B-1 Jugend, Bayernligaquali 2010 / 2011: Berichte

19.7.2010: "Triumph beim Allgäu-Cup"

Nach den eher trüben Erfahrungen des Vorjahres hatte die B1 beim diesjährigen Allgäu-Cup für heuer den Turniersieg anvisiert. Gut vorbereitet und mit gesundem Selbstvertrauen reiste man am Freitag bei besten Wetter in`s bekannte Wangen. Als es am Samstag nachmittag endlich losging, war das Team fast schon übermotiviert. Nach dem klaren aber glanzlosen Auftaktsieg legte man im folgenden Spiel ein paar Schippen drauf. Angetrieben von einer immer stärker auftrumpfenden Alina Watzlowik steigerte sich das gesamte Team im spielerischen Bereich und visierte den sicheren Gruppensieg an. Dann kam der große Regen! Doch ließ man sich auch von diesem nicht aus dem Konzept bringen. Nach einer halbwegs ruhigen Nacht schloss man souverän die verschobene Gruppenphase als Erster ab. Mit dem Viertelfinale gegen Wacker Burghausen und den SC Lehr steigerte man sich weiter. Sabi führte auf Mitte geschickt Regie, die Außen Michi und 2x Steffi zeigten sich brandgefährlich, Lulu machte Druck , Sarah und USA-Rückkehrerin Julia spielten grandios am Kreis. Völlig losgelöst zeigte sich Alina - sie war nun nicht mehr zu bremsen. Trotz Manndeckung war sie nicht zu halten und zeigte ihr technisches Repertoire und man fand sich im anvisierten Finale in der vollen Argenhalle gegen Waiblingen. Von Beginn an setzte Waiblingen gegen Alina eine Manndeckung, und es eröffneten sich Freiräume für alle. Doch trotz blitzsauberem Gelb hatte der HCD plötzlich Ladehemmung. Knotti vergab 2 mal freistehend, Sarah gleich 3 mal !!! Die Nerven !? Anstatt einer 5:1 Führung sah man sich im Rückstand! Doch allmählich fand man zur Sicherheit zurück. Die Abwehr stand wie eine Wand, Lisa Sagert wuchs über sich hinaus, und hielt zwei 7-Meter. Sabi gelang nun zunehmend Alina freizuspielen und iese setzte 3 Tore in Serie ! Das Blatt wendete sich. Die Gröbis beherrschten nun das Spiel. Zwar musste noch eine 2-minutenstrafe durchstanden werden, doch mit einem tollen Tempogegenstoß von Michi Müller war die Vorentscheidung zum 6:4 gefallen. Waiblingen schwanden die Kräfte und der HCD fuhr ein ungefährdetes 8:5 nach Hause. Da war der Jubel groß! Als Lisa zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde durfte man so richtig feiern! T-shirts-Ball-Preisgeld, da ließ sich der Veranstalter wahrlich nicht lumpen. Beim MCi wurde gleich mal kräftig bestellt!

Es spielten: Lisa Sagert, Stephanie Knott, Sabrina Schießl, Luisa Schlesinger, Steffi Mädel, Sarah Rocher, Alina Watzlowik, Michi Müller, Julia Hoch
Betreuer: Klaus Schießl und Klaus Müller, ihr wart großartig, vielen Dank!
Trainer: Markus Watzlowik

12.6.2010: "Dritter Turniersieg in Folge führt in die Bayernliga"

Auch im eigenen Qualiturnier ließen die B1-Mädels nichts anbrennen und schafften mit einer soliden Teamleistung den erneuten Sprung in Bayerns höchste Spielklasse. In allen drei Qualifikationsturnieren zur Bayernliga den ersten gemacht und dabei zehn von elf Spielen gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Das ist die stolze Bilanz, mit der die Gröbis durch die Qualirunde marschierten. Heute fehlte dem Team allerdings die Leichtigkeit der Vorwochen. Gerade noch rechtzeitig meldeten sich Alina Watzlowik und Sarah Rocher ohne Spielpraxis aus dem Krankenstand zurück (allein Michi Müller fehlte verletzungsbedingt) und im Angriffsspiel konnten die Gröbis das auch nicht verbergen. Der Ball wollte phasenweise nicht so richtig laufen. So beriefen sich die Gröbis auf ihre ureigenste Stärke: Das kompromisslose, effektive Abwehrspiel einer überragenden 3:2:1 Deckung vor einer nahezu unüberwindbaren Lisa Sagert im Tor.

Gleich im 1. Spiel gegen die Lokalrivalen vom ASV Dachau hatte die Vorentscheidung über die Quali zu fallen. Dachau trat trotz der 7:18-Niederlage im ersten Turnier hochmotiviert mit gehörig viel Selbstvertrauen an. Dazu sorgten viele und laute Fans für einen regelrechten Derbycharakter. Auch heute fanden die Dachauer kaum ein durchkommen gegen die Gröbenzeller Defensive und schafften nur 3 Tore. Aber auch der HCD Angriff zeigte sich beeindruckt und schwächelte ein wenig. In 40 arg fahrigen Minuten fand man nicht so in`s Spiel und schafftegegen hart zupackende ASVler allein 5 Tore - nicht gereade beeindruckend, aber die Gröbis hielten die Nachbarn immer auf Distanz und das 5:3 (3:1) sollte genügen !!!.
Gegen den Hauptrivalen Erlangen konnte man nun etwas gelassener auftreten, jedoch dauerte es noch einmal 7 Minuten bis die Gröbis zum Handballspielen anfingen. Ab dem 0:2 fanden die Gröbis endlich in das Turnier und zeigten endlich auch ein ansprechendes Angriffsspiel! Zur Halbzeit stand es 3:3 - Unentschieden. In der 2. Hälfte sah das Publikum den gutklassigen Schlagabtausch zweier gleichwertiger Bayernligakonkurrenten. Kein Team konnte sich absetzen und so hieß es am Ende gerecht 9:9.
Das etwas uninsipierte 13:5 gegen Gundelfingen sorgte schließlich für 7:1 Punkte und im abschließenden 7-Meter Werfen konnte man gegen das punktgleiche Erlangen sogar den 3. Turniersieg sichern. Als erster qualifiziert, na also, klasse Mädels!

Resumee: Natürlich gibt es (spielerische) Luft nach oben, aber nun ist erst einmal Zeit zum kurz Durchschnaufen. 3 Turniere, 3 Turniersiege, da kann man ruhig ein wenig stolz sein. In der anstehenden Bayernligasaison kann man dem Team so einiges zutrauen, packt es an Mädels. Herzlichen Glückwunsch !

Es spielten: Lisa Sagert, Lea Scheutz (Tor) , Stephanie Knott (6), Sabrina Schießl, Nina Walbrunn (5/1), Susi Roggenkamp, Luisa Schlesinger (4), Steffi Mädel, sarah Rocher (11), Alina Watzlowik (5/4), Michi Müller (verletzt))
Trainer: Markus Watzlowik und Sina Fischer

 

1.5.2010: "Energieleistung in Burglengenfeld bringt zweiten Turniersieg"
Die 1. Qualirunde in Günzburg geriet noch zum Spaziergang. Mit Vollem Kader hielt die neuformierte B1 die Gegner aus Dachau, Unterpfaffenhofen, Günzburg und Sulzbach souverän auf Distanz und verdiente sich mit einem Torverhältnis von +40 den ersten Platz.

In der 2. Runde waren bei der HC Städtedreieck die Vorzeichen plötzlich komplett andere. Nach den Verletzungen von Sarah Rocher und Alina Watzlowik reiste eine schmerzlich dezimierte Truppe in die Oberpfalz. Die dritte Runde war natürlich Pflicht, jedoch wurde auch heute der Turniersieg anvisiert, und dazu musste der Hauptkonkurrent Schwabmünchen geschlagen werden. Gegen Altenfurt durfte man sich hierzu warm spielen. Die Gröbis spielten konzentriert und dominant, bis sich die nächste Hiobsbotschaft ankündigte. Nach 5 Minuten verletzte sich Dauerläufer Michi Müller, und es war schnell klar: Von nun an geht`s ohne Wechselspielerin. Über das 18:6 konnte man sich nicht so recht freuen.
Nun folgte Schwabmünchen, die Gröbis rückten "eng zusammen" und sprühten vor Ehrgeiz - jetzt kommt`s drauf an - und sie fanden von Beginn an stark in die Partie:
Die HCD Abwehr stand an bombenfest, Lisa Sagert hielt überragend und im Angriff wurde nicht lange gefackelt. Susi Roggenkamp und Lulu Schlesinger machten auf den Halbpositionen mächtig Druck. Die rasche 4:1 Führung konterten die ebenso engagierten Schwäbinnen zum 4:3. Ein Handballfight! Doch die Gröbis legten noch einmal eine Schippe drauf. Angetrieben von den auf Mitte wechselnden Sabi Schießl und Nina Walbrunn ging es mit 7:4 in die Pause. "Jetzt kurz durchschnaufen und weiter mit hoher Konzentration das Tempo hochhalten ... " war die Devise.
Und das gelang bravourös. Lisa Sagert hielt "unmenschlich" gut, der Angiff wirbelte weiter und Schwabmünchen konnte nichts mehr dagegensetzen. Jetzt kamen auch die beiden Außen-Steffis (Mädel und Knott) in Schwung und es gelangen 5 Tore in Serie. Auch wenn Schwabmünchen alles probierte, die partie war gelaufen und der Jubel beim verdienten 12:7 riesengroß - Auch wenn die Gröbis nun ziemlich platt waren, gegen Rödental und Städtedreieck ließ man nichts mehr anbrennen. Absoluter Höhepunkt des Spieltages war hierbei Lisas doppelt gehaltener 7-Meter von Rödental: Beim Nachwurf lag sie wie Rene Adler quer in der Luft - und hielt !!! Michi Müller sorgte dazu tapfer für ein wenig Entlastung und man durfte schließlich den 2. Turniersieg feiern, alle Achtung! Hoffentlich ist das Team zur entscheidenden Dritten Runde wieder komplett!

Es spielten: Lisa Sagert im Tor (unmenschlich gut!), Stephanie Knott (6, vorne wie hinten unglaublich sicher), Sabrina Schießl (3/2, die Bank in der Abwehr), Nina Walbrunn (12/1, das Schwabmünchenspiel war vielleicht dein bestes überhaupt!!), Susi Roggenkamp (11, der Shooter!), Luisa Schlesinger (8, mit viel Dampf), Steffi Mädel (4, weiter ansteigende Formkurve), Michi Müller (5, der Pechvogel und trotzdem effektiv, enorm tapfer)
Trainer: Wilfried Roggenkamp und Markus Watzlowik

 

B-1 Jugend, Bayernliga 2009 / 2010: Berichte

14.3.10: "Mal wieder gut gespielt, und doch verloren" HCD - TSV Haunstetten 19:28
Es soll nicht sein! Anders lässt sich zusammengefasst das Spiel unserer Mädels der B1 nicht umschreiben! Wir hatten durchaus eine Chance auf den eventuellen Gewinn eines Spiels - die Haunstettener mit ihrem bekannt offensivem Spiel würden uns liegen - aber Conny Karg ist musisch anderweitig unterwegs und damit geht sie ihren Teamfreundinnen nicht nur als Spielführerin ab.
Die Mädels legten sich mächtig ins Zeug und spielten in der Tat einen wunderschönen Handball. Über den Zeitraum der 1. Halbzeit bis in die zweite hinein erarbeiten sie sich ein ums andere Mal wunderschöne Chancen aus der sehr kompakt stehenden 6:0-Abwehr heraus. Hier muss vor allem Sabrina Schießl genannt werden, die,  unermüdlich um jeden Ball kämpfend, deutliche Akzente vor allem in der Abwehr setzte. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass die sympathischen Mädels aus dem Schwäbischen  Mitte der zweiten Halbzeit merkten, wie den plötzlich einsetzenden misslingenden Angriffen ihrer Gegnerinnen der Frust folgt und schöpften Hoffnung. Und wieder einmal ließen sich unsere Mädels, die über 40 Minunten wunderbar mithalten konnten, plötzlich hängen, nicht in der Lage, ihren momentanen Tiefpunkt zu kompensieren. Die Folge waren souverän ausgespielte Steilangriffe der Haunstettenrinnen, die zum Schluss nur noch für die Galerie spielten und unsere Gröbenbachmädels deutlich unter Wert mit 28:19 schlugen.
Nichts desto trotz: Einen herzlichen Dank an Marilena Oetjen und Steffi Erben, die sich spontan entschlossen, unserer B1 zur Seite zu stehen. Aufgrund der  Ausfälle von Lea Neu, Coro Kurz,Conny Karg und dem schmerzhaften Weggang von Nici Huber (wir wünschen Dir alles erdenklich Gute, Nici! Mach Deinen Weg!) waren wir auf ihre Hilfe angewiesen.

Es spielten: Lisa Sagert im Tor (Super-Leistung, Lisa!), , Sarah Rocher (2), Stephanie Knott (3), Sabrina Schießl (2), Nina Walbrunn (3, Tolle Anspiele an den Kreis, Nina!), Marilena Oetjen, Stepahnie Erben, Stefanie Weber (1), Johanne Leubner (1), Alina Watzlowik (7)

 

28.2.10, Mal rauf - mal runter - unnötige Niederlage in Cadolzburg
Die Mädels haben die Berg- und Talfahrt noch nicht als beendet angesehen: Nach dem fulminanten Sieg gegen Erlangen war man am Wochenende Gast in Cadolzburg.  Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Lea und Nici nahm man sich vor, mit der auf 9 Mädels stark reduzierten Mannschaft an die guen Leistungen anknüpfen zu wollen, doch leider wurde nichts daraus.
Das alte Leiden, das sich wie ein roter Faden durch die Saison zog, setzte sich wieder durch: Man ließ sich durch die körperbetonte Spielweise einschüchtern. Einer sehr verzagten 1. Halbzeit (17:10 für Cadolzburg) folgte in der Pause ein 'nachdrücklicher' Motivationsschub durch die Trainerin, der nicht ohne Wirkung blieb. Anders als beim Hinspiel, in dem man sehr gut begann und in der 2. Halbzeit einbrach, überzeugten nun die Gröbenbach-Mädels durch konsequenteres Arbeiten. Die Abwehr, auf 6:0 umgestellt, agierte umsichtiger und der Cadolzburger Angriff wurde empfindlich gestört.
Die Torhüterin Lisa Sagert, in der ersten Halbzeit durch Kopfschmerzen stark gehandicapt, zeigte in den letzten 25 Minuten wieder ihre alte Stärke und der Angriff lief auch geschmeidiger. Doch auch hier blieb uns unser Verletzungspech treu: Alina Watzlowik verletzte sich in den alles entscheidenen letzten 15 Minunten die Hand. Hätten wir in der ersten Halbzeit so gut gespielt wie in der zweiten, wäre ein Sieg absolut denkbar gewesen. So reichte es im Gesamtergebnis nur zu einem 26:22.
An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Uli Leubner, der wieder einmal das Schiedsgericht kompetent besetzte und an Renate Knott, die den beruflich verhinderten Ralph Stephan  vertrat.
Wenn wir dem Berg-und Talfahrt-System wieder unser Augenmerk schenken, müsste konsequenterweise in den letzten 2 Spielen wenigstens 1 Sieg drin sein! Ihr habt recht, Mädels, wir sind noch nicht fertig!

Es spielten für den HCD: Lisa Sagert im Tor, Nina Walbrunn (1), Johanna Leubner (1), Sarah Rocher (3), Cornelia Karg (6), Stephanie Knott, Sabrina Schießl,  Alina Watzlowik (9), Stefanie Weber (2)
Trainer: Ilka Arnold und Renate Knott

 

6.2.2010: Die Gröbis dominieren mit 22:15 gegen Erlangen - Wow!!!!
Nach dem überaus blamablen Spiel gegen Ismaning eine Woche zuvor hat eigentlich niemand wirklich damit gerechnet, dass die Spielerinnen unserer B1 noch einmal so derart Gas geben würden. Mitte der Woche setzten die Mädels und das Trainergespann Stephan/Arnold sich zusammen, um Ursachenforschung für die so schlechte Leistung zu betreiben. Man nahm sich für dieses Wochenende gegen Erlangen viel vor, wissend, dass diese Aufgabe ohne die kranke Sabrina Schießl und mit einer verletzten Stefanie Weber schwer zu bewerkstelligen sein würde. Und so legten sie wie die Feuerwehr los: Nach ca. 15 Minuten stand es 7:1 für unsere B1! Wer hätte das gedacht! Aufgeweckt, kampfeslustig schrien sie sich gegenseitig Parolen zu und sortierten sich umsichtig, aber lautstark in der Abwehr. Genau so soll es sein! Nach dem Motto: 'Wir spielen Handball und nicht Halma' erweckten auch ihre Angriffsgeister und so zogen sie durch herrliche Rückraumtreffer (auch unsere Conny - eher im 1:1-Spiel stark -  warf aus der zweiten Reihe ein Traumtor!) den Erlangenern davon. Wie fast immer mit einer gut aufgelegten Lisa Sagert im Tor, die die sympathischen Gäste aus dem Bayerischen Norden mit hervorragendem Stellungsspiel zur Verzweiflung brachte, und wieder einmal mit einer glänzend aufgelegten Alina Watzlowik und ihrer immer stärkeren Rückraum-Trefferquote.
Conny Karg brachte als Mannschaftsführerin ihre Mädels bravourös durch den Abwehrparcous und war entscheidend an den wohl vorbereiteten Angriffen beteiligt.
Bestnoten verdiente sich Stephanie Knott. Sie ist universell einsetzbar und verfügt über ein hervorragendes Sprungvermögen. Ihre Lorbeeren verdiente sie sich jedoch auf der von Rechtshändern eher ungeliebten Rechtsaußen-Position, in der Abwehr sorgte sie diszipliniert neben Nici Huber (Super-Abwehrleistung, Nici!)  für Verzweiflungsattacken der Erlangener. Die Tatsache, dass wir es verstanden, über die Außen Gefahr ins Angriffsspiel zu bringen, machte die Sache so ansehnlich. Johanna Leubner stand Stephanie Knott auf LA in nichts nach und arbeitete die gegnerische Abwehr dort auf. Nina Walbrunn und vor allem Sarah Rocher am Kreis wurden wieder sehr intensiv bewacht, daher sorgten sie sehr mannschaftsdienlich durch Sperren am Kreis für ein Durchkommen der Rückraumspielerinnen. Lea Neu sprang auf bewährte Weise als Joker da ein, wo sie gebraucht wurde und zeigte einmal mehr, dass sie für diese Mannschaft unheimlich wichtig ist.
Mädels, das Spiel war ein Kracher, so kanns weitergehen!

Es spielten: Lisa Sagert im Tor, Lea Neu, Nicole Huber, Nina Walbrunn (1), Johanna Leubner (4), Sarah Rocher (1), Conny Karg (5), Stephanie Knott (5) Alina Watzlowik (6) und Stefanie Weber
Trainer: Ralph Stephan und Ilka Arnold

 

25.1.10: Würm spielt nicht meisterlich - und dennoch unterliegen die Gröbis mit 25:17

Das Vorhaben,  die gegen Nürnberg gezeigte Leistung auch gegen Würm-Mitte abzurufen, ist nicht umgesetzt worden! Um es vorweg zu nehmen: Wir haben uns unter Wert schlagen lassen. Nach dem Motto: 'Wenns schiefgehen soll, dann aber richtig' lief ab der zweiten Halbzeit nichts mehr. Dabei haben uns die Würm-Mitte-Mädels sogar  etwas geholfen, denn auch sie waren nicht in Topform.
Die erste Halbzeit haben wir noch recht ansehnlich gestaltet. Wir stellten uns relativ gut auf die sehr defensive Abwehr der Würmlerinnen ein und lösten das Defensivproblem mit einem agilen Rückraum, der sich ein ums andere Mal gefährlich machte. So waren wir ständig auf Augenhöhe, doch bereits zum Schluß der 1. Halbzeit verloren wir die Konzentration und gingen mit einem 3-Tore-Rückstand (12:9) in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit lief nichts mehr, die Mannschaft wirkte verkrampft und mutlos. Als hätte jemand den Stecker aus der Steckdose gezogen, fand außer Lisa Sagert und Corinna Kurz im Tor niemand zur Normalform zurück. Der Rückraum blieb unauffindbar und auch Spielzüge wollte nicht mehr klappen. Das Spiel endete deutlich mit 25:17 für Würm-Mitte. Dank des Nürnberg-Spiels wissen wir, dass wir besser spielen können,  daher: Nur Mut, Mädels, packen wirs an!

Es spielten: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn, Lea Neu, Nicole Huber (3), Sarah Rocher, Alina Watzlowik (5), Johanna Leubner (2), Stefanie Weber (3), Cornelia Karg (3)
Trainer: Ralph Stephan und Ilka Arnold

 

16..1.10: "Knaller zum Jahresanfang: Der HCD schlägt klar den 1. FC Nünberg mit 26:21 !!!

Er lag in der Luft und einige erahnten ihn: Den ersten Sieg! Als er dann da war, konnten es weder die Mädels selber noch die Trainer richtig fassen. Man hatte niemand Geringeren besiegt als den Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg! Und es war kein knapper Sieg, mit 5 Toren Abstand (Endstand: 26:21) verstand man es sogar, den Gegner ordentlich auf Distanz zu halten. Endlich haben die vorhandenen technischen Möglichkeiten auch mit der früher eher strapazierten Psyche harmoniert. Selten sah man eine so gut eingestellte, motivierte B 1, die weder mit konditionellem noch mit mentalem Einbruch zu kämpfen hatte.
Nur am Anfang überließen die HCD-Mädels den Gegnerinnen die Führung. Aber ab dem Zeitpunkt des 2:2-Anschlusstores ging man im Angriff konzentriert zu Werke und auch die Abwehr erlaubte sich so gut wie keine Fehler. Lisa Sagert im Tor sorgte dafür, dass nur die 'unvermeidbaren' Bälle im Netz landeten und glänzte mit ausgesprochen sehenswerten Paraden.
Ausgesprochen erfreulich war jedoch die Vielfalt der vorgetragenen Angriffe. Da Sarah Rocher, die quirlige Keisspielerin,  intensiv von der gegnerischen Abwehr betreut wurde, ergaben sich zwangsläufig Tormöglichkeiten für ihre Kameradinnen und die sorgten für ein Novum im Spiel der B1: Der Rückraum erwachte aus einem monatelangem Tiefschlaf und punktete unter anderem in Gestalt von Alina Watzlowik. Die spielte sich in einen wahren Handballrausch und steuerte zu dem Erfolg ganze 9 Tore bei.
Conny Karg, wie üblich der Fels in der Brandung, gab zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Zügel aus der Hand und sorgte konsequent für die Umsetzung der von den Trainern vorgegebenen Marschroute. Steffi Weber überwand ihr persönliches Tief und arbeitete sich an ihr bekanntes Leistungsniveau heran. Anhand der Tatsache, dass sich 8 Spielerinnen in die Torschützenliste eingetragen haben, erkennt man die hohe Leistungsdichte, die das HCD-Spiel an dem heutigen Tag geprägt hat. Das Publikum war begeistert, zählte die Sekunden zum Spielende herunter und belohnte alle Mädels mit rhytmischem Applaus.

Es spielten: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Nicole Huber, Nina Walbrunn, Johanna Leubner (3), Sarah Rocher (2),  Conny Karg (7), Stepahnie Knott (1), Sabrina Schießl (1), Alina Watzlowik (9/4), Stefanie Weber (2) und Lea Neu (1)

 

20.12.09: "Niveauarmer Jahresausgang" HCD Gröbenzell - HASPO Bayreuth 20:21

Selten haben wir so unter unseren Möglichkeiten gespielt wie heute. Keines unserer Mädels hatte auch nur annähernd die Normalform. Sei es, weil Tags zuvor ein großes Turnier der Länderauswahl-Mannschaften  angesetzt war und die beteiligten Mädels völlig ausgepumpt bereits zum Spiel kamen. Oder weil das letzte Bayreuther Spiel noch als extrem rustikal den Mädchen in Erinnerung war. Die Blessuren von damals waren noch nicht vergessen.
Auch an diesem Spieltag war an filigranem Handballzauber nicht zu denken. Es war über weite Strecken ein unattraktives, extrem körperbetontes Spiel. Leider haben unsere Mädels darauf nicht die passende Antwort gefunden. Die Abwehr war ängstlich darauf bedacht, nicht gar zu viel Schläge einstecken zu müssen, also ging man nicht konzentriert und engagiert genug zu Werke. Die Bayreuther nutzten dies aus,  zumal sie weitestgehend unbehelligt  ihren eher rustikalen Stil pflegen konnten. Die Schiedsrichter sahen offensichtlich über weite Teile des Spiels keinen Grund, einzuschreiten.
Zwar versuchten die Mädels in der zweiten Halbzeit, die Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut zu machen.  Überaus engagiert ging man zu Werke, teilweise zu engagiert, was sich in der steigenden Anzahl der 2-Minuten-Strafen  nachweisen ließ. 
Und so ging ein Spiel knapp mit 20:21 verloren, in dem man 50 Minuten nicht annähernd das Leistungsvolumen erreicht hat, das prinzipiell vorhanden wäre.  Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr besser unsere Möglichkeiten nützen können.

Es spielten für den HCD: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Conny Karg (4), Stefanie Weber, Johanna Leubner (5), Alina Watzlowik (7/3), Stephanie Knott (3), Nici Huber () Lea Neu, Sabrina Schießl (1), Nina Walbrunn
Trainer: Ralph Stephan und Ilka Arnold

 

13.12.09: "Und sie können es doch.... - " TSV Haunstetten - HCD Gröbenzell 19:19 (7:10)

Diesmal war alles ganz anders: Diesmal waren sie erfolgreich, die B1-Mädels vom HCD.  Woran das lag? Zum ersten lag es daran, dass alle konzentriert genug waren, um das Spiel auch geistig mitzugehen. Zum zweiten lag es daran, dass eine schon lange nicht mehr gesehene Kampfeslust vorlag, mit der man dieses Spiel durchstand. Zum dritten lag es daran, dass sie keine Angst vor dem Verlieren, sondern vielmehr den Wunsch zum Gewinnen hatten. Und zum vierten lag es daran, dass sie die Gunst der Stunde nutzten. Denn der Gegner, Gastgeber und Tabellenführer TSV Haunstetten hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt.
Diesen vier Voraussetzungen war es zu verdanken, dass ein ausgesprochen attraktives Spiel zu sehen war. Nicht nur über 30 oder 40 Minuten, sondern über die gesamte Länge des Spiels wirkten die B1-Mädels eindeutig überlegen.  Eine wieder einmal glänzend aufgelegte Lisa Sagert im Tor ließ das Angriffsspiel der Haunstettener unsicher werden, Alina Watzlowik war die mit Abstand zielsicherste Werferin im ganzen Spiel und Conny Karg dirigierte souverän durch Abwehr und Angriff.
 Die sympathische Mannschaft aus Haunstetten, bekannt für ein schnelles und  dynamisches Spiel mit sicherem Abschluss, fand zu keiner Zeit zu ihrem Spiel. Unsere Mädels profitierten von ungewohnt vielen Fehlpässen und und  ungenauen Torwürfen der Gegnerinnen. So lag es nicht nur daran, dass der HCD das beste Spiel der Saison hatte, sondern auch, dass der erfolgsgewohnte TSV Haunstetten unter seinem Niveau spielte.
Erst in den letzten 2 Spielminuten kam Unsicherheit in ein Handballmatch, in dem der HCD über die gesamte Spielzeit die Führung hatte. Mit der alten Unsicherheit schlichen sich die Abwehrfehler wieder ein und man lief Gefahr, doch noch in den letzten Sekunden das Spiel abzugeben.
Mit einem Team-Time-Out von Ralph Stephan zur richtigen Zeit kamen unsere Mädels noch einmal zur Besinnung und sicherten sich so noch ein mehr als verdientes Unentschieden (19:19). Glückwunsch, Ihr Lieben, wir sind stolz auf Euch!

Es spielten für den HCD: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Conny Karg (5), Stefanie Weber, Johanna Leubner (2), Alina Watzlowik (8), Stephanie Knott, Sarah Rocher (3), Nici Huber (1) Lea Neu, Sabrina Schießl, Nina Walbrunn
Trainer: Ralph Stephan und Ilka Arnold

 

28.12.09: Ein denkwürdiges Spiel, HCD - TSV Cadolzburg 19:24 (14:8 !!!)

Was für ein Spiel! Es gab nichts, was die B1-Mädels nicht in diesem Handballspiel  gegen den TSV Cadolzburg gezeigt hätten: Hervorragenden, selbstsicheren, begeisternden, ästhetischen Handball über 30 Minuten lang und dann: der Absturz.
Zuvor begeisterten sie die Zuschauer mit tollen Kombinationen, Lisa Sagerts Paraden im Tor waren eine Augenweide und man zog bis Ende der ersten Halbzeit auf 7 Tore Unterschied davon.  Selbst die Rückraumpositionen bis dato ein ungeliebtes Stiefkind wurden hervorragend wahrgenommen. In erster Linie ist da Alina Watzlowik zu nennen, die insgesamt ein überragendes Spiel machte.
Die Trainer Ralph Stephan und Ilka Arnold gingen von einem sicheren Ergebnis aus,  das man noch auszubauen gedachte. Mit der Auswechslung von Spielmacherin Conny Karg begann  die Unsicherheit.  Pässe kamen nicht an, die Abwehr verlor die Übersicht und überließ den Gästen die Initiative. Die Weisung der Trainer, die Ecken anzuvisieren und auf halbhohe Ballwürfe zu verzichten,  ging mit aufkommender Panik unter, der Faden riss auch im Angriff. Die sympathischen Gäste aus Cadolzburg nutzten ihre Chance und erfreuten sich nach der Schlusssirene eines Sieges (19:24), den sie Mitte der zweiten Halbzeit nicht vermutet hätten. Für unsere Gröbenbach-Mädels war dies ein schwerer Schlag. Noch nie hat sich ein Sieg so deutlich abgezeichnet wie in diesem Spiel.  Es klar mit 5 Toren Abstand verloren zu haben, bedarf einer Verarbeitung. Wir werden uns die Zeit nehmen.

Es spielten: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Conny Karg (3), Steffi Weber (1), Hannah Leubner (1), Stephanie Knott (1), Sarah Rocher (3), Nici Huber, Lea Neu, Nina Walbrunn (1), Sabrina Schießl (1), Alina Watzlowik (8)

 

15.11.09: 25:16 Niederlage in Erlangen

Man rechnete sich schon für dieses Spiel Chancen aus, es wurde ja auch viel in den spielfreien Wochen dafür getan: Einige Spielerinnen holten sich Spielpraxis in der Mannschaft der Damen I, andere halfen in der A- oder in der C-Jugend aus.
Umso enttäuschter waren alle Beteiligten, als man anerkennen musste: In Erlangen ist für uns kein Blumentopf zu gewinnen. Unsere Gegner waren uns in fast allen Belangen überlegen: Sie waren schneller, kämpferischer, wurfgewaltiger und schlicht präsenter als unsere Mädels.
Die Parole hieß: Seid wachsam in der Abwehr! Nur nicht zu offensiv! Dies gelang ungefähr 10 Minuten lang, dann wurde man nervös und fahrig. Der Spielfluss der Mädels aus Erlangen wurde immer dominanter und kaum mehr unterbrochen.
Die beiden Torhüterinnen Lisa Sagert und Coro Kurz waren extrem gefordert und mussten ein ums andere Mal hinter sich greifen.
Stark verunsichert wollte im Angriff nichts mehr klappen. Geschwächt durch die Handverletzung im Damenspiel konnte Spielmacherin Conny Karg ihre Aufgabe nicht, wie gewohnt, mit 100 Prozent durchführen. Absolute Leistungsträger wie Steffi Weber und Alina Watzlowik konnten diese entstandene Lücke leider nicht schließen, sodass der HCD-Express überhaupt nicht in Fahrt kam. Kreisspielerin Sarah Rocher, ein Torgarant in den letzten Spielen, erfreute sich zeitweise doppelt hautnaher Fürsorge durch die Gegner, der daduch entstandene Freiraum für ihre Kameradinnen konnte nicht genutzt werden.
Die körperlich stark überlegenen Gegner ließen uns zu keiner Zeit den Hauch einer Chance und brachten das Spiel sicher mit 25:16 nach Hause.
Als wir uns für diese Saison für die Bayernliga qualifizierten, wussten wir, dass es schwierig wird. Die Gegner haben eine extrem hohe Leistungsdichte und sind fast ausnahmslos kräftiger und robuster als unsere B1-Mädels. Aber wir haben uns für diesen Weg entschieden und werden ihn auch weitergehen. Kopf hoch, Mädels, wir können noch viel lernen! Unsere Zeit kommt noch!

Es spielten: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Cornelia Karg (2), Stefanie Weber (3/2), Johanna Leubner (3), Alina Watzlowik (5/4), Sarah Rocher, Sabrina Schießl, Nici Huber (1), Nina Walbrunn (2) und Stephanie Knott.

 

 

15 kopflose Minuten führen zur deutlichen Niederlage: HCD - HSG Würm Mitte 15:26

Als man sich heute zum Handballspiel in der Wildmooshalle traf, war den gastgebenden Verantwortlichen klar, wie klein die Außenseiterchancen wirklich sind, den Titelaspiranten HSG Würm-Mitte zu schlagen. Zu offensichtlich sind die körperliche Überlegenheit und die enorme Spielstärke der Gäste. Auch in ihrem 3. Spiel konnten die Gröbenzeller Mädels immerhin bis zum Ende der ersten Halbzeit mithalten (7:10, das 8:10 fiel parallel zur Pausensirene)), um jedoch in der zweiten Hälfte völlig einzubrechen.
Zwar begannen auch die Gäste nervös und mit technischen Fehlern, nur vermochten die Gastgeber dies nicht in Tore für sich umzumünzen. Und so musste man anschließend die extrem schnell vorgebrachten Steilangriffe der Würm-Mitte-Spielerinnen bestaunen, ohne ein Rezept dagegen zu haben.
Doch auch in diesem Spiel gab es Spielerinnen, die über sich hinauswuchsen und Bestnoten verdienten. Alina Watzlowik übernahm als Jüngste im Feld die größte Verantwortung und besann sich auf Rückraumqualitäten vom Feinsten,  und auch Coro Kurz überzeugte wieder einmal mit einem guten Stellungsspiel im Tor.
Die Tatsache, dass die 2. Halbzeit nicht mehr den Anforderungen entsprach, die das Team sich gesteckt hatte, ließ eine Zufriedenheit bei den Coaches  Arnold/Watzlowik (in Vertretung von A. Walbrunn)) diesmal nicht zu. Der Spielstand zum Ende war deutlich: 15:26 für HSG Würm-Mitte.
Nun heißt es an sich arbeiten und die nächsten Spiele etwas positiver für sich zu gestalten. In diesem Sinne, Mädels: Pack mas!


Es spielten: Lisa Sagert und Coro Kurz im Tor, Nicole Huber (3), Lea Neu (1), Alina Watzlowik (4), Sarah Rocher (1), Johanna Leubner (2), Steffi Weber (1), Conny Karg (3), Nina Walbrunn, Sabrina Schießl, Steffi Knott

 

Wieder gut mitgehalten - wieder verloren: HCD - TSV Ismaning 18:24

Nachdem die B1-Mädels letzte Woche den Brocken der Niederlage gegen Nürnberg zwischenzeitich verdaut haben, galt es, sich gegen den nächsten Gegner zu wappnen. Und der ist unseren Mädels als extrem starker Gegner in bester Erinnerung: Der TSV Ismaning.
Schnell wurde die Parole ausgegeben: Nur wer wagt, gewinnt! Aber das ist leichter gesagt als getan und so mühten sich die Mädels nach Kräften, erneut ein attraktives Handballspiel zu zeigen. Dies gelang, wenn auch diesmal mit negativem Ausgang. Zu stark im 1:1 Bereich, zu dominant und zu gut besetzt zeigten sich wieder einmal die Ismaninger B-Mädchen. In der 1. Halbzeit war ein schöner Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Das Trainergespann Walbrunn/Arnold riskierte eine Abwehrvariante, die offensiv und für Handballinteressierte attraktiv anzusehen war. Und der Lohn blieb nicht aus, man blieb auf Augenhöhe mit dem Gegner. Mit der Zeit schlichen sich jedoch unkonzentrierte Handlungen ein, die Folge war, dass man mit 9:12 in die Halbzeitpause ging.
Während das Schiedsrichtergespann aus Augsburg - sicherlich mit den besten Absichten - in der zweiten Hälfte des Spieles diverse unerklärliche Entscheidungen kreierte, brachten sie damit das HCD-Team aus dem Konzept. Zwar war auch der Gegner  von dem etwas eigenwilligen Stil der Unparteiischen überrascht, ließ sich aber weniger aus der Ruhe bringen.
Beide Torhüterinnen hatten sich die Note 1 verdient, Corinna Kurz ging für Lisa Sagert in die 2. Halbzeit und beide überzeugten Zuschauer und Trainer von ihrem Können. Leider hat es nicht gereicht, um das Spiel positiv für den HCD zu gestalten, zu viele kleine technische Fehler sorgten für ein unruhiges und streckenweise fahriges Spiel des Gastgebers. Letztendlich trennte man sich mit 18:24 für den TSV Ismaning.  Wieder mit dabei waren Nicole Huber und Johanna Leubner, beide Spielerinnen mussten wochenlang pausieren, um ihre Verletzungen auszukurieren. Nun geht es darum, nicht allzu viel Zeit für das Wundenlecken zu investieren, denn am kommenden Wochenende steht das nächste Problem an: Das handballerische Schwergewicht  HSG Würm-Mitte.


Es spielten für den HCD: Lisa Sagert und Corinna Kurz im Tor, Nicole Huber(1), Lea Neu, Alina Watzlowik (2/1), Nina Walbrunn (1), Sarah Rocher (5), Sabrina Schießl (2), Johanna Leubner (3), Steffi Knott, Cornelia Karg (3), Steffi Weber (1) und Michi Müller.

 

26.9.09 Die Sensation lag in der Luft: 1. FCN - HCD 29-25

Mit einem furiosen Start begannen die B1-Mädels die Bayenligasaison mit dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg!
Es war ein Handballschmankerl,  ein fulminanter Schlagabtausch und bis auf die letzten 10 Minuten richtig spannend. Es hatte leider eine geringfügige Schwäche: Das Spiel wurde letztendlich unverdient und noch dazu viel zu hoch verloren.
Bis zur 15. Minute in der zweiten Halbzeit führte der HCD noch mit 18:21. Die Nürnberger waren entsetzt, hatten sie den südbayerischen Zwergenverein so gar nicht auf der Liste der gefährlichen Gegner. In ihrem Schlachtruf erschallte es dementsprechend höhnisch: Who the fuck is Gröbenzell? Die Gröbenbach-Mädels lehrten sie jedoch das Fürchten und brillierten mit herrlichen Kombinationen. Herausragende Leistung erbrachten dabei vor allem Spielmacherin Conny Karg und Sarah Rocher, die flinke Kreisspielerin. Durch sehenswerte Anspiele immer wieder in Szene gesetzt, spielte sie sich in einen wahren Rausch. Doch angesichts des dünn besetzten Kaders von nur 11 Spielerinnen und der Tatsache, dass der 1. FC Nürnberg mit allen Spielerinnen aufwarten konnte, wurde die Schlacht in den letzten 10 Minuten aufgrund von nicht mehr zu übersehenden  Verschleißerscheinungen beim HCD entschieden. Innerhalb dieser Zeitspanne kassierten die völlig ausgepumpten Gröbenbach-Mädels 11 Tore, die 3 Anschlusstreffer waren nur noch Kosmetik.
Es gab für das Trainerduo Walbrunn/Arnold trotzdem jeden Grund, sehr stolz zu sein. Man war über einen großen Zeitraum spielerisch ein ebenbürtiger Gegner. Und auf sportliche Weise gaben sie den Nürnbergern  Nachhilfe in der Frage, who the fuck Gröbenzell ist.

 

24.5.09 Nach hartem Kampf heißt es: "Bayernliga - wir sind dabei!!! "

Die B-Jugend-Mädels vom HCD Gröbenzell hatten alle Hände voll zu tun, um  die angestrebte Bayernliga-Qualifikation in Bayreuth  zu erreichen. Ein großes Kämpferherz und  Spaß am Spiel  waren dafür entscheidend, dass ihnen diese Kraftanstrengung gelang.
Drei Spiele waren zu absolvieren, zwei mussten gewonnen werden.  Während das erste Spiel  gegen MTV Stadeln mit der gewohnten Schnelligkeit und einer Prise Pfiffigkeit mit 13:8 gewonnen wurde, erwartete man gegen Haspo Bayreuth  das Spitzenspiel dieser Qualifikationsrunde. Beide Mannschaften waren bis zu den Ohrenspitzen motiviert und so hatten die zwei Schiedsrichterdamen alle Hände voll zu tun, der aufkommenden rustikalen Spielweise  vor allem auf der Seite der Gastgeber  entgegen zu treten. Dies gelang ihnen leider erst zum Ende des Spiels, als bereits drei Gröbenzeller Mädchen verletzt auf der Bank saßen. Trotzdem ließ man sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann hochverdient mit einem sehr deutlichen 14:8. Die durch Verletzungen bedingten Ausfälle waren dann auch der Grund , weshalb man das letzte Spiel gegen HG Kunstadt mit 10:13  verloren geben musste.
Trotzdem reichte es zum Turniersieg und damit zur angestrebten Qualifikation für die Bayernliga. Sowohl die beiden Trainerinnen als auch die Eltern waren sehr stolz auf das Team, das hart für dieses Ziel gearbeitet hat.

Es spielten: Corinna Kurz und Lisa Sagert im Tor, Steffi Knott (1), Steffi Weber (6), Johanna Leubner (8), Julia Hoch (2), Sabrina Schießl , Cornelia Karg (5/2), Alina Watzlowik (10/3), Anja Arnold (1), Nina Walbrunn (2), Nici Huber (4), Sarah Rocher, (1)

 

9.5.09 HCD B1-Jugend überzeugt durch eine geschlossene Mannschaftsleistung 

In der äußerst stark besetzten Quali-Gruppe war eines von Anfang an klar: Wollte man eine Runde weiter kommen, musste das 1.Spiel gegen den Gastgeber SV-DJK Taufkirchen unbedingt gewonnen werden. Mit diesem Druck konnten die Hausherren zuerst besser umgehen. Schnell ging die körperlich überlegene Mannschaft aus Taufkirchen mit 2:0 in Führung. Mit viel Einsatz und Kampf bekamen aber unsere Mädels das Spiel in den Griff und konnten bis zur Halbzeitpause eine 2 Tore Führung heraus spielen. Von der eigenen Stärke überzeugt ging man in die 2.Halbzeit und gewann schließlich überzeugend mit 13:7!
Für Aufregung sorgte gleich nach dem Abpfiff die Meldung, dass der 1.FC Nürnberg noch nicht da ist, sondern stattdessen unverschuldet im Stau steht. Sportlich fair musste der Spielplan umgeschmissen werden. Statt Pause stand für uns nun gleich das nächste Spiel auf dem Plan.
Der Gegner: Kein geringerer als der amtierende „bayrischen Meister“ TSV Ismaning. Die Devise war klar: Wir wollten unser „Fell“ so teuer wie möglich verkaufen! Mit starker Abwehrleistung, angefangen von den glänzend aufgelegten Torleuten, konnte man bis zur Halbzeit einen knappen 2:3 Rückstand halten. Und wer weiß, hätten sich nicht einige unnötige technische Fehler eingeschlichen, wäre mehr drin gewesen als eine 8:11 Niederlage. Trotzdem Mädels – Super Leistung! Das konnte sich sehen lassen!
Super war auch was dann kam. Denn was die Mannschaft in der 1. Halbzeit gegen den 1.FC Nürnberg aufs Parkett zauberte, ließ nicht nur die Gegner staunen.
6:6 das bemerkenswerte Halbzeitergebnis! Schade, dass sich 2 Spielerinnen verletzten und nicht mehr eingreifen konnten. Zudem spielten wir bei bis dahin 4 angepfiffenen Partien bereits unser 3.Spiel! So ging uns in der 2.Halbzeit leider etwas die Puste aus. Die gegen uns verhängten Zeitstrafen brachten dann die Wende. Eiskalt und routiniert nutzten die FCN-Mädels diese Chancen aus und gewannen am Ende, vielleicht etwas zu deutlich, aber allemal verdient mit 18:12.

Fazit: die Mannschaft präsentierte sich glänzend aufgelegt und deutlich verbessert!  Das Minimalziel Landesliga ist erreicht!
Jetzt können wir alle mit viel Selbstbewusstsein die letzte Runde der Bayernliga-Quali in Angriff nehmen!
Also Mädels – geben wir noch mal Gas im Training!!!!!

Für den HCD spielten: Corinna und Lisa im Tor (ihr seid ein tolles TW-Team) Nici (4); Nina (3); Anja (1); Sarah (2); Conny (5/1); Sabrina (1); Julia (2); Johanna (5); Steffi (1);   Alina (9/4);

 

25.04.09           Qualiauftakt in Haunstetten

Nach megakurzer Saisonvorbereitung wussten die neuen Trainer nur zu gut: "Die B1 braucht noch ein bisserl!" Nach wechselhafter Vorbereitung kam das erste Turnier deutlich zu früh! Mit den weiter aufgerüsteten Hanustettener Rivalen gab es ohnehin einen klaren Favoriten - jedoch auch die Erlanger machten einen mehr als starken Eindruck. Die Gröbis zeigten sich zur Vorwoche leicht verbessert, ließen ihre Spielkultur immer wieder aufblitzen, jedoch zeigten sie sich einfach nicht konstant genug. Gegen Haunstetten lief man von Beginn einem knappen Rückstand hinterher, der bis zum Spielende anhielt. Gegen Erlangen legte man los wie die Feuerwehr, lag zur Pause knapp mit 1 Tor zurück, vergab aber in den folgenden 5 Minuten die mögliche Chance zum punkten. Allein gegen Rödelsee zeigte man sich dominant und konnte zum Schluss ein wenig Selbstvertrauen tanken.

Am 9.5. geht`s in Tauflirchen weiter. Mit dem 1. FC Nürnberg und dem TSV Ismaning warten hier aber gleich nochmals 2 richtig harte Brocken! Puh - das kann eng werden! Einziger Trost: Wenn sich die Gröbis hier durchsetzen (ein 3. Platz führt weiter) dann haben sie sich die Bayernliga auch wirklich verdient! Do it!!!

 

 

B-1 Jugend, LL 2008 / 2009: Berichte


 

B-1 Jugend, LL 2007 / 2008: Berichte