiel lässt sich kurz und knapp zusammenfassen. Der Tabellenletzte aus Eichenau spielte weitaus besser als erwartet und wir spielten dementsprechend viel schlechter, als wir es uns zumindest vorgenommen hatten. Die Abwesenheit von Lina und Dani konnten wir zu keiner Zeit des Spieles, weder in der Abwehr, noch im Angriff kompensieren. In der Abwehr fehlte des öfteren die klare Zuordnung und im Angriff blitzte zu selten unsere spielerische Kreativität auf. Es ist uns nicht gelungen während des gesamten Spielverlaufes eine Ordnung und eine Sicherheit in unsere Angriffsaktionen zu bekommen. Der notwendige Zug zum Tor war zwar durchaus vorhanden, aber wenn wir von 10 Siebenmetern nur 2 verwandeln können, dann wissen wir was in den nächsten Trainings verstärkt geübt werden muß. So, jetzt soll dieser Bericht aber nicht nur davon handeln, was wir hätten besser machen können, bzw. was nicht so gut gelaufen ist. Man muß auch erst einmal die Negativerlebnisse von reihenweise verworfenen 7 Metern verkraften. Andere Teams stecken da schon eher den Kopf in den Sand, unsere Mädels aber warfen an diesem Nachmittag alle ihre Kampfkraft und ihren Ehrgeiz in die Waageschale, dieses Spiel unter keinen Umständen zu verlieren.
So entwickelte sich ein reines Kampfspiel, in dem die handballerischen „Leckerbissen“ bedauerlicherweise auf beiden Seiten etwas zu kurz kamen. Aber, so ist es eben im Handball, an manchen Tagen läuft eben spielerisch nicht viel zusammen und Du hast sprichwörtlich „die Seuche an den Händen“.
Die Mädels aus Eichenau spielten sehr körperbetont und das hinterließ bei unseren Mädels, sowohl mental wie auch physisch durchaus seinen Eindruck.
In regelmäßigen Abständen verließen Spielerinnen auf beiden Seiten leicht angeschlagen das Feld - zahlreiche Tempotaschentücher wurden benutzt um Nasen- und Lippenbluten zu stillen, und nach einem letzten Schlag auf die Nase war dann für Steffi in der Schlussphase endgültig Schluß. Das Spiel war nicht unfair, aber oft am Rande des Erlaubten und unsere Mädels versuchten so gut es ging dagegenzuhalten.
Nach einem ausgeglichenen Start nahmen wir uns wieder einmal unsere schon bekannte „Auszeit“ und schwups lagen wir auch mit 9 : 4 zurück. Erst nachdem wir in der Abwehr von 5 : 1 auf 6 : 0 umstellten lief es besser und bis zur Pause hatten wir uns wieder auf 9 : 8 herangekämpft.
Dementsprechend sauer waren die Mädels in der Pause über ihre gezeigten Leistungen. Aber oftmals helfen die besten Vorsätze nichts, denn in der zweiten Halbzeit lief es auch nicht wesentlich besser. Beim Stande von 16 : 12 für Eichenau, fünf Minuten vor Schluß, sah es nicht danach aus, als ob es heute noch Punkte für uns geben würde. Die Atmosphäre in der Halle war recht aufgeheizt und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, das Spiel in geordneten Bahnen zu halten.
Doch ein Handballspiel dauert in der B Jugend 50 Minuten und daß nach dem schon reichlich nerven- und kräftezehrenden Hauptteil noch ein furioses Finale folgte, das war nichts für schwache Nerven….
Knapp 1 Minute vor Schluß liegen wir noch mit 2 Toren zurück 15 : 17. Den siebzehnten Treffer erzielten die Mädels aus Eichenau auch noch in Unterzahl 5 : 6 - das sollte eigentlich nicht passieren und stärkt auch nicht gerade die Moral.
Aber die Mädels raffen sich noch zu einer letzten Energieleistung auf. Insbesondere Hannah mobilisiert die letzten Reserven und erzielt mit einer schönen Einzelaktion auf vorne Mitte den Anschlusstreffer zum 16:17. Die Mädels aus Eichenau sind immer noch zu fünft und wir erobern in der Abwehr sehr schnell den Ball, wieder „tankt“ sich Hannah durch und wird regelwidrig am Torwurf gehindert - 7 Meter und noch eine 2 Minutenstrafe für den SV Eichenau. Doch der 7 Meter findet wieder nicht den Weg ins Ziel…. Jetzt nimmt die Trainerin aus Eichenau noch eine Auszeit. Vielleicht hat sie uns damit mehr geholfen, als ihrem eigenen Team. Wir nutzen die Zeit bei 6 : 4 auf Manndeckung umzustellen. Anpfiff und einige Sekunden später ein technischer Fehler beim SV Eichenau, schneller Paß nach vorne und Anja trifft zum Ausgleich. Das sollte doch jetzt zumindest ein Punkt für uns sein. Denkste, die Mädels aus Eichenau kommen bei 4 : 6 noch zum Torwurf und zum Entsetzen, zumindest von uns, ist der Ball im Tor. Noch 20 Sekunden zu spielen - wir spielen den Ball sofort wieder mit Druck nach vorne und wieder fackelt Anja auf halblinks nicht lange und setzt sich entschlossen durch und trifft tatsächlich wieder zum Ausgleich.
Noch einmal Anpfiff und der SV Eichenau ist jetzt wieder zu fünft. Ein letzter Angriff ist zu überstehen. Unübersichtliches Gedränge an unserem Kreis und ein leichter Aufschrei einer Spielerin aus Eichenau, die Uhr wird angehalten, noch ca. 8 Sekunden zu spielen. Die Spielerin aus Eichenau verlässt mit einem stark verletzten Finger das Spielfeld - gute Besserung von unserer Seite - jetzt nicht noch ein Tor bekommen. Doch der Handballgott hat ein Einsehen und das Spiel endet gerechterweise unentschieden 18 : 18.
Handballerisch war das von unserer Seite keine „Großtat“, doch wie die Mädels in der Schlussphase gekämpft und nie aufgegeben haben, das hat das Trainergespann mit Freude verfolgt.
In den noch beiden ausstehenden Heimspielen müssen wir aber wieder mehr „Handballspielen“ und nicht nur „Handballkämpfen“.Im Einsatz: Coro ( Tor), Anja ( 5 ) , Conny ( 7 ), Lea ( 2 ), Steffi W. (1 ), Johanna ( 3 ), Steffi E., Julia, Fabienne
Trainer: Ilka und Wilfried
31.01.08 HCD Gröbenzell - TSV Haunstetten 18 : 20
Wir liefern dem großen Favoriten ein Duell auf Augenhöhe…..Deutschland im Lottofieber und auch wir wollen heute den Jackpot knacken. Unsere Chancen sind zwar deutlich größer, als einen 6er im Lotto zu erzielen, aber ein Sieg oder sehr knappes Ergebnis gegen den bis dato deutlich überlegenen Tabellenführer, wäre doch ein große Überraschung. Die Vorzeichen sind alles andere als gut, denn Coro und Conny liegen am Freitag noch krank darnieder und auch Dani ist nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.
Kurzentschlossen stoßen Fabi und Katherina, als 2 Tormädchen zur Mannschaft. Super Mädels, danke für euren spontanen Entschluß, ihr wart Teil der Mannschaft und habt ein tolles Spiel erlebt.
Eigentlich war dieses Spiel ein Duplikat des Hinspieles. Wir haben in der ersten Halbzeit zu lange benötigt uns auf das schnelle und agrressive Spiel der Mädchen aus dem Augsburger Vorort einzustellen. Trotzdem gibt das Zwischenergebnis von 2 : 8 nicht ganz den Spielverlauf wieder. Auch wir haben gute Torgelegenheiten herausgespielt, doch das Runde will einfach nicht in das Eckige und zudem hält das Tormädchen aus Haunstetten auch großartig einige Bälle. Nach 15 Minuten nehmen wir die erste Auszeit und es ist Zeit die Mannschaft noch einmal richtig wachzurütteln. Danach legen die Mädchen ihren letzten Schuß Reserviertheit und ihren Respekt ab und jetzt wird richtig „gefightet“. Beim Zwischenstand von 7 : 10 sind wir wieder dran und auch noch ein Gegentreffer zum Halbzeitstand von 7 : 11 ändert nichts daran, wir kommen in Fahrt.
Conny gibt die Richtung in der Halbzeit vor - Mädels wir müssen einfach besser Handball spielen und wir können das doch auch. Die Trainer sprechen noch einige aufmunternde Worte, „Mädels wir sind dran, wenn jeder an seinem Leistungslimit spielt und kämpft, dann haben wir auch in diesem Spiel noch unsere Chance.
Nach der Halbzeit legen die Mädels los wie die Feuerwehr - sie wollen es dem Team aus Haunstetten beweisen, auch wir können Handballspielen und lassen uns hier nicht so einfach vom Feld schießen. Im Angriff wird mit wesentlich mehr Herz und Zug zum Tor gespielt und in der Abwehr sehr aufopferungsvoll gekämpft. Wir holen Tor um Tor auf und beim Stande vom 15 : 15 riecht es nach einer kleinen Sensation. Die Mädels aus Haunstetten sind auch beeindruckt und wir zwingen sie zu mehr Fehlern als üblich. Beim Zwischenstand von 17:15 für uns liegt tatsächlich der Sieg in der Luft. Auf Grund der vielen gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen fehlt uns aber in den Schlussminuten die Kraft und auch die Konstanz. Beim 18 : 18 ist zumindest noch ein Unentschieden in erreichbarer Nähe, doch die Kräfte schwinden und so müssen wir uns letztlich etwas unglücklich 18 : 20 geschlagen geben. Eine Niederlage verbreitet natürlich in den ersten Minuten nach Spielende immer heftige Frustgefühle, zumal wenn man so knapp am Sieg vorbeigeschrammt ist. Mit ein wenig Abstand überwiegt beim Trainergespann aber die Freude über ein tolles Spiel und ein tolle kämpferische und auch spielerische Leistung. Das war unser bestes Saisonspiel gegen die spielerisch beste Mannschaft der Liga. Beide Teams spielten mit großem Einsatz und mit Tempo nach vorne. Wir waren ein ebenbürtiger Gegner und konnten viele Dinge, die wir uns
im Training erarbeitet haben auch in diesem Spiel in die Waagschale werfen.Also Kopf hoch Mädels, ihr wart großartig. Mit dieser Leistung können wir sehr optimistisch in die noch ausstehenden 3 Spiele gehen und die Vizemeisterschaft in der Landesliga Süd nach Gröbenzell holen.
Im Einsatz:
Corinna ( Tor ), Steffi Erben, Johanna ( 6 ), Steffi Weber ( 5 ), Lea, Conny (1 ), Anja ( 2 ), Julia, Lina (1 ), Fabienne ( 2 ), Daniela ( 1 )
25.01.09 SG Pasing/Untermenzing - HCD Gröbenzell 10 : 32
In der Abwehr werden die Heldinnen geboren….Was nützen 35 Tore im Angriff, wenn Du hinten 35 Tore kassiert - gar nichts. D.h. auch
in diesem Spiel ist eine gute Abwehrarbeit die Basis, um unser Tempospiel nach vorne
gut entwickeln zu können. Das die Mädels, dies in der ersten Halbzeit aber sehr konsequent umgesetzt haben, hat die Trainerin und den Trainer dann aber doch sehr positiv überrascht. D.h. Ilka und ich konnten
uns über einen relativ entspannten Handballnachmittag freuen.
Beim Stande von 10:0 für uns war das Spiel schon Mitte der ersten Halbzeit entschieden, denn den Mädels aus Pasing/Untermenzing fehlten einfach sowohl die spielerischen, wie auch die kämpferischen Mittel, um dem Spiel noch eine entscheidende Wende geben zu können. Es blieb Lea vorbehalten den Torreigen zu eröffnen, dem sie später noch ein zweites Tempogegenstoßtor folgen lies. In der Abwehr kämpfte sie mit allem Einsatz auch auf der
vorne Mitte Position.
Ein großes Lob auch an Steffi Erben, die trotz nur halbwegs überstandener Erkältung, die Mannschaft verstärkte und durch Ihre Schnelligkeit beim Tempogegenstoß den ein oder
anderen 7 Meter herausholte.
Auch Anja war nicht ganz 100%ig fit, was sie aber nicht davon abhielt in der Abwehr mit
viel Einsatz zu spielen und im Angriff auch immer wieder Würfe aus der 2.Reihe abzugeben. Ein gelungenes Schlagwurftor aus der Vorwärtsbewegung und ein tolles Kreisanspiel an Lea ließ das Herz des Trainers höherschlagen.
Es ist insgesamt sehr erfreulich zu beobachten, daß wir auch im spielerischen Bereich weitere Fortschritte machen. Der Rückraum ist jetzt auch imstande aus der Kreuzbewegung Druck aufzubauen und auch der ein oder andere Spielzug wurde probiert. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff ist uns auch in diesem Spiel wieder sehr gut gelungen. Ein Beweis sind die 13 Gegenstoßtore von Johanna und Conny.
Ein sehr engagiertes Spiel zeigte auch Julia auf der halbrechten Verteidigugnsposition und sie leitete zudem mit genauem Paßspiel einige Tempogegenstöße ein. Für Coro im Tor war es in eher „geruhsamer“ Nachmittag und Sie hielt was zu halten war, u.a. 2 Siebenmeter. Lina hielt wie gewohnt auf hinten Mitte die Abwehr zusammen und freute sich insbesonders über ein gelungenes Sprungwurftor aus der zweiten Reihe. Da wollte Steffi natürlich nicht nachstehen und traf ebenfalls 2 Mal aus der zweiten Reihe. Insgesamt gesehen war das Spiel kein richtiger Maßstaß, aber das Ergebnis zeigt deutlich, daß wir gegenüber dem Spiel in der Qualirunde und im Vergleich zum Vorspiel unser Leistungsvermögen deutlich gesteigert haben. Am nächsten Samstag wartet das Schlagerspiel gegen den Spitzenreiter Haunstetten auf uns. Da wir hier nichts zu verlieren haben, werden wir das ganz locker angehen. Unser Ziel bleibt es natürlich den großen Favoriten ein wenig zu ärgern und die Grundlage dafür wird
eine gute Abwehrarbeit sein - aber da sind wir auf einem guten Weg.Im Einsatz: Coro (Tor), Lina (4), Julia, Conny (7), Anja ( 5) Lea ( 2 ) Steffi W. (5), Johanna (8), Steffi E.
11.01.08 HCD Gröbenzell - TV Waltenhofen 20 : 14
Der letzte Angriff war der beste…..Eines war schon vor dem Anpfiff klar, die Mädels wollten sich unbedingt für die knappe und etwas unglückliche Niederlage im Hinspiel schadlos halten. Für genügend Motivation war also von Anbeginn an gesorgt. Aus der C1 unterstützen uns Sabrina und Alina, sodaß für genügend frischen Wind von der Auswechselbank gesorgt ist. Im Gegensatz zum Hinspiel haben wir uns dieses Mal, sowohl physisch, wie auch psychisch wesentlich besser auf das körpertonte Spiel der Mädels aus dem Allgäu eingestellt. Uns gelingt ein guter Start und Mitte der ersten Halbzeit liegen wir 7 : 3 in Front. In der Abwehr stehen wir sehr sicher und es wird auch mit großem Einsatz gekämpft. Im Angriff wechseln wie so oft Licht und Schatten miteinander ab. Nach einigen „Geniestreichen“ folgt wieder eine Phase des „Leerlaufes“ mit mehr oder minder vielen Zufallsaktionen. Einige dieser „Geniestreiche“ zeigen Johanna und Dani von der Außenposition - mit ungewohnten Heber kommen sie zum Torerfolg - das spricht für das sprichwörtliche Ballgefühl „in den Pfoten.“. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hat sich der TV Waltenhofen wieder auf 7 : 9 herangespielt. Der Gegner wittert Morgenluft und da kommt kurz vor dem Halbzeitpfiff ein genialer Paß von Dani auf Lina gerade recht und wir gehen mit 3 Toren Vorsprung in die Pause. Nach der Pause kommen wir sehr schwer wieder ins Spiel und beim Zwischenstand von 12:11 ist der „Allgäuexpress“ wesentlich flotter in Fahrt gekommen als wir. Aber auf einmal scheint ein Halteschild den „Allgäuexpress“ zu stoppen und unsere Weiche schaltet auf Grün. Wir erzielen 5 Tore hintereinander und können uns spielentscheidend absetzen. In dieser, unserer stärksten Phase im Spiel, hält zudem das gegnerische Tormädchen noch grandios einige Bälle, sonst würde das Spielergebnis noch deutlicher zu unseren Gunsten aussehen.
Wir machen nun fleißig von unseren Auswechselmöglichkeiten Gebrauch und lassen dem Gegner durch eine konsequente und zupackende Abwehrleistung keine Chance mehr näher heranzukommen. Am Ende steht es 20 : 14. Ein wichtiger Sieg um das Saisonziel, die Vizemeisterschaft, zu erreichen. Warum war der letzte Angriff der beste, obwohl er Ball von Anja nur am Pfosten landete? Weil hier so gespielt wurde, wie es gegen eine 6 : 0 Abwehr notwendig ist - Stoßen auf die Lücke, schneller Paß zur nächsten Position und ein entschlossener Antritt auf Halblinks. D.h. wir können es, aber in diesem Spiel haben wir es zu wenig gezeigt. Die Abwehrleistung war in diesem Spiel deutlich besser, als die Angriffleistung und auch hier hat sich wieder die insenweisheit bestätigt - die Tore, die du hinten nicht kassierst, musst Du vorne nicht werfen. Im nächsten Spiel in asing/Untermenzing besteht wieder die Gelegenheit vor allem unser Angriffspiel schneller zu entwickeln, denn dann wartet Haunstetten zuhause und die wollen wir doch auch noch ein wenig „ärgern“ auf ihrem ungefährdeten Weg zur Landesligameisterschaft.Im Einsatz:
Anja (4), Johanna (6), Conny (2), Steffi (2), Dani (2), Lina (3), Julia, Steffi E., Lea, Corinna (Tor), Alina (1), SabrinaTrainer: Ilka und Wilfried
HCD Gröbenzell - TSV Herrsching 30 : 20, Wir beschenken uns selbst reichlich und unverhofft….
Spätestens seit dem 19 : 19 Unentschieden im letzten Auswärtsspiel in Gilching wissen wir,
daß wir die spielerischen und kämpferischen Möglichkeiten haben, gegen alle Mannschaften
in der Liga zu bestehen, wenn wir über die gesamte Spieldauer ein vergleichsweise beständiges Spielniveau halten können.
So gesehen war das heutige Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Herrsching ein weiterer Schritt nach vorne in die richtige Richtung. „Dahoam is hoalt dahoam..“ und in unserer eigenen Halle kommen wir immer sehr viel schneller auf Betriebstemperatur, als in der kühlen „Fremde“
Alle Spielerinnen und Trainerin sind trotz grassierender Grippe- und Erkältungswelle gesundheitlich wohlauf und ausnahmsweise „schwächelt“ nur der Trainer und hält sich deshalb auch ganz bewusst etwas beim Coaching zurück.
Am Anfang des Spieles war noch nicht zu ahnen, daß das 0:1 die einzige Führung der Mädels vom Ammersee bleiben sollte. Wir spielen in der Folgezeit schnell und zielstrebig nach vorne und insbesondere Anja am Kreis bewegt sich sehr gut und erzielt einige schöne Tore. In der Anfangsphase können wir zwar wie im Hinspiel die technisch sehr visierte und mit einem schnellen Antritt versehene Spielerin mit der Nr. 8 Michaela Petsch nur sehr schwer stoppen und kassieren folgerichtig von Linksaußen einige Tore. Sein Kuriosum hält die erste Hälfte auch bereit - nach dem Prinzip 10 kleine Negerlein, da waren es nur noch drei, erhalten wir kurz hintereinander drei 3 Minutenstrafen aufgebrummt und in Angriff und Abwehr wird es jetzt bei uns sehr übersichtlich… Aber für die auf dem Feld verbleibenden Mädels bedeutet dies einen zusätzlichen Motivationsschub - und im Angriff beherzigen sie die alte Weisheit, „ wenn Du nicht weißt wohin mit dem Ball, wirf ihn einfach ins Tor „ und genau das gelingt bei 3 : 6 tatsächlich, was beim Gegner natürlich zusätzlich etwas auf das Gemüt drückt. Zumal es ihnen in dieser Phase nicht gelingt den Rückstand großartig zu verkürzen. So überstehen wir diese Phase einigermaßen unbeschadet. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben sich die Herrschingerinnen aber wieder gefangen und sind bis auf 11:10 herangekommen.
Wir nehmen eine Auszeit, um unser Spiel wieder etwas mehr zu ordnen. Die Auszeit trägt wie so oft ihre Früchte und beim Stande von 14 : 11 pfeift der Schiedsrichter zur Pause. Sehr erfreulich ist, daß sich auch Lea und Steff mit jeweils einem bzw. 2 Toren für ihre gute Leistung selbst belohnt haben. Insbesondere Steff bringt ihre Schnelligkeit beim Tempogegenstoß immer besser ins Spielgeschehen ein.
Schon in der Halbzeit herrscht eine sehr positive Grundstimmung, denn 14 Tore gegen Herrsching in einer Halbzeit zu werfen, daß ist deutlich mehr, als wir wohl selbst erwartet haben und deshalb wollen wir uns auch den Sieg in der zweiten Halbzeit nicht mehr nehmen lassen.
In der zweiten Halbzeit stellen wir etwas um und lassen u.a. Dani gegen Michaela Petsch verteidigen. Diesen „Job“ hat sie hervorragend erledigt, denn Michaela P. gelingt in der ganzen zweiten Halbzeit nur mehr ein Tor.
In der Mitte steht unser Abwehrblock mit Lina, Anja, Steffi und Conny auf vorne Mitte sehr kompakt und lässt nur wenige einfache Tore zu. Im Tor erweist sich auch dieses Mal Coro wieder als ein sehr guter Rückhalt - von 9 Siebenmetern hält sie 5 - einfach super. Das Torwarttraining mit Ilka, trägt immer bessere Früchte.
Die Linksaußenbahn rennt nun Johanna unermüdlich rauf und runter und Fabi verstärkt unsere Abwehr auf bekannt zuverlässige Art und Weise und wirft auch gleich im Angriff vom Kreis ein Tor.
Bis zum Spielstand von 20 : 17 begegnen sich beide Team noch auf Augenhöhe, doch dann kommt unser starker Endspurt, was auch für die gute körperliche Verfassung spricht.
Die Mädels aus Herrsching werden jetzt langsam müde und haben unserem schnellen und konsequenten Tempospiel nach vorne nicht mehr viel entgegenzusetzen - wir setzen uns auf 25 : 18 ab und damit ist das Spiel entschieden. Vielleicht gibt das Endergebnis von 30 : 20 nicht ganz den Spielverlauf wieder - aber, wir haben heute eine sehr gute Wurfausbeute und
nutzen sehr konsequent unsere auch spielerisch sehr schön herausgespielten Wurfmöglichkeiten.
Die Trainer hat insbesonders die homogene Mannschaftsleistung gefreut. Mit einer verbesserten Abwehrarbeit haben wir den Schlüssel zum Erfolg gefunden und im Angriffspiel lief es heute deutlich „runder“. Nachdem noch alle starken Gegner bei uns zuhause antreten müssen und wir nur noch zwei Mal in die „Ferne“ reisen, bleibt der 2 Platz unser erklärtes Saisonziel.Wir wünschen allen Spielerinnen, Eltern, Betreuern und Fans ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2009. Vielen Dank für Euren Enthusiasmus und Euren Einsatz.
Eure Trainer Ilka und WilfriedIm Einsatz: Coro (Tor), Dani (3), Lina ( 5 ), Julia (2 ), Anja ( 7 ), Johanna ( 2 ), Conny ( 5 ), Steffi W ( 2 ), Lea ( 1 ), Steffi E ( 2 ) , Fabienne (1 )
29.11.08 TSV Peissenberg - HCD Gröbenzell 22 : 22, Schatten und Licht und ein fast „logisches Ergebnis“
Das Massiv der Zugspitze lacht uns an diesem sonnigen Herbsttag sonnenbestrahlt entgegen und eine leicht überzuckerte weiße Winterlandschaft ist unser Begleiter bei der Fahrt nach
Peissenberg. Schon beim Einlaufen der Mannschaften ist mir klar, daß wird heute kein Spiel für „Feinschmecker“, denn die Mädels aus Peissenberg sind alle gut gebaut und wissen ihre Körper auch einzusetzen, wie einige unserer Mädels im Spielverlauf auch mehr oder weniger schmerzhaft feststellen müssen.
Lina ist familär verhindert, Julia krank doch dafür verstärkt Fabienne unsere Reihen, was sich im zunehmenden Spielverlauf auch als sehr positiv herausstellen sollte, denn sie stemmte sich vor allem in der Abwehr vehement den gegnerischen Spielerinnen entgegen.
Zunächst einmal aber dezimieren wir uns wieder erst einmal selber. Coro erhält beim Einwerfen den Ball schon wieder mit voller Wucht an den Kopf geworfen, doch im Gegensatz zum letzten Spiel, wo es noch relativ harmlos abging, läuft jetzt das Blut in Strömen aus der Nase heraus. Es gelingt uns nicht rechtzeitig vor Spielbeginn das Nasenbluten zu stoppen und Coro ist auch noch reichlich benommen - d.h. Anja, die auch nicht ganz fit ist, nimmt erst einmal den Platz zwischen den Torpfosten ein. Anpfiff - wenn das mal gut geht. Geht es nicht, denn wir sind mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache, uns unterlaufen zahlreiche technische Fehler, es kommt kein Spielfluß auf und in der Abwehr gehen wir nur halbherzig in die Zweikämpfe - kurz und gut, es geht so ziemlich alles schief was schief gehen kann. Beim Zwischenstand von 8 : 3 hat sich Coro aber wieder halbwegs erholt und stellt sich jetzt zwischen die Pfosten und Anja nimmt erst einmal wieder auf der Bank Platz. Die Wahrheit ist, über die erste Halbzeit decken wir lieber den Mantel des Schweigens und mit dem 7 : 14 Zwischenstand sind wir noch halbwegs gut bedient.Aber, jetzt geschieht auch für den Trainer etwas überraschendes, die Mädels suchen keinen Schuldigen für das schlechte Spiel sondern sind über sich selber sauer und den Mist, den sie in der ersten Halbzeit zusammengespielt haben. Steff liegt flach und bekommt wegen einer leichten Erkältung keine Luft mehr aber die anderen sind richtig „geladen“ - den Mädels aus Peissenberg wollen sie in der zweiten Halbzeit beweisen, daß auch der HCD Handball spielen und vor allem kämpfen kann. Der Trainer gibt noch eine Runde T GO aus und vielleicht ist das ja auch ein Grund gewesen, daß wir in der zweiten Halbzeit ganz anders aufgetreten sind.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit und schon die ersten Aktionen in Abwehr und Angriff zeigen, jetzt steht eine andere Truppe auf dem Feld. Mit wesentlich mehr Entschlusskraft wird sich nun den gegnerischen Angriffen entgegengestellt und die Mädels aus Peissenberg erkennen sehr schnell, daß „ die Messe in diesem Spiel noch nicht gelesen ist „. Uns gelingen schnell hintereinander 3 Tore und der Trainer vom TSV Peissenberg sieht sich genötigt nach 35 Spielminuten eine frühe Auszeit in der zweiten Halbzeit zu nehmen. Diese Auszeit hat wie so oft auch ihre Wirkung denn in den nächsten 7 - 8 Minuten können wir den Abstand nicht weiter verkürzen und bei 16 : 20 liegen wir immer noch 4 Tore hinten. Aber unsere Mädels spüren beim Gegner lassen die Kräfte nach und wir fangen richtig an zu „fighten“, wir wollen heute hier nicht verlieren. Es gelingen uns vermehrt Ballgewinne in der Abwehr und mit der zweiten Luft spielen wir schnell und mit viel Zug zum Tor nach vorne. Bei
20 : 18 sind wir bis auf 2 Tore heran. Bedauerlicherweise liegt Anja jetzt verletzt auf der Bank und fällt für den Rest des Spieles aus. Wir erobern in der Abwehr den Ball, d.h. nein per Billardeffekt landet der Ball doch wieder beim Gegner und wir erhalten ein saublödes Tor zum 21 : 18. Doch auch diesen Nackenschlag stecken die Mädels weg und wir holen tatsächlich wieder auf und erzielen beim 21 : 21 zum ersten Mal den Ausgleich. Beim nächsten Angriff „kassieren“ wir einen berechtigten 7 Meter - Coro baut sich mutig an der 4 Meter Linie auf, der Ball geht an den Pfosten und springt wieder unglücklich zu einer Spielerin von Peissenberg zurück 21 : 22, das Glück haben wir heute nicht gerade gepachtet.
Nächster Angriff von uns, umgekehrtes Spiel - Dani ist nur mit unfairen Mitteln am Kreis zu stoppen - wieder 7 Meter - wieder tritt Conny an, wie auch schon drei Mal vorher und der Ball ist wieder drin - Conny hat erstaunliche Nervenstärke bewiesen - wieder Ausgleich.
Noch knapp 3 Minuten zu spielen - Herzschlagfinale. Coro hält grandios den nächsten Wurf und ich nehme noch eine letzte Auszeit noch 2 :30 zu spielen. Jetzt noch einmal kurz durchschnaufen und halbwegs kühlen Kopf bewahren, aber alles leichter gesagt als getan. Uns gelingt ein druckvoller Angriff, aber Steffi hat beim Abschluß kein Glück. Letzter Angriff von Peissenberg - die Mädels sind alle platt, der Schire hebt die Hand zum Zeitspiel und Coro hält auch diesen gut geworfenen Ball. Uns bleiben noch 50 Sekunden, das ist nichts für schwache Nerven - aber uns unterläuft ein leichter technischer Fehler und jetzt rollt doch noch ein Angriff auf unser Tor - glücklicherweise wissen die Mädels aus Peissenberg aber mit diesem Geschenk nichts anzufangen und kommen nicht mehr zum Wurf - Ende 22 : 22.
Nach dem Desaster in der ersten und dem guten Spiel in der zweiten Halbzeit dürfen wir uns sicherlich mehr über einen Punktgewinn freuen, als über einen Punktverlust zu trauern.
Super Mädels, einfach Klasse gekämpft in der zweiten Halbzeit . Dem Vernehmen nach, wurden unter der Dusche und in der Umkleide wohl auch nicht nur Freundlichkeiten seitens der Mädels aus Peissenberg ausgetauscht - das sollte als zusätzlicher Motivationsfaktor für das Rückspiel dienen, zu zeigen, daß wir auch mehr als nur 30 Minuten guten Handball spielen können.Es spielten: Coro (Tor), Dani (5), Fabi, Steffi Erben, Johann (2), Steffi Weber (3), Lea (1), Anja (3), Conny (8 !)
Trainer: Wilfried
22.11.08 HCD Gröbenzell - Eichenauer SV 30 : 11
Klar gewonnen, in einem Spiel in dem es nichts zu gewinnen gibt….Das war schon immer so, und wird wohl auch immer so bleiben, es gibt Handballspiele, die die Mannschaft ganz klar gewinnt und trotzdem bleibt beim Trainer ein leichtes Bauchgrummeln zurück.
Warum ? Du kannst machen was die willst, aber irgendwie passt man sich immer ein wenig der Spielweise der gegnerischen Mannschaft an. So war es auch dieses Mal. Obwohl wir vor dem Spiel besprochen hatten, daß wir vor allem im Positionsspiel im Angriff Struktur und Disziplin mit einfließen lassen, haben wir doch in vielen Angriffen versäumt dies in die Tat umzusetzen. Das wir dennoch klar gewonnen haben, muß man eher der Schwäche des Gegners, als unserer eigenen spielerischen Leistung zu gute schreiben.
Aber, wo viel Schatten, da gibt es auch Licht und einige spielerische Akzente konnten wir auch setzen. Insbesonders in der zweiten Halbzeit konnte unser schnelles Tempospiel nach vorne überzeugen und die zweite Halbzeit war spielerisch gesehen auch eindeutig besser, als die 1.Halbzeit.
În der Abwehr wurde das getan was nötig war, um durch zahlreiche Ballgewinne zu schnellen Gegenstoßtoren zu kommen. Insbesondere Lina hatte heute einen „guten Tag“ erwischt und konnte auch im Spiel 1:1 etliche Tore erzielen. Sehr erfreulich war auch die Leistungssteigerung von Steffi Erben auf der linken Angriffseite. Zwei Tore waren der verdiente Lohn für eine couragierte Leistung. Im Tor wird Coro immer mehr zu einem guten Rückhalt und nur 11 Gegentore sprechen für sich.
Sehr erfreulich ist die Tatsache, daß sich insgesamt 8 Mädchen als Torschützinnen in die Liste eintragen lassen konnten. Einmal mehr will ich aber auch die gute Abwehrleistung von Lina hervorheben, die auf hinten Mitte den Laden dicht hält und auf der vorne Mitte das Paßspiel der gegnerischen Mannschaft erfolgreich stört.
Fazit: Es bleibt noch viel Luft nach oben, aber man muß erst auch einmal 30 Tore werfen. Der nächste Gegner in Peißenberg wird uns sicherlich eindeutig mehr abverlangen und wir werden auch dort kräftig dagegenhalten.Im Einsatz: Coro ( Tor) Lea, Daniela ( 4 ), Julia ( 1 ), Steffi E. ( 2 ) , Johanna ( 4 ), Steffi W. ( 3 ), Anja (4), Lina ( 8 ), Conny ( 4 )
TSV Haunstetten . HCD Gröbenzell 27 : 22, Mit erhobenen Hauptes die Halle beim Top Favoriten verlassen
Meine Frau fragte mich vor der Abfahrt: „und was ist Dein Ziel heute…“ Meine Antwort:
„ Ein achtbares Ergebnis zu erzielen und es dem Top Favoriten so schwer wie möglich zu machen…“
Nur durch einen unerklärlichen „handballerischen Betriebsunfall“ in den Qualiturnieren, spielt das Team vom TSV Haunstetten in dieser Saison in der Landesliga. Von der Spielstärke her gehört diese Mannschaft eindeutig in die Bayernliga und würde dort ebenfalls eine sehr gute Rolle spielen. Dementsprechend klar dominiert diese spielerisch gut eingespielte und körperlich sehr dominante Truppe die Landesliga Süd. Man muß kein Prophet sein um vorherzusagen, daß der TSV Haunstetten am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben stehen wird. Dementsprechend guten Mutes fahren wir in den Augsburger Vorort, denn wir haben nicht viel zu verlieren. Anja und Dani müssen aus unterschiedlichen Gründen passen, dafür verstärken Nina, Sabrina und Alina aus der C1 unsere Reihen.
Wir beginnen das Spiel in einer eher ungewohnten 6 : 0 Abwehr, um den technisch versierten und körperlich überlegenen Mädchen aus Haunstetten möglichst wenig Raum für ihr schnelles Kombinationsspiel zu geben. Das gelingt uns in der ersten Viertelstunde auch erstaunlich gut und 5 : 5 ist ein für uns sehr erfreuliches Zwischenergebnis. Dann allerdings folgen die spielentscheidenden Minuten. Uns unterlaufen im Angriff 4, 5 leichte technische Fehler und diese nutzen die Mädels aus Haunstetten mit ihrem schnellen Tempospiel nach vorne „gnadenlos“ aus - schnell liegen wir 5 : 10 zurück und wenn Coro nicht die ein oder andere 100%ige Einwurfmöglichkeit großartig vereitelt hätte, dann wäre der Rückstand noch größer. Das alles ging so schnell, daß nicht einmal Zeit für eine spielunterbrechende Auszeit blieb. Diese nehmen wir jetzt und danach sortiert sich unser Spiel wieder besser und mit einem 6 Tore Rückstand wechseln wir beim Stande von 8 : 14 die Seiten.
In den Augen der Mädchen lässt sich ein wenig die Angst erkennen, hier in der zweiten Halbzeit deutlich unter die Räder zu kommen. Jetzt gilt es als Team ganz eng zusammenzurücken, und kurz zu besprechen, was in der zweiten Halbzeit zu verbessern ist.
Das trägt zu Beginn der zweiten Halbzeit keine großen Früchte, denn beim Zwischenstand von 19 : 9 liegen wir erstmals 10 Tore in Rückstand - aber jetzt zeigt unser Team Charakter und Kampfeswille. In der Abwehr wird jetzt entschlossener zugepackt und auch beim Gegner macht sich nun ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar. Wir holen Tor um Tor auf und erzielen unsererseits einige Tore durch Tempogegenstöße. Beim Stande von 25 : 20 sind es nur noch 5 Tore. Ein nicht verwandelter Siebenmeter und ein unglücklicher, glückloser Tempogegenstoß berauben uns allerdings der letzten Chance noch einmal näher heranzukommen. Johanna setzt mit einem fulminanten Sprungwurftor !! den Schlusspunkt.
Endergebnis 22 : 27 - wir waren dem Favoriten auf den Fersen. Ein gerechtes Ergebnis und auch die Trainerin vom TSV Haunstetten freute sich über ein von beiden Seiten mit viel Einsatz geführtem, richtig guten Handballspiel.Mit dieser Leistung brauchen wir uns vor keiner anderen Mannschaft in der Landesliga zu verstecken. Wir sind auf einem guten Weg und müssen vor allem noch daran „arbeiten“, daß wir „unsere spielerischen Auszeiten“ weiter verkürzen und unser spielerisches Niveau in Abwehr und Angriff über einen längeren Zeitraum konstant halten können.
Im Einsatz: Tor: Corinna und Lisa, Feld: Conny ( 7 ), Steffi W. ( 3 ), Johanna ( 5 ), Alina ( 2 ), Sabrina ( 4 ), Nina, Lea, Julia, Lina ( 1 ), Steffi E.
Trainer: Ilka und Wilfried
12.10.08, HCD Gröbenzell - SG Pasing / Untermenzing 18 : 13
Erst im Endspurt setzen wir uns durch…Nachdem wir in der Bayernligaquali gegen die gleiche Mannschaft schon äußert schwer ins Spiel gefunden haben, war zu erwarten, daß es im Ligapunktspiel wohl nicht viel anders sein wird. Johanna ist verhindert und Anja spielt trotz Schmerzen am Fuß, keine idealen Voraussetzungen an diesem sonnigen Herbstsonntag.
Eine energische Schiedsrichterin pfeift die Partie an und uns gelingt ein guter Start - wir gehen mit 3 : 0 in Führung und können bis zum 6: 3 diesen Vorsprung halten. Im Angriff lassen wir den Ball gut laufen und auch der Rückraum übt den notwendigen Druck auf das von einer sehr großen Torhüterin gehütete Tor von Pasing/Untermenzing aus. Die stattliche Erscheinung der Torhüterin verunsichert auch des öfteren unsere 7 Meter Schützinnen - von 7 Meter Punkt landet der Ball 2 Mal im und 3 Mal am Pfosten, neben dem Tor oder wird gehalten. Die Erfolgsquote in diesem Auge in Auge Duell gilt es deutlich zu verbessern. Aber, was auf der einen Seite uns ab und zu Sorgenfalten auf die Stirn treibt gibt bei 7 Meter, die gegen uns gepfiffen werden, durchaus Anlaß zur Freude - Von 8 Siebenmeter kann Coru 4 halten oder die Schützinnen zu Fehlschüssen verleiten - 50% das ist eine großartige Qoute, super Coru.- einfach toll, wie Du Deine Leistungen in den letzten Wochen stetig gesteigert hast - auch ein Verdienst unserer Torwarttrainerin Ilka.
Gegen Mitte der ersten Halbzeit lässt der Schwung der Anfangphase nach und wir finden im Angriff nicht zu durchschlagskräftigen Aktionen zurück. Die Mädels aus dem Westen Münchens kämpfen sich wieder ins Spiel zurück und verkürzen bis zu Halbzeit auf 8:9
Jetzt heißt es neue Kräfte sammeln, es ist das erwartet schwere Kampfspiel geworden und wir werden das Spiel nur gewinnen, wenn wir diesen Kampf annehmen. Ein kleiner Tropfen Pfefferminzöl in die Hand der Spielerinnen wird ja manchmal Wunder - jedenfalls ist jede Spielerin hellwach beim Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Diesen kleinen „Wachheitsvorsprung“ nutzen wir auch sehr gut aus und führen schnell wieder mit 11:8 - so könnte es eigentlich weiter gehen - aber auch in diesem Spiel zeigt sich, daß wir nur langsam dahin kommen ein Spiel mit unseren spielerischen Fähigkeiten wirklich dominieren zu können. In der Abwehr wird aber mit vollem Einsatz gekämpft und wir lassen nur sehr wenige einfache Tore zu. Wir erhalten kurz hintereinander 2 Zweiminutenstrafen, doch können wir diese Phase mit 5 : 6 einigermaßen schadlos überstehen. Beim Spielstand von 14 : 13 steht das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes auf des Messers Schneide - jetzt entscheiden die besseren Nerven und die bessere Kondition. Wie auch in den letzten beiden Spielen werfen wir nun diese Eigenschaft in die Waagschale und das Spielgeschehen neigt sich deshalb auch zu unseren Gunsten. Es gelingen uns einige Balleroberungen in der Abwehr und mit zwei, drei schnell vorgetragenen Tempogegenstößen bringen wir uns endgültig auf die Siegerstraße. Das Endergebnis von
18 : 13 ist deutlicher, als der Spielverlauf tatsächlich gewesen ist. Am Ende gibt es natürlich strahlende und glückliche Gesichter, der Lohn für ein hartes Stück „Handballarbeit“.
Fazit: Gegen eine sehr defensive 6 : 0 Abwehr gilt es weiterhin unser Angriffsspiel zu verbessern - wir sind auf einem guten Weg, doch da hilft nur Training, Training, Training. Die Abwehr trat insbesondere in der zweiten Halbzeit als eine geschlossene Einheit auf und nur 5 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.Jetzt sind erst einmal 5 Wochen Pause und dann reisen wir zum Spitzenreiter nach Haunstetten. Dort werden die Trauben des Erfolges sehr hoch hängen, doch wir können als Außenseiter unbeschwert aufspielen.
Im Einsatz:
Coru ( Tor ), Dani ( 7 ), Conny ( 4 ), Anja ( 1 ), Lea, Steffi ( 3 ) , Lina ( 1 ), Steff, Julia (1)Trainer: Wilfried
27.09.09, TV Waltenhofen - HCD Gröbenzell 19 : 18 - 2 Sekunden fehlen zum Unentschieden
Ein herrlicher Herbsttag im sonnigen Allgäu, doch in unseren Herzen will auf der Heimfahrt keine frohe Stimmung aufkommen - Frustbewältigung ist angesagt.
So ist Handball, letzte Woche knapp gewonnen und diese Woche knapp verloren. Diese Niederlage war allerdings vermeidbar, wenn wir über 50 Minuten besser Handball gespielt hätten. An der kämpferischen Einstellung lag es auf jeden Fall nicht, denn allein mit unserem Kampfgeist hätten wir auch dieses Spiel fast noch einmal gedreht.
Aber Handball ist nicht nur Kampf, sondern vor allem auch Spiel und diese spielerischen Elemente sind heute in unserem Spiel eindeutig zu kurz gekommen.
Fast möchte man sagen, wie gewohnt, hatten die Mädels aus Waltenhofen den besseren Start und wir kamen nur langsam in Schwung. In den ersten Minuten gelang uns kein wirklich überzeugender Angriff und so lagen wir schnell 3 :1 hinten. Nachdem aber alle auf demFelde erst einmal so richtig warm geworden waren kam nun unsere stärkste Phase im Spiel. Hier konnten wir alle deutlich erkennen, was auch spielerisch möglich ist wenn wir konzentriert und kraftvoll zu Werke gehen. In dieser Phase werfen wir einen scheinbar beruhigenden 8 : 4 Vorsprung heraus. Danach geht es mit der Konzentration und wohl auch schon ein wenig mit der Kraft bergab und unser Spiel erleidet einen Bruch und wird zusehends hektisch. Bis zur Pause hat der ebenfalls aufopferungsvoll kämpfende TV Waltenhofen wieder auf 10 : 10 aufgeholt.
In die zweite Halbzeit erwischen wir endlich einmal den besseren Start und können bis zum 15:13 immer einen 2 Tore Vorsprung halten. Das ist aber ebenfalls weniger unserem durchdachten und konsequenten Spiel zu danken, als der Entschlusskraft und den technischen Fähigkeiten von Johanna, die von Außen ein Tor nach dem anderen wirft. Auch Coru im Tor erweist sich in dieser Phase als ein großer Rückhalt, und vereitelt die ein oder andere 100% Wurfchance der gegnerischen Mannschaft.
In der zweiten Halbzeit kassieren wir zudem 4 Zweiminutenstrafen, was sich letztendlich doch als zuviel herausstellen sollte. Zumindest die letzte Strafe gegen Anja wegen eines angeblichen absichtlichen Fußspiel war etwas zweifelhaft. Trotzdem hat zumindest in meinen Augen der Schiedsrichter das Spiel sehr gut geleitet und „knappe“ Entscheidungen gibt es immer. Schließlich muß man nach dem Spiel ja auch etwas zu „diskutieren“ haben.
Nach dem 15:13 läuft bei uns einige Minuten sowohl in der Abwehr, wie auch im Angriff nicht mehr viel zusammen - Konsequenz, wir liegen 15:17 hinten.
Es sind nur noch drei Minuten zu spielen, Dani schafft den Anschluß zum 16:17, doch wir kassieren postwendend wieder ein Tor zum 16:18 - dann tankt sich Anja noch einmal mit aller Entschlusskraft durch und verkürzt zum 17:18 - dabei verletzt sie sich aber leicht und bleibt im Wurfkreis liegen. Anpfiff das Spiel geht weiter, der Schiedsrichter unterbricht aber wegen der Verletzung von Anja nicht das Spiel sondern lässt es weiterlaufen - in Unterzahl pfeift er dann einen berechtigten 7 Meter gegen uns - erst danach unterbricht er das Spiel und Anja kann vom Feld geholt werden - na ja, das hätte man auch anders pfeifen können.
7 Meter Wurf Tor - 19:17 - noch 40 Sekunden zu spielen. Anwurf, die Zeit rinnt unbarmherzig die Uhr runter - Johanna ist aber noch entschlußkräftig genug innerhalb kürzester Zeit noch ein Tor zu werfen 19:18 - Noch 10 Sekunden zu spielen - die Trainerin vom TV Waltenhofen nimmt noch eine Auszeit - wir beruhigen noch einmal die aufgehitzten Gemüter - noch ist das Spiel nicht zu Ende, ein Fünkchen Hoffnung bleibt.
Anpfiff und 2 Sekunden vor Schluß erhalten wir wegen eines technischen Fehlers tatsächlich noch einmal den Ball. Johanna sprintet noch einmal nach vorne bekommt auch den Ball, doch bevor sie werfen kann ertönt der Schlusspfiff und das letzte Tor zählt nicht mehr - leider, verdient hätten es die Mädels allemal. So ist natürlich der Frust unmittelbar nach Schlusspfiff groß und bei der ein oder anderen fließen auch die Tränen. Schade Mädels, heute war der Handballgott nicht auf unserer Seite.
Aber Mädels, es bleibt nach wie vor die große Herausforderung, daß wir einfach lernen über die gesamten 50 Minuten besser Handball zu spielen und nicht nur 10 Minuten lang. Es wird uns gelingen unsere spielerischen Qualitäten zu steigern und dann werden wir in Zukunft, gepaart mit unserem großen Kampfgeist, auch diese Spiele gewinnen.Im Einsatz: Dani (3), Julia, Lina (1), Conny (4), Anja (3), Lea, Steffi, Johanna (7), Steff, Coru (Tor)
Trainer: Ilka und Wilfried
21.09.08 TSV Herrsching - HCD Gröbenzell 19 : 20, Wir drehen ein fast verlorenes Spiel
Der Geschmack des süßen Sieges schmeckt besser, als der der bitteren, knappen Niederlage.Unser Team wollte heute unbedingt als Sieger vom Platz gehen und dieser Kampfgeist hat uns letztendlich gerettet.
Die Dramaturgie des Spieles hätte spannender nicht sein können und die Nerven aller Beteiligten wurde entsprechend strapaziert - aber Emotionen gehören zum Handballsport und nur mit einem gewissen Schuß Adrenalin in den Adern kann man auch eine entsprechende Leistung auf dem Feld bringen.
Bedauerlicherweise musste Anja für das erste Spiel aus Krankheitsgründen passen und hat unsere Truppe nach besten Kräften von der Bank aus unterstützt.
Das Spiel nahm für uns keinen guten Beginn, denn Anfangs schien das Tor von Herrsching wie vernagelt. Von unseren ersten 5 - 6 Würfen landeten mehr als die Hälfte am Pfosten und an der Latte. Bei etwas mehr Glück und Können hätten wir uns schon in der Anfangsphase mit mehreren Toren absetzen können, aber es sollte nicht sein.
So entwickelte sich auf beiden Seiten ein rasantes Kampfspiel in dem es keiner Mannschaft gelang sich entscheidend abzusetzen. Folgerichtig stand es zur Halbzeit auch unentschieden
9 : 9. In der Abwehr standen Lina, Steffi, Conny und Dani im Mittelblock sehr sicher und ließen nur wenige Möglichkeiten zu. Bedauerlicherweise konnten wir aber unsere rechte Abwehrseite das ganze Spiel über nicht stabilisieren, sodaß wir von dieser Position kurioserweise die meisten Tore kassierten. Natürlich hat der alte Trainerfuchs Kurt aus Herrsching diese Schwachstelle sehr schnell erkannt und ließ dort eine sehr gute und wendige Spielerin spielen, die unsere Verteidigerinnen Steff und Julia immer wieder vor noch unlösbare Probleme stellte. Hier gilt es die individuelle Verteidigungsarbeit zu intensivieren - nur Übung macht den Meister. Die Abwehr agierte jedenfalls mit dem notwendigen Einsatzwillen und 8 Siebenmeter gegen uns sprechen auch eine deutliche Sprache.
Herrsching hatte den besseren Start in die zweite Halbzeit und beim Stande von 17 : 14 lagen alle Vorteile auf deren Seite. Wir hatten schnell hintereinander einige leichte und „natürlich“ unnötige Gegentore bekommen und die Mannschaft stand mental auf der Kippe und drohte auseinanderzufallen. Jetzt hilft nur eines - eine Auszeit nehmen.
Egal, welche Worte was bewirkt haben - jedenfalls haben die Mädels den Kopf wieder hochgenommen und Conny mit einer klaren Kampfansage alle noch einmal wachgerüttelt. Jetzt wurde wieder verbissen in der Abwehr um jeden Ball gekämpft und dieser Einsatz wurde auch durch zahlreiche Ballgewinne und erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße belohnt. Beim 18 : 18 hatten wir uns wieder herangekämpft. Die Kräfte schwanden nun auf beiden Seiten und Großchancen wurden hüben wie drüben vergeben. Unsere 19.19 Führung gleicht Herrsching wieder durch ein Tor von außen aus. In der Abwehr „stiehlt“ Conny wieder einen Ball und hämmert ihn nach erfolgreichen Tempogegenstoß zur 20 :19 Führung ins Netz. Gegenangriff von Herrsching - Coru lenkt den Ball großartig an die Latte - Wir können noch ein spielerisches Glanzlicht im Angriff setzen und Lina kann nur regelwidrig am Torwurf gehindert werden - 7 Meter - Steffi holt mächtig aus und donnert den Ball an den rechten Pfosten - die Sekunden ticken auf der Uhr runter, zwischenzeitlich liegt Conny mit einem Wadenkrampf am Boden, erholt sich aber wieder - Herrsching geht zur Manndeckung über, kann aber keinen Ballgewinn mehr erzielen. Schlusspfiff und wir reißen alle die Arme hoch - wir haben ein fast schon verlorenes Spiel noch aus dem Feuer gerissen.
Super Mädels, super Kampfgeist - in der entscheidenden Phase haben wir als Mannschaft zusammengehalten und nicht die Linie verloren - das lässt für die Zukunft hoffen. Ein großes Lob an Dani, die trotz Schmerzen im Knie 50 Minuten für die Mannschaft gekämpft hat.Wenn es uns dann noch gelinkt unsere Trefferqoute aus den klaren Wurfgelegenheiten zu verbessern, dann werden wir unser Spiel auch mit einer größeren Sicherheit gestalten können.Der erste Saisonsieg, zumal in einem sehr engen Spiel, stärkt unser Selbstvertrauen und so reisen wir guten Mutes zum nächsten Auswärtsspiel am nächsten Samstag nach Waltenhofen.
Unser Team:
Coru ( Tor ), Steff (1), Johanna (2), Steffi (5), Conny (5), Lina (3), Julia, Dani (4)Trainer: Ilka und Wilfried
B-1 Jugend, LL-Quali 2008 / 2009: Berichte
01.06.08 3.Runde LL Qualifikation - Ende gut, alles gut - wir sind in der Landesliga !!
Heiß brennt die Äquatorsonne an diesem sonnigen 1.Juni vom Himmel und dementsprechend schweißtreibende Spiele sind zu erwarten. Für uns gibt es nur ein Ziel, wir wollen unbedingt die Quali für die Landesliga schaffen. Angesichts von 4 anstrengenden Spielen ist dieses Mal auch unser Kader auf 13 Spielerinnen angewachsen. Lulu, Alina, Sabrina und Lisa aus der C1 stellen sich in den Dienst der Mannschaft und unterstützen unser Team. Eine Maßnahme, die sich am Ende auch ausbezahlt hat.
Uns ist allen klar, daß bereits das erste Spiel einen vorentscheidenden Charakter hat, denn der TV Immenstadt, eine unangenehm zu spielende Mannschaft, muß unbedingt besiegt werden, um im Rennen zu blieben.
Spielerisch können die Mädels aus dem Allgäu nicht überzeugen, aber körperlich sind sie sehr stark und präsent. So entwickelt sich ein reines Kampfspiel, das absolut von den Abwehrreihen dominiert wird. Wir verlieren nach gutem Beginn mal wieder unsere spielerische Linie und nur unserer guten Abwehrarbeit ist es zu verdanken, daß wir zur Halbzeit 4 : 2 in Führung liegen. Die zweite Halbzeit strapaziert dann allerdings das Nervenkostüm von Trainern und Zuschauern gleichermaßen und über die Angriffsleistung decken wir lieber den Mantel des Schweigens. In der Abwehr wird aber weiterhin sehr beherzt gekämpft und so endet die zweite Halbzeit mit 1:0 für Immenstadt. Endstand 4:3 für uns - da fällt uns schon ein Stein vom Herzen.
Nachdem die größten Nervenbelastung nun gewichen ist, zeigen die Mädels vor allem im Tempogegenstoßverhalten im zweiten Spiel gegen den Tus Geretsried wesentlich mehr Zielstrebigkeit. Endergebnis 15 : 5 für uns.
Das Spitzenspiel gegen Gilching entwickelte sich zu einem richtig temporeichen und gut anzusehenden Handballspiel. Bedauerlicherweise lassen wir hier vor allem im Anfangsstadium in der Abwehr die notwendige Aggressivität vermissen und können auch im Angriff unser Manko der mangelnden Chancenverwertung nicht ablegen. So liegen wir zur Halbzeit 4:8 zurück. Unser Team hält auch in der zweiten Halbzeit gut dagegen und steckt den Kopf nicht in den Sand. Aber auch in diesem Spiel besiegen wir uns zum Teil wieder selbst, in dem wir die Anzahl der leichten Unzulänglichkeiten in Abwehr und Angriff nicht entscheidend verringern können. Trotzdem, in einigen Phasen blitzte das spielerische Potential auf. Endstand 15 : 9 für Gilching.
Schon vor dem letzten Spiel gegen die SG Dettelgau / Bibergau stand auf Grund der vorherigen Spielergebnisse fest, daß wir Quali für die LL geschafft hatten. Wieder einmal wurden gleich zu Beginn 3 Großchancen versiebt, aber danach lief es dafür umso besser. Alle Spielerinnen kamen jeweils eine Halbzeit zum Einsatz und erfreulicherweise hat auch jede ein Tor geworfen. Insbesondere im konditionellen Bereich, was durchaus erfreulich ist, waren wir in diesem letzten Spiel deutlich überlegen und erspielten uns letztendlich einen deutlichen 15 : 4 Erfolg.Fazit: Die Mädels haben sich alle zusammen als Team präsentiert und alle Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden. Deshalb haben wir die Quali auch verdient geschafft. Jetzt bleibt uns bis zum Beginn der Meisterschaftsrunde etwas mehr Zeit, um vor allen uns in den Angriffsleistungen zu verbessern und deutlich mehr Stabilität ins Spiel zu bringen. Die ersten Schritte sind getan und natürlich haben wir ein Ziel vor Augen - wir wollen den Landesligatitel nach Gröbenzell holen.
Im Einsatz: Lisa ( Tor ), Corinna (Tor), Lina ( 6 ), Conny ( 4), Anja ( 8 ), Lea ( 1 ), Steffi ( 6 ) , Johanna
( 5 ) Steff ( 1 ), Dani ( 7 ), Sabrina ( 1 ), Alina ( 3 ) , Luisa ( 1 )Trainer : Ilka Arnold, Wilfried Roggenkamp
03.05.08 B Jugend Bayernligaqualifikationsturnier in Gröbenzell
"Es gilt den Blick nach vorne zu richten und die einfachen Dinge zu stabilisieren"Das Fazit dieses Heimturnieres ist schon reichlich ernüchternd und ehrlich gesagt, auch ein wenig frustrierend. Wir sind als Turnierletzter auf Grund der schlechteren Tordifferenz ausgeschieden, obwohl wir sicherlich rein spielerisch gesehen zum Teil besser waren, als es der 5 Platz aussagt. Aber alles Wehklagen hilft nichts, das Runde hat zu wenig den Weg in das Eckige gefunden. Doch der Reihe nach.
Allen war klar, das bereits das erste Spiel gegen die SG Pasing/Untermenzing zu einem Schlüsselspiel werden würde. Bereits in diesem ersten Spiel wurde sichtbar, das wir nur sehr selten zu einem geordneten und sicheren Angriffspiel finden. Die vielen leichten technischen Fehler im Angriffspiel störten immer wieder den Spielaufbau und ließen keine Sicherheit aufkommen. So entwickelte sich ein richtiges Zitterspiel und der Halbzeitstand von 1 : 1 nach 12,5 Minuten spricht Bände, wo die Stärken und Schwächen beider Mannschaften lagen.
Das änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht wesentlich. Allein unserem Kampfgeist war es zu verdanken, daß wir dieses Spiel letztlich mit 4:3 gewonnen haben- spielerisch gesehen war es aber wirklich keine Offenbarung. Aber, gewonnen ist gewonnen und damit sollte auch der Druck ein wenig von der Mannschaft genommen sein.
Aber schon der nächsten Gegner TV Gundelfingen hat uns deutlich die Grenzen aufgezeigt. Im Gegensatz zum vorherigen Spiel bestrafte dieser Gegner jeden leichten Ballverlust im Angriff mit schnellen Tempogegenstößen und so lagen wir schon zur Halbzeit 9:4 zurück. In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spielgeschehen bis kurz vor Schluß sehr ausgeglichen gestalten. Die Abwehr stand viel besser als in Halbzeit eins und im Angriff wurde zum Teil ganz gefällig kombiniert. Aber am Ende stand dennoch eine klare 16:9 Niederlage.
Nachdem der TV Helmbrechts zwischenzeitlich etwas überraschend mit einem Tor Unterschied gegen die SG Pasing Untermenzing verloren hatte, mussten wir also unbedingt gegen den TV Helmbrechts gewinnen, um sicher in die nächste Runde einzuziehen.
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein intensives Kampfspiel, bei dem bereits einsetzenden Kraftverlust, waren vor vorneherein aber keine spielerischen Highlights zu erwarten. Bis zum Stande von 5:5 stand das Spiel auf des Messers Schneide. Wir hatten des öfteren die Chance uns abzusetzen, doch die sogenannten "big points" wurden allesamt vergeben, d.h. 100%ige Wurfchancen landeten entweder am Pfosten und der Ball fand anderweitig nicht den Weg ins Tor. So etwas deprimiert natürlich auf die Dauer und so kam es auch in diesem Spiel wie es kommen musste - der Gegner machte die Tore und am Ende hieß es 5 : 9.
Im letzten Spiel hätten wir jetzt die Sensation schaffen und den haushohen Turnierfavoriten TSV Ismaning besiegen müssen. Nur kurzzeitig durften wir an der Sensation schnuppern, aber dann setzte sich doch die spielerische Überlegenheit der "Isis" durch. Auch in diesem Spiel konnten wir phasenweise ganz gut mithalten, aber eben nur phasenweise, was der unentschiedene Ausgang der zweiten Halbzeit belegt. Endergebnis 13 : 6 für Ismaning.Fazit:
Die kurze Vorbereitungszeit hat nicht ausgereicht, um aus allen Spielerinnen ein Team zu formen, daß auf dem Niveau der Bayernliga mitspielen kann. Ansatzweise blitzte immer wieder das spielerische Potential auf, doch Licht und Schatten wechselten sich einfach zu häufig ab. D.h. wir haben uns oftmals unnötigerweise selber ein Bein gestellt.
Nun, das alles ist eine realistische Bestandsaufnahme und kein Beinbruch. Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und uns auf das nächste Turnier zu konzentrieren, um die Quali für die Landesliga zu schaffen. Unsere größte Herausforderung wird sein, mehr Sicherheit im Angriffsspiel aufzubauen und vor allem auch ein wenig mehr Selbstvertrauen bei jeder einzelnen Spielerin aufzubauen.
Die kämpferische Einstellung war in jedem Spiel vorbildlich und deshalb ist es doppelt schade, daß die Mannschaft dafür nicht belohnt worden ist.
Aber, das Potential ist weiterhin vorhanden - es gilt jetzt intensiv weiter zu trainieren und in allererster Linie die einfachen Dinge des Handballspiels über die gesamte Spielzeit zu stabilisieren.Im Einsatz Tor: Lisa, Corinna, Feld: Dani ( 5), Julia ( 3), Lina (4), Conny (3), Anja (5), Steffi (1), Johanna (3), Steff (1)
3.5.2008: Vorbericht zur 2. Qualifikationsrunde zur Bayernliga in Gröbenzell
"Weiter im Spiel bleiben"Am Samstag 3.5.2008 veranstaltet der HCD Gröbenzell die 2. Qualifikationsrunde zur Bayernliga der weiblichen B-Jugend in der Wildmooshalle in Gröbenzell (1. Spiel 11.00 Uhr, letztes Turnierspiel 17.45 Uhr). Topfavorit für die direkte Qualifikation ist natürlich das "Starensemble" vom amtierenden bayerischen Meister/Favorit für den Süddeutschen Meister vom TSV Ismaning Schon allein um dieses Ausnahmeteam zu erleben lohnt sich der Gang in die Handballhalle. Die weiteren Teams aus Helmbrechts, Pasing und Gundelfingen werden wohl nur um die übrigen Startplätze fighten. Auf die neuformierte B1 aus Gröbenzell darf man richtig gespannt sein. Die Mädels von W. Roggenkamp und I. Arnold haben neben ihrer beeindruckenden Spielstärke vor allem absoluten Einsatz zu bieten und dazu "enormes Entwicklungspotential" (W. Roggenkamp). Ob es gegen die großteils schon lange eingespielten Gegner langt, um nach der C1 als 2. Gröbenzeller Team das Bayernligaticket zu lösen? W. Roggenkamp: "Unser Ziel ist es im Spiel zu bleiben, um dann im 3. Turnier alle Optionen zu haben!". Dazu ist am kommenden Wochenende mindestens der 4. Platz erforderlich - "... das liegt im Bereich des Möglichen!" (11.00 HCD-Pasing, 12.30 HCD-Gundelfingen, 14.45 HCD-Helmbrechts, 17.00 HCD-Ismaning)
HCD: Coro Kurz ( Tor ) Johanna Leubner, Anja Arnold, Conny Karg, Steffi Weber, Lina Hertgenstein, Dani Kroher, Julia Oetjen, Steff Erben, Trainer: Wilfried Roggenkamp, Ilka Arnold
12.4.2008: 1 Bayernliga Qualifikations Turnier 12.04.08 in Nürnberg
" Das Minimalziel erreicht und als Team zusammengefunden"Aus zwei mach eins, daß ist auch in anderen Bereichen eine Herausforderung. Es blieb uns nur wenig Zeit, um aus Steffi, Anja, Johanna, Conny und Corinna aus der letztjährigen C1 Jugend und Lina, Dani und Julia aus der vergangenen B Jugend ein Team zu formen. Es gilt auch zusätzlich Lea aus der ehemaligen C2 und Steff, unseren Neuzugang aus Olching, in die Mannschaft zu integrieren. Beim Vorbereitungsturnier in Pullach am letzten Wochenende zeigte unser Team schon gute Ansätze und so reisten wir doch ganz optimistisch ins Frankenland. Dem Trainerteam war aber von vorneherein bewusst, daß in dieser Qualirunde ein anderer Wind weht.
Um es kurz vorweg zu sagen. Im ersten Spiel, in dem wir sicherlich die spielerisch bessere Mannschaft waren, stellten wir uns selbst ein Bein. Zahlreiche Lattentreffer und vergebene Torwurfchancen ließen keine Sicherheit in unserem Spiel aufkommen. Letztendlich haben wir uns durch einfache Fehler immer wieder um den Lohn unseres durchaus phasenweise durchaus ansehnlichen Spiel gebracht. 3 unnötige 2 Minutenstrafen waren zu verkraften und die letzte, die meiner Meinung gegen Anja unberechtigt war, war dann doch spielentscheidend. 3 Minuten vor Schluß führen wir noch mit 9:7 und erspielen uns auch mit 5:6 noch 2 klare Torwurfchancen, doch wir lassen beide aus. Und dann kam es wie es halt oft kommen muß, der Gegner schießt die Tore und es steht 9: 9 und 20 Sekunden vor Schluß fällt auch noch der glückliche Siegtreffer für den TG Landshut.
Puh, tief durchatmen, dieses Spiel und Ergebnis gilt es erst einmal zu verdauen. Zumal nur wenig Pause bleibt, denn wir müssen gleich im nächsten Spiel wieder ran.
Gegen den HG Ingolstadt muß ein Sieg her, sonst ist das Ziel Bayernligaquali gleich in weite Ferne gerückt. Aber unser Team rückt jetzt erfreulicherweise zusammen und keiner lässt sich hängen. Anfangs läuft auch in diesem Spiel ziemlich viel schief, vergebene klare Torchancen, technische Fehler und ziemlich viel Glück auf Seiten von Ingolstadt, die natürlich auch noch etwas frischer sind. Trotzdem, die Mädels lassen sich nicht entmutigen und zeigen den notwendigen Siegeswillen und die Bereitsschaft in der Abwehr entsprechend zu "ackern". Beim 4:3 gehen wir erstmals in Führung und lassen bis zum Ende nur noch zwei weitere Tore zu. Am Ende steht ein klarer 15 : 5 Sieg. Da hellen sich die Mienen schon wieder auf.
Das letzte Spiel gegen die beste Mannschaft vom Post SV Nürnberg hat keine wirkliche Bedeutung mehr. Wir wollen aber den Turnierfavoriten noch ein wenig ärgern und nehmen einige Umstellungen in Angriff und Abwehr vor. Nachdem zuvor Landshut und Ingolstadt sehr deutlich gegen Nürnberg verloren haben, wollen wir es natürlich besser machen. Auch in diesem Spiel zeigt sich, daß wir auch auf einem höheren Niveau mithalten können, wenn die ganze Mannschaft hochkonzentriert spielt. 10 Minuten in jeder Halbzeit können wir sehr ausgeglichen gestalten und die restlichen 5 Minuten unterlaufen uns auf Grund von fehlender Kraft und damit Konzentration zu viele einfache Fehler. Diese werden von der durchwegs sehr ausgeglichen besetzten Mannschaft aus Nürnberg auch immer wieder im wahrsten Sinne des Wortes "postwendend" bestraft. So verlieren wir dieses Spiel etwas unter Wert mit 8 : 14.
Fazit: Sehr positiv ist die kämpferische Einstellung der Mannschaft anzumerken. Sie hat in jedem Spiel alles gegeben was möglich war. Spielerisch blitzte unser vorhandenes Potential vor allem im Angriffspiel aber eindeutig zu wenig auf. Sicherlich auch eine Folge von der physischen Belastung in unserem 3 : 2 :1 Abwehrspiel. Hier wurde in allen drei Spielen mit großem Einsatz gespielt. Ein besonderer Dank geht natürlich an Coro, unser Tormädchen. Sie hat sich selbstlos in den Dienst der Mannschaft gestellt und unser Tor gehütet. Sie hat eine tolle Leistung gezeigt - super Coro.
D.h. wir müssen in den nächsten Trainingswochen vor allem unser Angriffsspiel verbessern. Auch im konditionellen Bereich müssen wir uns weiter verbessern, sodaß wir auch 30 Minuten auf einem konstanten Niveau spielen können und nicht zu viele Höhen und Tiefen in unserem Spiel haben.Also Mädels das hat Spaß gemacht und läßt für die Zukunft hoffen.
Im Einsatz: Coro ( Tor ) Johanna (2), Anja Arnold ( 9 ), Conny ( 3 ), Steffi W. ( 2 ), Lina ( 9 ), Dani ( 4 ), Julia ( 2 ), Steff E. ( 1 )
Trainer: Ilka, Wilfried
B-1 Jugend, LL 2007 / 2008: Berichte