A Jugend, Landesliga Süd 2009 / 2010: Berichte
22.3.10: "Große Vorfreude zum Saisonfinale, tolles Spiel, und trotzdem fader Nachgeschmack ", HCD - SV Kissing 26:34
Das letzte Jugend-Spiel der "alten A-Jugend" - Mensch, da hatten sich die Gröbis so richtig darauf gefreut. Und um die Vorfreude noch zu toppen: mit dem letzten Punktspiel stand den Trainern Baier/Watzlowik zum ersten Mal in der Saison eine (beinahe) komplette Mannschaft zur Verfügung:
Laura im Tor, Mira und Meli im Rückraum komplettierten den so arg gebeutelten Kader. Außer Sofal Hauger waren somit alle Leistungsträger an Bord und selbst wenn man als Außenseiter auftrat, das heutige Spiel sollte noch einmal so richtig Spaß machen. Klar, der verlustpunktfreie Klassenprimus stellt die spielstärkste Mannschaft der Liga, doch dem wollte man Leidenschaft und Teamgeist entgegensetzen.
Der HCD erwischte den besseren Start, und hochkonzentriert führte man 7:2. Kissing erwachte und konterte zum 7:8. Fortan kämpften beide Teams mit offenen Visier und es ging im Gleichtakt zur Pause. Gröbenzell spielte "hinten" vor einer bärenstarken Laura Waldherr eine "recht passable" Abwehr, und "vorne" einen überraschend starken Angriff. Meli Stephan sprühte in ihrem letzten Jugendspiel vor Ehrgeiz, Dani Kroher am Kreis und Julia Oetjen auf Linsaußen verdienten sich Bestnoten. Mit einem leistungsgerechten 16:16 ging es in die Pause.
Allerdings kam nun im Publikum Unruhe auf. Kissing wurde von den Unparteiischen etliche Übertritte bei Aussenwürfen und Siebenmeter abgepfiffen, was den 25 Meter (!) entfernten Kissinger Anhang sehr irritierte. Die folgende Halbzeitansprache der Schiedrichteraufsicht mit den beiden Unparteiischen hatte nun jedoch fatale Folgen. Fortan wurde der HCD von den Schiris gnadenlos benachteiligt. Beim 19:18 führte der HCD zum letzten mal, und bis zum 21:22 in der 42. Minute hielten sich die Folgen noch in Grenzen, doch ab dem 21:23 nahm das Schicksal seinen Lauf. Vorne vermeintlich Stürmerfoul, hinten bei vergleichbarer Szene 7-Meter und 2-Minuten gegen Lina. Bitter - aber es sollte gleich noch schlimmer kommen. Fabi bremst den Ball mit dem Oberschenkel - Foul (!?), sie schlägt sich wütend auf den Schenkel: weitere 2 Minuten bei 44:12. Nun folgt der traurige Höhepunkt. Fabi verlässt bei Timeout (!!!) das Feld neben der Bank, wird von Coach Watzlowik gebremst, zurückgeschickt, und verlässt nun korrekt das Feld. Ein "trauriger Sportskamerad" aus Kissing brüllt "Wechselfehler", die Kissinger Bank stimmt unisono in den Chor ein ..... und !? ..... die Schiris pfeifen tatsächlich "Wechselfehler" und verhängen entgegen aller möglicher Regelauslegung gegen Fabi eine 2. Zeitstrafe (!!!?) zum gleichen Zeitpunkt bei 44:12 !!! Unfassbar, das Publikum liefert sich verbale Schlagabläufe. Aber es helfen auch keine Tumulte, eine weitere Gröbenzellerin muss tatsächlich vom Platz.
Liebe Sportsfreunde aus Kissing, das muss man schon mal loswerden dürfen. Wir verlegen für euch extra das Spiel, wir verschieben für euch unser Damen I-Training, wir stellen für euch das Kampfgericht, wir wollen mit euch auf eure Meisterschaft anstoßen, ...... und dann so ein Auftritt!!!!
Wir waren erst mal bedient!
Mit 3 gegen 6 ging die so vielversprechend gestartete Partie schließlich in den Graben, die Gemüter konnte man nicht mehr beruhigen, und es hagelte weitere Zeitstrafen . Vom 21:23 ging es in Dauerunterzahl zum 23:32 bei dauernden Fehlentscheidungen der Schiris. Dani Kroher erhielt mit den zweiten 2-Minuten vorübergehend sogar die rote Karte. Wie zum Hohn der unglaubliche Kommentar der Schiedrichteraufsicht zu den Fehl-Pfiffen: "Bei dem Spielstand ist es doch eh egal !!!!!" Nein Mädels, das war nicht egal, bis zu den Pfeifdramen lagen wir gleichauf!Das Endergebnis von 26:34 war schließlich nicht von Bedeutung, die Freude über das eigentlich recht starke Spiel war getrübt, und nach den seltsamen Kissinger Auftritt fiel sogar die ehrlich gemeinte Gratulation an den verdienten LL-Meister etwas schwer!
Was bleibt für den HCD? Der Rückblick auf eine gelungene, spielstarke Saison in der der trotz zahlreicher schwerer Verletzungen die Spielfreude wahrlich nicht zu kurz kam. Leider war es uns nur ein einziges mal vergönnt komplett zu spielen, und das sportliche Potential blitzte nur unbeständig auf.
Trotzdem Mädels, ihr habt euch toll und vielversprechend entwickelt - und: es hat riiiiiesigen Spaß mit euch gemacht - vielen Dank !!!!HCD: Waldherr (Tor), Schneider (2), Oetjen (3), Barkmeyer (7/2), Baderschneider, Lidy, Kurz S, Kroher (4), Hertenstein (5/2), Wiczorek, Stephan (4), Kersten (1/1)
Coach: Baier, Watzlowik
14.3.10: "Die Berg- und Talfahrt auf der letzten Etappe ", HCD - FC Bayern 23:26
Die Begegnung wurde zum Spiegelbild der Saison. Auch gegen den FC Bayern setzten die Gröbis ihre Berg- und Talfahrt weiter fort. Auf dem Berg sah das Gröbenzeller Publikum eine hochkonzentrierte, prächtig eingestellte offensive Abwehr, um sich kurz darauf im Tal über ein schüchternes, eher behäbiges Defensivverhalten zu wundern. Ebenso der Angriff. In weiten Phasen des Spiels leisteten sich die Gröbis unzählige Fehlwürfe und ließen die ohnehin schon sehr große Torfrau der Gäste weiter wachsen - um dann plötzlich den Schalter umzulegen und wirklich tolle Aktionen zu zaubern.
So geriet man ab dem 4:4 dank einiger Patzer in einen 3-Tore-Rückstand, dem man die gesamte Partie hinterherlief.
Und trotzdem, Gröbenzell sah auch viel "Licht": Fabi als bärenstarker Fels auf Hinten Mitte in der Abwehr, Dani als quirlige, schwer auszuspielende Vorne Mitte im offensiven Abwehrverbund, das machte mächtig Eindruck, wow. Und auch vorne: Der erste lupenreine Kempa von Lina auf Maggi - ein Traumtor! ... und Dani, in der 2. Häfte am Kreis so stark wie noch nie in der Saison. ... doch das sollte heute leider nicht genügen. Zahlreiche technische Fehler und die angesprochenen Fehlwürfe brachen immer wieder den Spielfluss. .... und hinten leistete man sich auf den Aussenpositionen einfach zu viele Gegentore. So war die Begegnung mitte der 2. Häfte entschieden, schade! Jetzt kommt noch der Spitzenreiter aus Kissing!HCD: Sagert (Tor), Schneider (), Oetjen (), Barkmeyer (), Baderschneider, Lidy (), Kurz S, Kroher, Hertenstein, Wiczorek, Stephan, Hauger
Coach: Baier, Watzlowik
6.3.10: "... nur 1 mal komplett wär richtig schön", TSV Herrsching - HCD 26:24
Auch im drittletzten Saisonspiel hatten die Gröbis schmerzliche Ausfälle zu verkraften. Ohne Mira Kersten (krank) und Meli Stephan (auf ÜL-Lehrgang) fehlte auch heute der "halbe Rückraum". Im Tor kam Madeleine Vollweiler aufgrund der Torwartmisere zu ihrem ersten A-Jugendeinsatz der Saison. Trotzdem hatte man sich am Ammersee einiges vorgenommen, die unglückliche Hinspielniederlage schmerzte. Von Beginn an ging der HCD somit hochkonzentriert zu Gange und behauptete praktisch über die gesamte 1. Häfte einen verdienten 2 Torevorsprung. Insbesondere Julia Oetjen auf Linksaußen zeigte sich in bestechender Form und Madeleine Vollweiler hielt alles was zu halten war. Ab der 25. Minute leisteten sich die beiden Referees ihre erste Schwächephase. Mit seltsamen Entscheidungen brachten sie die HCD-Mädels aus dem Spiel, Herrsching schlug zu und es ging mit einem mehr als ärgerlichen 13:11 Rückstand in die Pause. Doch der HCD fand zurück in`s Spiel. Zwar fehlte heute die spielerische Leichtigkeit und insbesondere die Durchschlagskraft, doch beständig an sich glaubend holten die Mädels angetrieben von Lina Hertenstein den Rückstand wieder auf. Doch auch jetzt, Mitte der 2. Häfte, beeinflussten die unsicheren Unparteiischen die Partie entscheidend. Etliche Fehlentscheidungen in Serie sorgten für Fassungslosigkeit. Lina mit beiden Händen von Hinten im Wurf geschubst bleibt ungeandet, das parallele Ablaufen eines Tempogegenstosses verursacht einen Strafwurf .... unfassbar. Die unumstössliche Regel der 2. Häfte lautete: "7-Meter gibt`s nur für Herrsching, 2 Minuten nur für Gröbenzell!!!" Ungläubig musste man eine kaum nachvollziehbare 2-fache Unterzahl über sich ergehen lassen - und verlor beinahe den Glauben an sich selbst.
Doch sollte der HCD noch einmal zurückkommen. Man gab noch einmal alles und mit einem Kraftakt glich man schließlich zum 24:24 aus. Das empfand sogar das Herrschinger Kampfgericht als "gerecht". Doch sollte das Spiel nicht gerecht enden. In der Schlussphase verlor Gröbenzell mit Linas Manndeckung die Übersicht und kassierte noch 2 Tore. 26:24, oh je, das hatte man sich nicht verdient!HCD: Vollweiler. (Tor), Schneider (), Oetjen (), Barkmeyer (), Baderschneider, Lidy (), Kurz S, Kroher, Hertenstein, Wiczorek,
Coach: Baier, Watzlowik
6.2.10: "Lina is back", TSV Solln - HCD 24:24
Relativ kraftlos starteten die Gröbis in die Auwärtspartie beim TSV Solln. Zwar plante Dani Kroher nach unendlich langer Grippe-Pause ihr Comeback, doch musste man das Fehlen von Rückraum-Shooter Maggi Barkmeyer verkraften. Puh, die Gröbis fanden auch gegen die Münchner nicht die richtige Einstellung und lagen nach schwacher Abwehrarbeit rasch mit 10:3 im Rückstand. Nun hielt es die verletzte Lina Hertenstein nicht mehr auf der Bank. Nach ihrer Armverletzung sollte sie, falls erforderlich. ein "wenig aushelfen" - doch das sollte heute nicht genug sein. Sie forderte vehement ihren Einsatz - und der sollte sich lohnen. Ab dem Moment als sie in das Spiel eingriff kippte die Begegnung. Förmlich übersprudelnd riss sie die Gröbis mit und trug allein 11 Tore zu einer tollen Aufholjad bei. Außerdem in Hochform zeigte sich Mira Kersten. Hinten eine Bank, vorne mit ungeheurer Durchschlagskraft - Klasse Mädels! Am Ende hieß es gerecht 24:24.
Nicht auszudenken, wenn diese A-Jugend auch nur 1 Saisonspiel in Bestbesetzung hätte antreten können !!!!HCD: Kurz C. (Tor), Kersten (7/1), Schneider (3), Oetjen, Hertenstein (11/1), Baderschneider, Lidy, Kurz S, Stephan (1) Kroher (2),
Coach: Baier, Kilias
30.1.10: Schlappe A zeigt ungewohnte Schwächen, HCD Gröbenzell - TV Lauingen 25:36
In der Hinrunde zeigte die A-Jugend in ungewohnter Besetzung gegen Lauingen die bis dato beste Saisonleistung. Stolz kehrten die Mädels mit einem 25:40 Kantersieg im Gepäck aus Schwaben zurück.
Nach der langen Verletzungsmisere war die Ausgangssituation heute freilich eine komplett andere. Die hochmotivierten Gäste sannen auf Revanche und die Gröbis nahmen sich vor, das Spiel (wie in den letzten erfolgreichen Partien) aus einer "sicheren Defensive" zu gestalten.
Doch damit sollte es heute nichts werden. Die Mädels vom Gröbenbach fanden nämlich in keiner Phase zum gewohnt sicheren Abwehrspiel, da sie schlichtweg zu langsam auf den Beinen waren und zudem das Zupacken vergaßen. Die robusten Gäste nahmen die Einladung dankend an, fackelten nicht lange und spazierten über die gesamte Spielzeit munter "1 gegen1" durch den Gröbenzeller Abwehrverbund hindurch. Torfrau Coro Kurz konnte einem beinahe Leid tun. Die HCD-Mädels zeigten sich zunehmend verunsichert und so litt auch das Angriffsspiel mehr und mehr. Neben gelegentlichem Licht gab`s hier auch viel Schatten. Unnötige Fehler machten dem Team das Leben schwer. Mit 12:19 ging`s in die Pause.
Auch in der zweiten Häfte sah man das gleiche Bild - auch jetzt sollte nicht all zu viel zusammenlaufen. Zumindest steckten die Gröbis nicht auf und konnten im Angriff Akzente setzen. Die Rückraumzange Stephan/Barkmeyer entwickelte gehörig Druck, das Spiel über den Kreis gelang zunehmend, und auch Julia Oetjen fand zum erfolgreichen Außenspiel. Auch die 100%ige 7-Meter-Quote war bemerkenswert !
Aber leider wackelte die Defensive kontinuierlich weiter und fand keine Bindung zum Spiel. Der HCD musste sich schließlich mit 25:36 geschlagen geben. Das hatten sich die Gäste auch wirklich verdient!HCD: Kurz C. (Tor), Kersten, Schneider (5), Oetjen (2), Barkmeyer (11/7), Baderschneider, Lidy (1), Kurz S, Stephan (6),
Coach: Baier, Watzlowik
23.1.10: Müdes Spiel - und doch klar gewonnen , TV Kempten - HCD Gröbenzell 12:27
Die halbe A musste heute bei den Damen II ran - und wie schon einmal in der Hinrunde half die B1 prächtig aus. So nahmen neben Meli, Mira, Maggi, Fabi und Susanne auch die B1 Mädels Lea, Sarah, Coro und Sabrina den Weg in das Allgäu auf sich. In der Hinrunde stzten sich die Gröbis klar mit 20 Toren durch, jedoch gingen sie dieses mal zu Beginn eher verhalten an`s Werk. Zwar ging man rasch mit 5 Toren in Führung, jedoch legte man in Folge den Schongang ein. Ohne Spielwitz und Kreativität verwaltete das Team in Folge die Führung - nein, das schaute nicht nach Handball aus und es ging mit einem verhaltenen 6:10 in die Pause. Nach der deutlichen Halbzeitansprache legten die Gröbis ein paar Schippen drauf. Auch wenn wahrlich nicht alles klappte, zumindest entwickelte der Rückraum Druck und brachte Kreis und Aussen in Position. So schlug für Fabi Schneider die Gunst der Stunde - souverän punktete sie vom Kreis (6). Und die B? Auf links Außen wirbelte Sarah Rocher auf ungewohnter Position (5 Tore) und auch Sabrina Schießl (4) und Lea Neu (2) konnten überzeugen. Die "alten Hasen" aus dem Rückraum hielten den Ball nun wesentlich schneller und man erfreute sich schließlich eines ungefährdeten 12:27-Erfolgs. Folge: der HCD klettert in der Tabelle weiter nach oben. Gegen den neuen Tabellennachbarn aus Lauingen bedarf es am nächsten Wochenende jedoch einer gehörigen Steigerung um die Position zu halten!HCD: Kurz C. (Tor), Kersten , Schneider (6/1), Barkmeyer (3/1), Kurz S. (1), Stephan (6/1), Schießl (4/1), Neu (2), Rocher (5)
Coach: Watzlowik
16.1.10: "A macht aus Not eine Tugend" , HCD Gröbenzell - TSV Gilching 17:14
Eigentlich wollte die A Jugend nach dem vielen Pech im Jahr 2009 in der Rückrunde noch einmal so richtig angreifen. Die guten Vorsätze erhielten jedoch nach dem Ausfall von Spielmacherin Lina Hertenstein und Torfrau Laura Waldherr einen herben Rückschlag.
Das Hinspiel gegen Gilching hatte man, allerdings ebenfalls ersatzgeschwächt, mit 3 Toren verloren! Nun wollte man gegen die EX-Bayernligatruppe zeigen was in einem steckt, auch wenn die Vorzeichen nicht unbedingt günstig erschienen.
So warfen die Trainer die HinrundenTaktik über Bord und besannen sich gegen die wurfstarken Rückraumknaller aus Gilching auf die "ureigenste Tugend" der Mannschaft, das konsequente Abwehrspiel. Im Tor brillierte die heute bärenstarke Coro Kurz aus der B-Jugend. Davor agierte eine unglaublich zupackende, nahezu unüberwindbare 6:0-Deckung und verbreitete mächtig Eindruck. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Mittelblock. Meli Stephan, Mira Kersten und Fabi Schneider verhinderten in wechselnden Besetzungen praktisch jegliches Durchkommen. Trotz Bayernligaerfahrung kam Gilching nicht über 2 mal 7 Tore hinaus. Und der Angriff? Klar, ohne Lina Hertenstein läuft es etwas "geruhsamer", an 40 Tore ist momentan nicht zu denken, jedoch spielte das Team heute einen grundsoliden, variantenreichen Ball. Auch Gilching stand hinten stark, und die Torchancen waren rar.
Aber was sich bot, sollte genügen. Heute war Meli Stephan auch im Angriff die durchsetzungsstärkste und erkämpfte regelrecht 6 verdiente Tore mit starkem Antritt aus dem Rückraum. Man spielte nicht spektakulär - aber unglaublich effektiv. Kurios: die zahlreichen 7-Meter waren heute auf beiden Seiten eher eine "Strafe". Von den insgesamt 12 gegebenen Strafwürfen wurde tatsächlich nur 1 (!) einziger verwandelt (Fabi Schneider).
So zeigten die Gröbis kein Handballschmankerl, waren aber über die gesamte Spielzeit zu keinem Zeitpunkt im Hintertreffen. Nach dem 7:7 Pausenstand ging es ab dem 9:9 zu einer 14:10 - Führung, die man im restlichen Spielverlauf nicht mehr abgab. 2 verdiente Punkte, in der Tabelle Boden gut gemacht, na also, geht doch!!!HCD: Kurz C. (Tor), Kersten (3), Schneider (2/1), Oetjen (1), Barkmeyer (2), Baderschneider (1), Lidy (2), Kurz S, Stephan (6), Wiczorek,
Coach: Baier, Watzlowik
10.1.10: "Hart erkämpfter Punkt" TSV Altötting - HCD Gröbenzell 16:16
Die Freude über den harmonischen Jahresausklang währte nur kurz. Nur 1 Spiel durften sich die Trainer über den großen Kader freuen, doch damit ist es erst einmal wieder vorbei. A-Motor Lina Hertenstein verletze sich den Arm beim Snowborden und fällt bis auf weiteres aus. Es ist mehr als fraglich ob, sie diese Saison noch einmal eingreifen kann -bitter! Zudem verschärfte sich bei den Damen1 die Torwartmisere. Laura Waldherr wird in die Bresche springen und die A steht wieder ohne festen Torwart da! Trotzdem machte sich eine verschworene Truppe auf den Weg in den bayerischen Osten nach Altötting. Man wusste, das heute kkein spielerisches feuerwerk entfacht werden kann, jedoch freute man sich auf Meli Stephans Comebach nach fast 9 Monaten Verletzungspause. Dementsprechend wurde die taktik neu ausgerichtet. "Hinten kompakt und agressiv, und vorne kontrolliert und diszipliniert" war die Devise. Auch Altötting hat Verletzungsprobleme und es entwickelte sich, ein eher langsames, Handballspiel. Brauchten die Gröbis noch die 1. Hälfte um die Defensive zu ordnen, so ließen sie im 2. Abschnitt nur noch ganze 5 Gegentore zu. So freute man sich letztlich nach einem 16:16 (11:8) über eine gerechte Punkteteilung.HCD: Waldherr (Tor), Kersten (z.T. im Tor, 2), Schneider, Oetjen (1), Barkmeyer (8/3), Baderschneider (1), Lidy (1), Kurz S (1), Stephan (2), Hauger
Coach: Baier, Watzlowik
20.12.09:"Klasse Spiel mit großem Kader" HCD Gröbenzell - TSV Solln 25:20
Langsam füllt sich der arg gebeutelte Kader der A-Jugend. Unterstützt durch Coro Kurz aus der B1 kam Laura Waldherr heute zu ihrem ersten A-Jugend Einsatz seit ihrer langen Pause. Zudem meldete sich Dani Kroher nach 4 Spielen Pause wieder gesund zurück. Die Verantwortung konnte somit auf mehrere Schultern verteilt werden und entsprechend zuversichtlich und flott legten die Gröbis von Beginn an los. Das Gröbenzeller Spiel zeigte sich kultiviert und gefällig, doch drückten ihm die robusten Sollnerinnen mehr und mehr ihren Stempel auf. So entwickelte sich eine durchschnittliche, eher langsam ausgetragene Partie. Gröbenzell war meist überlegen, spielte einen "ansprechenden Ball", allerdings nicht immer mit dem zwingenden Zug zum Tor. In einzelnen Phasen konnte man jedoch den Schalter umlegen - insbesondere bei offensiver Deckung setzte man die Münchnerinnen unter Druck und brachte das eigene Tempospiel in`s Rollen. Dani Kroher spielte ebenso wie laura Waldherr eine starke Partie und die gesamte Mannschaft wirkte homogen und stimmig. Wenn sich die Gröbis auch einzelne "Hänger" leisteten, am klaren 25:20 Erfolg gab es nichts zu rütteln. Da konnte das Team zufrieden den Jahresabschluss feiern - weiter so Mädels, auch im nächsten Jahr ist noch einiges drin!!!HCD: Waldherr (Tor), Kurz C. (Tor), Kersten (2/1), Schneider (5/1), Hertenstein (6/1), Oetjen (1), Barkmeyer (6), Baderschneider (1), Lidy (1), Kurz S , Kroher (3), Wiczorek
Coach: Baier, Watzlowik
5.12.09:"Die Luft ging aus ..." FC Bayern - HCD Gröbenzell 25:20 (11:12)
Nein es läuft einfach nicht. Ohne Torwart reiste eine dezimierte A zum Auswärtsspiel beim FC Bayern. So musste Mira Kersten in`s Tor und hielt sich dort mehr als wacker. Aber leider blieben dem HCD nur 2 "gelernte" Rückraumspieler und das sollte heute einfach zu wenig sein.
Dabei schaute die 1. Häfte noch richtig gut aus. Mit einer kontrollierten, engagierten Leistung führten die Gröbis zum Teil klar und erfreuten sich über eine respektable 11:12 Pausenführung. Doch in der zweiten Hälfte schwanden die Kräfte und er FC Bayern zog davon - nun ging nichts mehr, das Spiel endete mit 25:20.HCD: Kersten (Tor), Schneider (2), Hertenstein (6), Oetjen (1), Barkmeyer (7), Baderschneider, Lidy (1), Kurz S (1)., Hauger (2)
Coach: Baier, Watzlowik
28.11.09: Die Berg- und Talfahrt geht weiter
HCD Gröbenzell - TSV Herrsching 16:18
Die A-Jugend des HCD zeigt sich weiter denkbar launisch. Heute wollte der HCD-Express mal wieder nicht in Fahrt kommen. Die Gäste vom Ammersee standen hinten grundsolide und spielten vorne einen kontrollierten, eher behäbigen Angriff. Das sollte heute genügen. Die HCD-Abwehr, eigentlich das Prunkstück, ließ sich regelrecht einschläfern und wirkte zahnlos. In der defensiven Variante spielte der HCD zu abwartend, in der offensiven Variante nicht agressiv genug. Uli Sigls Mädels hatten dem Spiel ihre langsame Gangart aufgedrückt und die Gröbis fanden kein Gegenmittel. Den Rest besorgte Lisa Rettinger im Alleingang. Sie erzielte 13 von 18 Gäste-Toren!
In der Gröbenzeller Offensive fehlte das Selbstvertrauen. Die Tempogegenstöße kamen aufgrund vieler Fehlpässe nicht in`s Rollen, das Positionsspiel wirkte statisch. Dennoch erspielte man sich Torgelegenheiten. Doch wenn`s nicht läuft, dann läuft`s halt nicht. Zaghaft wurden beste Gelegenheiten dutzendfach vergeben, die "Wurftips" der Trainer einfach ignoriert. Allein Maggi Barkmeyer erreichte nach ihrer frühen Auszeit Normalform - doch ihre 11 Tore sollten nicht genügen. Schade drum - jetzt ist Wurftraining angesagt!HCD: Sagert (Tor), Kersten (1), Schneider (2), Hertenstein (1), Oetjen (1), Barkmeyer (11/6), Baderschneider, Lidy, Kurz S., Franke L., Hauger,Stephan
Coach: Baier, Watzlowik
22.11.09: 10 planlose Minuten führen zur (zu) hohen Niederlage
SV Kissing - HCD Gröbenzell - 31:23
Die Gröbis hatten sich beim Ligafavoriten in Kissing einiges vorgenommen. Nach den jüngsten Erfolgen ging man auf`s Ganze und wollte unbedingt punkten. Zwar fehlten mit D. Kroher, S. Hauger und den Torwart-Assen L. Waldherr/L. Sagert wesentliche Leistungsträger - dafür verstärkte V. Egle von den Damen I und Coro Kurz aus der B1. Hochmotiviert startetet das Team und die Partie nahm rasch an Tempo auf. Nach der abgelegten Anfangsnervosität kam der HCD-Express in Fahrt und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Nach dem 3:3 legte Kissing bis zum 8:4 vor, welches die nun bärenstarken Gröbis zum 10:10 konterten. Es wogte ein gutklassiges Handballspiel zweier gleichwertiger Kontrahenten. Die Gastgeber hatten mit der offensiven Deckung Schwierigkeiten und die Gröbis zeigten sich im Angriff spielerisch weiter verbessert: Höhepunkt ein fulminantes Sprungwurftor von Maggi Barkmeyer nach einem blitzsauberen "Gelb"! Neben der gewohnt agilen L. Hertenstein war es heute die sensationell aufgelegte V. Egle die das Gröbenzeller Angriffsspiel dominierte. Nach dem 11:11 hätten die Gröbis verdient in Führung gehen können, als sie sich kurz vor der Pause im Doppelpack unkonzentrierte Ballverluste leisteten. Mit 14:12 lag man unnötig zurück. Gleich danach gaben die Gröbis noch einmal so richtig Gas. Die konzentrierte Deckung zeigte bei Kissing Wirkung und mit zwei sauberen Gegenstößen glich man zum 14:14 aus. Nun folgte jedoch die spielentscheidende Phase. Kissing stellte auf Manndeckung für Vicky Egle um, und dem HCD fiel daraufhin für ca. 10 Minuten absolut kein Gegenmittel ein. Die HCD Mädels beschränkten sich auf einmal auf`s Ballweiterschieben. Seltsame Schiedsrichterentscheidungen taten ihr übriges: hinten hagelte es eine Zeitstrafe nach der anderen (4 in kurzer Zeit!), vorne verweigerten die Referees einen um den anderen Strafwurf. Kissing nutzte diese Phase eiskalt und zog flugs auf 23:16 davon. 10 wirklich schwache HCD-Minuten und die Partie war entschieden. Dem Kissinger Wirbel hielt man erst in der bedeutungslosen Schlussphase dagegen und das Spiel endete mit einer deutlich zu hohen 31:23-Niederlage. Schade Mädels, da war wirklich mehr drin.HCD: Kurz C.(Tor), Kersten, Schneider (3), Hertenstein (10/2), Oetjen (1), Barkmeyer (2), Egle (7/2), Baderschneider, Lidy, Kurz S.
Coach: Baier, Watzlowik
8.11.09: Der HCD-Express rollt weiter - rasanter Tempohandball führt beim TV Lauingen zum klaren Sieg
TV Lauingen - HCD Gröbenzell 25:40
Nach dem Kantersieg gegen Kempten hat der HCD-Express nun endgültig Fahrt aufgenommen und richtet in der Liga den Blick nach oben. Mit dem TV Lauingen wartete ein körperlich überlegener, unangenehm zu spielender Gegner auf die Gröbis, dem man auf keinen Fall Punkte überlassen wollte.
Die Ausgangssituation war nicht einfach: Die Damen II spielten mit etlichen A-Mädels zeitgleich in Würm und die Grippewelle wütet weiter. Doch in so einem Fall rückt der Verein gerne zusammen und man stellte eine kleine, dafür aber hoch schlagkräftige HCD-Crew zusammen. Aus der B1 gaben neben der "gesetzten" Lisa Sagert Nina Walbrunn und Sarah Rocher ihr A-Jugend-Debut , von den Damen I unterstützte Vicky Egle (Jg 91) und alle neun Spielerinnen brannten auf die Partie.
Spielführerin Lina Hertenstein (zuvor erstmals bei den Damen I auf Rückraum Mitte eingesetzt), sprudelte vor Tatendrang förmlich über. Von Beginn an riss sie das Spiel an sich, und lenkte es souverän über die gesamte Spielzeit. Zudem war sie mit gewohnter 1:1-Stärke, aber auch deutlich verbessertem Sprungwurf mehr als erfolgreich (9 Tore). Auf den Halbpositionen waren Maggi Barkmeyer (6), Vicky Egle (5) und Mira Kersten (2) prächtig aufgelegt und es entwickelte sich bald ein gutklassiges Handballspiel. Dem raschen 0:2 folgten zwar einige Fehlwürfe, so dass Lisa Sagert mit 3 in Serie gehaltenen 7-Metern die Führung festhalten musste. Doch bald spielte der HCD die Angriffe wesentlich ruhiger, und stellte hinten gegen die robusten Schwaben auf eine offensivere Deckung um. Beides sollte sich auszahlen. Der HCD-Express nahm weiter Fahrt auf. Auch wenn die Positionen nun beliebig getauscht wurden, Hinten brannte nicht mehr viel an. Die Abwehr "spielte" leichtfüßig und schnell auf hohem Niveau (es gab tatsächlich keine einzige Zeitstarfe gegen den HCD) und Lisa Sagert hielt alles was zu halten war. Das sorgte auch im Angriff für weitere Sicherheit. Lamentierten die Trainer im Spiel gegen Kempten noch über die mangelnde Chancenverwertung, konnten sie mit zunehmender Spielzeit dieses mal wirklich zufrieden sein. Der Rückraum glänzte und auch das Kreisspiel zeigte sich weiter entwickelt. Sarah Rocher (5 Tore, hatte gegen die "Großen" keinen beneidenswerten Job) und eine kaum so stark gesehene Fabienne Schneider (5 Tore) sorgten für vielseitige Varianten. Auf Außen rechts wirbelte Nina Walbrunn (2) und es ging mit einem verdienten 10:17 in die Pause.
Doch nicht alle waren wirklich zufrieden. Die linke Außenposition war ein wenig verweist, und Coach Watzlowik vergab den nächsten zu werfenden 7-Meter an die bis dato torlose Julia Oetjen. "Dann werfe ich die Tore lieber aus dem Spiel .... " war ihre Antwort und sie lief in Hälfte Zwei auf außen links zur Höchtform auf. 6 Tore incl. des erfolgreichen 7-Meter sprechen für sich. Auch wenn der HCD das Tempo weiter hoch hielt, die Gastgeber gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und es war auch jetzt keinesfalls eine "leichte Partie". Insbesondere auf der rechten Abwehrseite sorgte Lauingen für Dauerdruck, und die Gröbis mussten körperlich richtig dagegenhalten. Das Tempo wurde noch einmal verschärft und die Torfrequenz der Partie nahm weiter zu. Es rollten Tempogegenstöße und im Positionsspiel wurde der rasche Abschluss gesucht. Nach einer rasanten Schlussphase sorgte Fabienne Schneider Sekunden vor Spielende für den 25:40 Endstand. Nun waren wirklich alle zufrieden.
In zwei Wochen geht es gegen den verlustpunktfreien Vorjahresmeister SC Kissing. Dann wird sich zeigen, was die beiden jüngsten Erfolge wirklich wert sind.
HCD: Sagert (Tor), Kersten (2), Schneider (5/1), Hertenstein (9/1), Oetjen (6/1), Barkmeyer (6), Egle (5/1), Rocher (5/1), Walbrunn (2)
Coach: Watzlowik, Walbrunn
17.10.09: Der Knoten ist geplatzt, HCD Gröbenzell - TV Kempten 27:7
Nach der starken Vorbereitung und dem unerwarteten Fehlstart wollten die A-Mädels heute in eigener Halle nicht nur endlich punkten, sondern vor allem zeigen, dass sie geilen Handball spielen können. "Hinten offensiv und agierend - vorne den raschen Abschluss suchen" war die Devise. Die Gegner vom TV Kempten hatten zuvor den Mädels vom FC Bayern ein Remis abgeknöpft, also wollte man zwar selbstbewusst aber voll konzentriert in die Partie gehen.
Zu Beginn fehlte es im Angriff allerdings an Entschlossenheit. Fünf, sechs „Hundertprozentige“ wurden vergeben. Mussten die Mädels solche Leichtfertigkeiten gegen Altötting später böse bereuen, hatte man es heute der konzentrierten Abwehrarbeit zu verdanken, dass es nach dem 2:1 nur noch weiter nach vorne ging. Aus der starken Deckung heraus rollte der HCD-Express. Die Mädels zeigten kultivierten Tempohandball und erspielten sich Chance um Chance. Wie gesagt, bei der Auswertung gibt es jedoch noch viel Luft nach oben!
Gegen die weiter verbesserte Deckung fanden die Gäste heute kein Mittel. Sicher gestaffelt standen die Mädels jedwedem Spielfluss der Allgäuerinnen im Weg. Der Mittelblock um Lina, Dani und Sophal zeigte sich im Verbund mit Bayernauswahl-Torfrau Lisa, die sich wunderbar aufgelegt präsentierte, praktisch unüberwindbar. Allein 2 Gegentore aus dem Feld (über die gesamte Spielzeit!) sprechen für sich. Die gut besetzte Bank ermöglichte es, die kraftraubende offensive Abwehr über die komplette Spielzeit aufrecht zu erhalten – der Schlüssel zum heutigen Erfolg.
Beim zwischenzeitlichen Stand von 9:3 forderten die Trainer nun auch vom Angriff, noch eine Schippe draufzulegen, die Antwort des Teams war der 14:5-Pausenstand. In Hälfte zwei konnte man nun zwanglos aufspielen, der Angriff der Gäste hatte die Flügel gestreckt, ganze zwei Gegentore (7-Meter) fielen noch bis zum Abpfiff. Die eigene Offensive zeigte sich absolut engagiert und bemüht die Vorgaben umzusetzen. Der Spielaufbau erfolgte schnell und gefällig - der Abschluss wurde mit Macht gesucht. Als Konsequenz trugen sich von Rechtsaußen Susanne, bis Linksaußen Julia nahezu alle Spielerinnen in die Torschützenliste ein. In den letzten Minuten ließ es Maggy aus dem Rückraum noch ein paarmal richtig krachen. Lolo, genau wie Marina in der Abwehr ohnehin eine Bank, steigert sich nach ihrem Auslandsjahr seit Wochen auch im Angriff und sorgte auf der rechten Seite für permanente Unruhe - nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch hier wieder „klingelt“.
Das Team darf sich nun von dem Erfolg nicht blenden lassen. Die sympathischen Allgäuerinnen hatten einen schwachen Tag erwischt und waren heute kein Maßstab. Doch wenn wir einen guten Tag erwischen kann auch gegen stärkere Gegner alles drin sein! Für den HCD scheint in dieser Saison tatsächlich alles möglich zu sein: von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt"!
Für den HDC im Einsatz: Lisa Sagert(Tor), Caro Baderschneider(4/1), Lolo Lidy, Fabi Schneider(2), Lina Hertenstein(4/1), Dani Kroher(5), Julia Oetjen(2), Sophal Hauger(1), Susanne Kurz(1), Marina Franke, Steffi Brettner(1), Maggy Barkmeyer(6)
Coach: Baier, Watzlowik
4.10.09: Die Lokalrivalen zeigen sich heute zu stark, TSV Gilching - HCD Gröbenzell 30:25
Im Rahmen der Saisonvorbereitung hatte der HCD gegen die guten Bekannten aus Gilching 2 x eine wirklich gute Vorstellung gezeigt. Doch heute war klar: Die unerwartete Auftaktniederlage der Vorwoche gegen Altötting musste man erst mal wegstecken, und mit Giching brannte eine bayernligaerfahrene, eingeschworene Truppe auf Revanche. Obwohl sich die Gröbis verbessert präsentierten, in der rasanten, torreichen Partie sollten sie auch heute den Kürzeren ziehen. Dem raschen Rückstand lief man über die gesamte Spielzeit hinterher. Da halfen auch je 8 Tore der starken J. Oetjen und M. Barkmeyer nicht - es sollte nur zu einem 30:25 genügen. Somit ist der Start in die Saison erst mal vermasselt, aber gemach gemach. Die Trainer Baier/Watzlowik geben sich gelassen: "Selbstzweifel sind absolut verboten, denn wir wissen was in euch steckt"!HCD: Kersten, Kurz (Tor), Baderschneidder, Lidy, Schneider, Hertenstein, Kroher, Oetjen, Hauger, Kurz, Wiczorek, Barkmeyer
Coach: Bayer
26.9.09: Rabenschwarzer Tag beim Saisonauftakt, HCD Gröbenzell - TV Altötting 16:19
Nach der tollen Saisonvorbereitung wollte die A-Jugend zuversichtlich und mit Selbstvertrauen in die Saison starten. Aber die Stimmung der Vorwochen schien heute wie weggeblasen. Rasch war klar, das ist heute nicht der Tag der A. Am Willen lag es nicht. Über die gesamte Spielzeit suchten die Mädels unermüdlich nach ihrer Form - aber diese wollte sich einfach nicht finden lassen. Schon das Prunkstück, die Abwehr, wirkte zaghaft und verunsichert. Immer wieder ließ man sich durch einfache Aktionen durcheinander bringen und stand einfach nicht im Verbund. Im Angriff spielten die Gröbis ebenso langsam und mit vielen technischen Fehlern eine tor- und niveauarme Partie. Man fand gegen den defensiven TV Altötting kaum ein Mittel zum Abschluss. Trotz der offensichtlichen Schwächen hielten die Gröbis die Partie lange offen. Im Gleichschritt ging es bis zur Schlussphase der Begegnung. Doch nun hieß es "Ohne Tore - keine Punkte" . Der HCD konnte nicht zusetzen und verließ mit 16:19 (7:10) als Verlierer den Platz. Schade drum, jetzt heißt es den Kopf nicht hängen lassen, das könnt ihr wirklich besser - gleich nächste Woche geht`s gegen Gilching!
HCD: Kersten (Tor), Baderschneidder (3), Lidy, Schneider, Hertenstein (6/3), Kroher, Oetjen (4), Hauger, Kurz, Wiczorek, Barkmeyer (4/1)
Coach: Bayer, Watzlowik
20.9.09: 2. Platz beim Gröbenzeller Jugendturnier:
Beim eigenen Jugendturnier zeigte das HCD Team zwei Gesichter. Bei schier übersprudelnder Leidenschaft und Spielfreude litt mit zunehmenden Turnierverlauf allein die Konzentration.
Gegen Gilching klappte zunächst einfach alles - Lina Hertgenstein führte Regie, alle strotzten vor Selbstvertrauen und man dominierte Gilching klar. Alle 12 Spielerinnen kamen in den 20 Spielminuten zu ihren Einsatzzeiten und trugen zum klaren Sieg gegen die Lokalrivalen bei.
Doch nun ging`s anders weiter. Trotz dem tollem Auftritt mit reichlich Engagement, Spielwitz und Kreativität litt nun fortdauernd die Konzentration. Gegen Vaterstetten und Dachau wollte der Ball einfach nicht mehr in`s Tor. Aufgrund der mangelhaften, unkonzentrierten Chancenauswertung verließ man bei ansprechenden Spiel nun 2 mal knapp als Verlierer den Platz. Schade drum -die Mädels hatten sich sich um den durchaus möglichen Turniersieg gebracht und gaben sich letztlich mit dem 2. Platz zufrieden. Der Turniersieg ging absolut verdient nach Dachau 65.
19.9.09: 2. Platz beim Würm-Cup:
Mehr als achtbar schlug sich die A beim Würm-Cup 2009. Spielerisch reichlich verbessert dominierte man im Turnier Teams wie die Ligarivalen aus Pasing/Untermenzing, TSV Solln und den TSV Wessling. Auch gegen den FC Bayern schlug man sich mit 7:7 achtbar. Nach einem ungefährdeten Halbfinalsieg gegen Bergkirchen kam es gegen die unbekannten Franken aus Eltersdorf zum Finale. Mit der besten Turnierleistung zeigten sich die Trainer hier eigentlich sehr zufrieden - jedoch fehlten allein die Tore! Trotz überlegenem Spiel versemmelte man 7-Meter, freie Möglichkeiten am Kreis und von außen im Minutentakt. So musste man sich schließlich knapp geschlagen geben. Als Mira Kersten schließlich zur "besten torfrau" des Turniers gewählt wurde, war der Ärger hierüber jedoch schon wieder verflogen - Klasse Leistung Mädels!!!
17.-19.4.09: Riesenpech nach starkem Auftritt beim Allgäu-Cup
A Jugend, LL-Quali 2009 / 2010: Berichte
10.5.09: Souveräner Sieg beim Heimturnierführt in die Landesliga - die Freude ist jedoch getrübt.
26.4.09: Starker Auftritt - Tolles Turnier und ..... (zu) früh gefreut
A-Jugend, LL 2008 / 2009: Berichte
A-Jugend, LL 2007 / 2008: Berichte