1. Mannschaft, Bayernliga 2009 / 2010: Berichte
9.5.2010: Myriam Mick gibt dem HCD ihre Zusage! (Presseerklärung)
Der HCD Gröbenzell vermeldet den ersten Neuzugang für die neue Saison. Mit der 28 jährigen Myriam Mick kann der HCD Gröbenzell die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison vermelden. Die ursprünglich vom TUS Oberhausen (Freiburg) stammende Rückraumspielerin kam von der TSV Alemania Zähringen und soll die Gröbenbach Mädels auf der Spielmacherposition verstärken. Bereits als Jugendliche wurde sie mit der HSG Freiburg mehrfach Südbadischer Meister und spielte dort in der Regionalliga. Bei der Alemania Zähringen war sie dann lange Jahre in der Baden-Württemberg Oberliga tätig. Die aus einer Handball begeisternden Familie stammende Rechtshänderin ist ausgebildete Erzieherin und Physiotherapeutin und wechselt aus beruflichen Gründen nach München. Mehrere Vereine hatte Interesse an ihr bekundet. Letztendlich gaben das familiäre Umfeld und die sportliche Perspektive den Ausschlag für einen Wechsel in den Münchner Westen. Mit dem HCD möchte Sie attraktiven Handball spielen und sich mit der Mannschaft im oberen Drittel der Tabelle etablieren. Trainer Harald Fischer freut sich über den Neuzugang und hat nun neben Julia Schwaiger eine weitere Alternative im Rückraum.
26.3.2010: "Spannender, rasanter Tempohandball mit dem neuen bayerischen Meister"
HCD - HSV Bergtheim 29:29 (15:15)
Im letzten Heimspiel der Saison empfing der HCD den Spitzenreiter aus Bergtheim. Zahlreiche aus dem Fränkischen mitgereiste Schlachtenbummler wollten in der Wildmooshalle den zum Titel noch erforderlichen letzten Punkt feiern und machten von Beginn weg "Rambazamba". In der aufgeheizten Athmosphäre schenkten sich beide Teams absolut gar nichts und lieferten sich einen hochklassigen, absolut ebenbürdigen Handballfight. Die Motivation beider Kontrahenden war enorm und im Gleichtakt ging es durch das gesamte Spiel. Konsequent ging es mit 15:15 in die Pause. Auch jetzt das gleiche Bild: Keiner konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Mit einer absolut ausgeglichenen Teamleistung konterte Gröbenzell das 25:27 zum 28: 27 und 29:28. Am Ende trennte man sich mit einem absolut gerechten wie versönlichen 29:29 und alle Fans hatten reichlich Grund zu feiern. Bergtheim hatte den erforderlichen Punkt und Gröbenzell die Gewissheit, an einem guten Tag wirklich jedes Team schlagen zu können. In 2 Wochen geht`s noch nach Haunstetten, dann ist es Zeit zum Durchschnaufen.HCD: Barthel, Waldherr, (Tor), Fischer (6/2), Frank (3), Egle (2), Kilias (3), Schwaiger (11/9), C. Wörner (2), Herrmannstaller (1), Leubner (1), Weber, Stephan
18.4.2010: "Unnötige Niederlage im Lokalderby" HSG Würm-Mitte - HCD 34 : 27
Auch im Rückspiel gab es gegen die jungen Lokalrivalen aus Planegg nichts zu gewinnen. Zwar konnten die Gröbis die Partie bis Mitte der 2. Häfte noch offen gestalten, doch dann konnte der HCD nicht mehr zusetzen. Würm erhöhte das Tempo, Gröbenzell war zu passiv, und flugs endete das Derby unnötig hoch mit 34:27.26.3.2010: "Auswärtssieg in Nürnberg" 1. FC Nürnberg - HCD 26:29 (15:12)
Völlig unbeschwert konnten die Gröbis die Auswärtspartie beim ehemaligen deutschen Meister angehen. Das Saisonziel Klassenerhalt konnte nur noch theoretisch verpasst werden, die Weichen für die nächste Saison sind mit dem verkündeten Trainerwechsel gestellt und die bestens gelaunte Mannschaft war komplett. Wie angekündigt lies Coach Lohmann in der ersten Häfte "die Jugend" ran. Lina Hertenstein auf Rechtsaußen, Conny Karg auf Mitte und Johanna Leubner auf Linksaußen nutzten die Chance und hinterließen einen tollen Eindruck. Die Gröbis spielten eine gute Partie und gingen mit einem knappen Rückstand in die Pause. Nun durften insbesondere die "Alten" (19-21 !!!) ran und der HCD Express kam erst so richtig in`s Rollen. Angeführt von Sina Fischer demonstrierten sie tollen Handball und erspielten sich rasch Vorteile. Letztlich schlug ein absolut verdienter 26:29 - Erfolg zu Buche, und Coach Lohmann frohlockte: "Absolute Topleistung !!!" Nun ist der Klassenerhalt durch!HCD: Cuperus, Waldherr, (Tor), Fischer (), Frank (), Egle (), Kilias (), Schwaiger (), C. Wörner (), Augenthaler (), Herrmannstaller (), Hertenstein, Leubner, Karg,
Coach Claus Lohmann hört zum Saisonende auf
Claus Lohmann hat dem Vorstand und der 1.Damenmannschaft seinen Entschluß mitgeteilt seine Trainertätigkeit beim HCD zum Saisonende zu beenden. Das ist sehr bedauerlich, aber angesichts der Umstände unter denen er im Speziellen diese Saison nur arbeiten konnte auch nachvollziehbar. Mit der Beendigung seiner Trainertätigkeit gehen drei erfolgreiche Jahre Damenhandball in der Bayernliga zu Ende.
Claus hat unser Team vor 3 Jahren nach dem Aufstieg in die Bayernliga übernommen und im ersten Jahr souverän mit der Mannschaft den Klassenerhalt geschafft. Er führte konsequent eine Verjüngung der Mannschaft durch und setzte auch mangels Alternativen voll auf die Jugend – wobei in der sehr erfolgreichen 2.Saison, die mit einem dritten Platz endete, eine gelungene Mischung aus „jung“ und „alt“ gefunden werden konnte.
Mit der Rückkehr von Alin Fischer in der zweiten Saison wuchsen die spielerischen Möglichkeiten in Angriff und Abwehr deutlich. Die Damen spielten eine hervorragende Saison, waren lange an der Tabellenspitze und lieferten sich sehenswerte Spiele gegen den späteren Meister TSV Ismaning.
In dieser Saison wechselte Aline aus beruflichen und sportlichen Gründen zum Regionalligisten ESV Regensburg und einige Spielerinnen beendeten ihre Handballerinnenlaufbahn. Im Verlauf der Vorbereitung gelang es nicht neue Spielerinnen nach Gröbenzell zu locken, Verletzungsprobleme kamen hinzu und plötzlich stand die Mannschaft teilweise ohne Torfrau da.
An eine gezielte Saisonvorbereitung war so nicht zu denken und das frustriert natürlich, wenn man den Anspruch hat 3 Mal in der Woche zu trainieren und in der Bayernliga weiterhin in führende Rolle zu spielen. Die Saison lief dementsprechend „holprig“ an und an ein gezieltes Training war angesichts des schmalen Kaders oftmals nicht zu denken.
Not macht bekanntlich erfinderisch und so wurde der Schulterschluß mit der A und B Jugend gesucht. Nachdem sich jetzt in schöner Regelmäßigkeit immer 3- 4 talentierte Jugendliche auch zum Damentraining einfanden, konnte zumindest in diesem Bereich im Verlauf der Saison eine deutliche Verbesserung der Trainingsbedingungen herbeigeführt werden. Nachdem bereits zu Ende der Vorrunde Lisa Augenthaler vom TSV Vaterstetten zum HCD gewechselt war, fand auch die Torfrau Laura Cuperus Anfang Februar den Weg zum HCD und sorgte für die dringend benötigte Verstärkung auf der Torfrauposition. Diese Position war die ganze Saison über eine „einzige Baustelle“ und Claus war wirklich nicht zu beneiden und hat hier sicherlich viele „Nerven gelassen..“ Sobald sich die Rahmenbedingungen in dieser Saison einigermaßen stabilisiert hatten, stabilisierte sich auch die Leistung der Mannschaft. Das erklärte Ziel, der Klassenerhalt, ist so gut wie gesichert.Claus musste in dieser Saison so einiges wegstecken und durchmachen. Es gebührt ihm für sein Durchhaltevermögen und seinen Willen, dass Beste aus der misslichen Lage zu machen, ein ganz, ganz großer Dank. Es spricht für seine sehr, sehr professionelle Einstellung und für seine Loyalität gegenüber der Mannschaft und dem Verein, dass er diese Saison bis zum Schluß mit absolutem Einsatz und Ehrgeiz bei der Sache ist.
An dieser Stelle an ganz großer Dank an Claus Lohmann für seine geleistete Arbeit, für seine menschliche Art und seine große Fachkompetenz.
Er wird sehr schwer werden einen Trainer zu finden, der Claus in allen Bereichen kompetent ersetzen kann.Durch seine frühzeitige Entscheidung setzt Claus den Verein in die Lage, sich in der notwendigen Ruhe um einen neuen Trainer zu kümmern.
Es gilt jetzt also den Blick nach vorne zu richten und einen geeigneten neuen Trainer zu finden, der die sehr gute Arbeit von Claus Lohmann fortsetzen wird. Wir benötigen einen Trainer, der die nachrückenden jungen Talente behutsam in die Mannschaft einbaut und sie entsprechend fördert. Gleichzeitig gilt es das Leistungsvermögen der Stammspielerinnen weiter zu erhöhen. Das ist für jeden Trainer nur dann möglich, wenn frühzeitig ein schlagkräftiger Kader feststeht, der dann zusammen auch eine professionelle Saisonvorbereitung betreiben kann.
Es bleibt also spannend beim HCD und wir drücken allen Verantwortlichen die Daumen, dass es gelingt die Mannschaft gezielt im Trainer- und Spielerinnenbereich zu verstärken, sodaß sich die spielerischen Möglichkeiten erhöhen und die Last des Spieles auf eine große Anzahl an Schultern verteilt werden kann.Wilfried Roggenkamp
20.3.2010: HCD - Waltenhofen-Kottern 27:26 (15:12) - Zwei wichtige Punkte
Mit dem Sieg gegen die nun schon abgeschlagenen Allgäuerinnen hat sich der HCD weiter zum Tabellenende ein wenig Luft verschafft. Coach Lohmann hatte die beiden "Pflichtpunkte" fest eingefordert. Allerdings sind unsere HCD Mädels, wie man weiß, immer für eine Überraschung gut, und die Punkte gegen die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste mussten erst einmal eingefahren werden.
So geriet auch dieses Handballspiel ähnlich wechselhaft wie die vorhergegangenen und der Spielbericht liest sich absolut gleich. Nachdem der 7 Meter des ersten Angriffs von Sina Fischer noch weit am Tor vorbeigelegt wurde legten die Gröbis fortan ein paar Schippen drauf. Die Abwehr sprudelte vor Tatendrang, das Tempospiel nach vorne klappte bestens und das Positionsspiel wirkte reif und ideenreich, .... 5 bis 6 Tore in Serie sorgten für Sicherheit und fast meinte man, daß der HCD einen hohen Kantersieg anvisieren wollte. Erst mit einer frühen Auszeit stoppten die Gäste den Gröbenzeller Angriffswirbel und es gelang ihnen dem Spiel ihren eher behäbigen Charakter aufzudrücken. Dafür war der HCD nun überaus empfänglich, der Spielfaden riss. Das Spiel des HCD plätscherte ein wenig dahin, ohne dabei in größere Bedrängnis zu geraten. Gröbenzell ging mit einer klaren, aber keinesfalls beruhigenden 3 Tore-Führung in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte wechselten kontinuierlich Licht und Schatten. Mit beherzten Spiel über den Kreis ergaben sich viele Torgelegenheiten, die konsequent pfeifenden Schiris gaben zahlreiche 7-Meter die praktisch alle sicher verwandelt wurden und man hätte eigentlich selbstbewusst die Führung ausbauen können. Dem war jedoch nicht so: Der Gröbenzeller Rückraum zeigte nun wenig Durchschlagskraft, es fehlte der letzte Druck und wenn man sich durchsetzte geriet der Abschluss oft unkonzentriert. Die Partie dümpelte bei kontinuierlicher 2-5 Tore-Führung so vor sich hin und fast meinte man, die Mädels haben sie schon abgehakt, als Waltenhofen plötzlich noch einmal aufkam. Der HCD hatte einige Torchancen ausgelassen, WAKO gut gekontert und plötzlich waren sie zur Schlussphase wieder dran. Die Allgäuerinnen drückten aufs Tempo, schlossen schnell und erfolgreich ab - und der HCD zeigte Nerven, die Abwehr wackelte bedenklich. Völlig unnötig waren die Gäste auf 1 Tor herangekommen. Sekunden vor Schluss gelang WAKO auf rechtsaußen der Durchbruch, doch ging der Wurf knapp am Ziel vorbei. Trotz offener Manndeckung behielten die Gröbis nun kühlen Kopf und retteten ein 27:26 über die Runden, das war noch einmal gutgegangen.
Nun ist es Zeit erst einmal durchzuschnaufen, mit den drei "normalen" Abstiegsplätzen hat der HCD nichts mehr zu tun. Allenfalls bei einem (aktuell unwahrscheinlichen) Regionalligaabstieg von Aline Fischers ESV Regensburg könnte der HCD noch theoretisch Probleme bekommen. Zum TV Etwashausen und zum ASV Dachau sind es bei 4 noch ausstehenden Spielen 4 Minuspunkte Reserve. Also Mädels, konzentriert weiter spielen, dann sollte auch diese Option ausgeschlossen werden.
HCD: Cuperus, Waldherr, Barthel (Tor), Fischer (), Frank (), Egle (), Kilias (), Schwaiger (), C. Wörner (), Augenthaler (), Herrmannstaller (), Hertenstein
20.3.18:00, HCD Gröbenzell – SG Waltenhofen / Kottern
Eines ist auf jeden Fall bis dato immer gewiß – für Spannung ist gesorgt bei den Heimspielen unserer Damen. Die letzten beiden Heimspiele gegen den HC Sulzbach und am letzten Samstag gegen den ASV Dachau endeten jeweils Unentschieden.
Das Drehbuch beider Spiele liest sich ähnlich – lange Zeit einem Rückstand im wahrsten Sinne des Wortes hinterhergelaufen, den Gleichstand erzielt, kurz vor Schluß sogar in Führung gegangen und dann haben jeweils die Schiedsrichtergespanne ihren Auftritt und bereiten mit etwas zweifelhaften Entscheidungen die Basis für das jeweilige Unentschieden am Spielende. Das „Handballglas“ ist also entweder halbleer oder halbvoll. Da jeder Punkt unsere Damen dem Saisonziel Klassenerhalt ein wenig näher bringt, ist auf Grund der Punkteaktion „mühsam nährt sich das Eichhörnchen..“ das Glas also eher halbvoll. Bei diesen knappen Ergebnisse fiebert zumindest jeder Fan mit und möchte manchmal gar selbst noch den Ball ins Tor werfen… Die kämpferische Einstellung ist auf jeden Fall immer großartig und auch mental ist unsere Mannschaft intakt und hat jedes Mal noch den „Kopf aus der Schlinge gezogen..“ Bei einem 3 Tore Rückstand gegen Dachau hatte man als Zuschauer ganz kurz den Eindruck, das das Team jetzt die Köpfe hängen läßt und dachte sich: „ Oh jeh, oh jeh, jetzt geht`s dahi…“ Aber der mentale Durchhänger war nur von sehr kurzer Dauer und dann wurde wieder engagiert gekämpft. Ich denke mit diesem Kampfgeist werden wir auch die Klasse halten und im Abstiegskampf gibt es nun einmal keine spielerischen Schönheitspreise zu erben.Unser heutiger Spielpartner, die SG Waltenhofen / Kottern hat im letzten Heimspiel gegen den Drittplazierten ein ziemlich unerwartetes Ausrufezeichen gesetzt und 29 : 27 gewonnen. Bei einem Punktestand von 8 : 30 liegen sie 4 Punkte hinter dem möglicherweise rettenden 11 Platz, den derzeit der TV Etwashausen mit 12 : 24 Punkten einnimmt. Da Waltenhofen/Kottern im letzten Heimspiel noch den TV Etwashausen empfängt, werden sie alles daran setzen noch die notwendigen Punkte zu erspielen, um möglicherweise im letzten Spiel noch den Klassenerhalt zu schaffen. Unsere Damen liegen derzeit mit 16: 22 Punkten auf dem 8 Platz. Das klingt beruhigender als es womöglich ist und deshalb benötigen wir die beiden Punkte gegen das Team aus dem Allgäu, um den restlichen 4 Spielen relativ gelassen entgegensehen zu können.
Es steigen auf jeden Fall 3 Mannschaften ab. Bereits abgestiegen ist der TSV Vaterstetten, weil er seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb wegen Spielerinnenmangel abgemeldet hat. Ebenfalls abgestiegen ist der Vfl Günzburg. Den dritten Abstiegsplatz werden wohl die SG Waltenhofen / Kottern und der TV Etwashausen unter sich ausmachen. Es kann aber auch sein, dass 4 Mannschaften absteigen, wenn z.B. der Bayernligameister, zur Zeit ist Bergtheim an erster Stelle, auf sein Aufstiegsrecht aus finanziellen Gründen verzichtet und der TSV Ismaning wieder aus der Regionalliga in die Bayernliga absteigt, was so gut wie sicher ist. Wenn das der Fall ist, dann kann es auf den Tabellenplätzen 8 bis 10 also auch noch einmal eng werden. Ein klarer Sieg gegen Waltenhofen / Kottern sorgt auf Seite vom HCD für klare Verhältnisse.
Ferner kann Trainer Claus Lohman dann auch die ein oder andere Jugendspielerin zu etwas mehr Spielpraxis verhelfen, was in den letzten Spielen auf Grund der knappen Ergebnis aus verständlichen Gründen nur sehr begrenzt möglich war.Wir drücken unserem Team die Daumen und setzen voll auf Sieg.
Wilfried Roggenkamp
13.3.2010, "Nicht Fisch - nicht Fleisch": HCD ASV Dachau 26:26 (12:14)
Das Spiel gegen die Nachbarn aus Dachau sollte die Richtung zeigen. Tabellenmitte oder abstiegsbedrohte Region? Die Antwort geriet nicht eindeutig. Einerseits zeigten die Gröbis einen fahrigen Auftritt und blieben über weite Strecken der Begegnung unter ihren Möglichkeiten. Andererseits behielten sie trotz aufkochenden Emotionen und etlichen Rückschlägen gegen starke Dachauer immer im Spiel und hätten ohne den krassen Fehlentscheidungen der Unparteiischen einen knappen Heimsieg eingefahren ....
Der Reihe nach. Die routinierten Gäste aus Dachau spielten engagiert, konzentriert und wirkten mehr als abgeklärt. Die Gröbis wollten dem ihre Leidenschaft und Spielfreude entgegenbringen. Gut eingestellt neutralisierten sich somit die beiden Kontrahenten und es entwickelte sich eine eher niveauarme, dafür hochspannende Partie. Beide Angriffsreihen zeigten nicht all zu viel Durchschlagskraft, jeder Fehler wurde dafür umgehend bestraft. Im Gleichtakt ging es bis zur Pause, Dachau hatte mit 12:14 sogar die Nase vorn. Im 2. Durchgang das gleiche Bild. Spannendes Spiel - wenig Glanz, allein die Schiedsrichter sorgten mit regelmäßigen Kapriolen für Farbtupfer. In der 50 Minute hätte Dachau auf 4 Tore erhöhen Können, doch die Gröbenzeller Abwehr zeigte sich hellwach und mit erfolgreichem Tempogegenstoß wurde der Anschluss wieder hergestellt. Mit ihrem turbulenten Schlussspurt hatten die Gröbis plötzlich die Nase vorn und führten 3 Minuten vor Ende mit 1 Tor. Doch da hatten die Schiris offensichtlich etwas dagegen. Über den ersten 7er samt 2 Minuten für Charly Wörner, 150 Sekunden vor Schluss durfte man noch diskutieren. Der nächste, 100 Sekunden später samt 2 Minutenstrafe gegen Sina Fischer war schlichtweg ein Witz. So stand es bei 59:30 und 2-facher Unterzahl unetschieden, und damit gaben sich beide schließlich auch zufrieden. "Nicht Fisch - nicht Fleisch" lautet das Fazit, in jedem Fall entwickelt sich der HCD zum Remis-König der Liga.HCD: Cuperus, Waldherr (Tor), Fischer (), Frank (), Egle (), Kilias (), Schwaiger (), C. Wörner (), Augenthaler (), Herrmannstaller (), Weber (), Leubner, Hertenstein
Vorbericht HCD Gröbenzell – ASV Dachau,13.03.10, 18.00 Uhr
Ein Spiel mit richtungsweisendem Charakter….Wo geht die Reise hin für den HCD, in die halbwegs sicheren Gefilde in der Tabellenmitte oder in die abstiegsbedrohte Region? Die Ergebnisse dieses Spieltages werden die Richtung weisen. Auch unsere unmittelbaren Tabellennachbarn Würm Mitte und der TV Etwashausen spielen gegeneinander und nehmen sich ebenfalls gegenseitig die Punkte ab.
Gegenwärtig hat der HCD mit 15 : 23 Punkten leicht die Nase vor den Konkurrentinnen aus Dachau mit 13 : 25, sowie der HSG Würm Mitte mit ebenfalls 13 : 25 und dem TV Etwashausen mit 12 : 22, aber einem Spiel weniger. Der HCD stellt eine der jüngsten aller Bayernligamannschaften und stellt der Erfahrung vieler anderer Mannschaften den jugendlichen Elan und ein entsprechend angelegtes Tempospiel entgegen. Unsere Damen kommen ins „laufen“ und sie sind schwer zu schlagen. Das ein derartiges Tempospiel über 60 Minuten auch seine „up and downs“ hat ist durchaus verständlich und liegt in der Natur der Sache. Das ist beim HCD nicht anders als beim THW Kiel. Zuletzt wurden 35 Tore in Günzburg geworfen und das ist doch eine sehr gute Angriffsleistung. Ich halte auch nichts von diesen nachträglichen Analysen, was man immer besser hätte machen können.
Meine Antwort darauf: Ja wenn die Spielerinnen und der Trainer es hätten besser machen können, dann hätten sie es doch getan. Fazit: Jede Spielerin bringt in jedem Spiel genau die Leistung auf „die Platte“ wozu sie in diesen 60 Minuten in der Lage ist. D.h. sie spielt genauso gut, wie sie kann und sie hätte und müsste auch nichts besser „machen“ . Unsere Damen wissen zu welchen Leistungen sie fähig sind – die Wahrheit ist, sie sind leistungsmäßig an einem sogenannten „guten Tag“ in der Lage jede Mannschaft in der Liga zu schlagen, auch den ASV Dachau.Was ist der Schlüssel zum Erfolg? Ich kann mich an meiner eigenen Leistung und der meiner Mitspielerinnen begeistern – ich gehe auf das Spielfeld mit diesem Gefühl – „Wahnsinn“ jetzt 60 Minuten Handball spielen – ich darf Gefühle zeigen und leben – alles wechselt blitzschnell – eine emotionale Achterbahn ohne gleichen. Die Fans feuern einen an, ich verschiebe meine eigenen Leistungs- und Wahrnehmungsgrenzen – nach 60 Minuten Schlusspfiff. Der HCD gewinnt gegen den ASV Dachau – ein „guter Tag“.
Bericht Wilfried
6.3.2010: "Pflicht erfüllt und Luft verschafft": Günzburg - HCD 25:35 (16:18)
Zwar hatte Coach Lohmann zum Klassenerhalt einen Pflichtsieg eingefordert, jedoch musste die Aufgabe in der Rolle des Favoriten beim Tabellenschlusslicht Günzburg auch erst einmal erfüllt werden. Als zwei "Günzburger Sportkameraden" für das ausgefallene Schiedrichterduo einprangen, wurden die Gröbis zu Beginn schon leicht nervös. Doch die beiden "Unparteiischen" erwiesen sich als kompetente und souveräne Routiniers und pfiffen nahezu perfekt. So knüpfte der HCD unbeschwert an die Leistungen der Vorwochen an. Dem furiosen Auftakt bis zur klaren 8:13 Führung folgte die obligatorische 15 minütige Träumphase und es ging mit einem keinesfalls beruhigenden 16:18 in die Pause.
Nach dem 18:20 drehten die Gröbis jedoch richtig auf und zogen hochkonzentriert bis zum vorentscheidenden 18:26 davon. Der Ball lief gut, die Abwehr stand und Lohmann zeigte sich zufrieden. Auch die Youngster Steffi Weber (2) und Conny Karg (1) kamen zu ihren Torerfolgen und die Pflicht wurde somit souverän erfüllt. Der HCD festigte den 8. Tabellenplatz - doch Achtung, zu Platz 11 sind weiter nur 3 Punkte Differenz!HCD: Waldherr, Barthel (Tor), Fischer (7/2), Frank (4), Egle (7/1), Kilias (1), Schwaiger (4), C. Wörner (2), Augenthaler (3), Herrmannstaller (4), Weber (2), Karg (1)
27.2.2010: "Konstant Unkonstant": HCD - HC Sulzbach 24:24 (16:12)
Das Wechselbad der Gefühle bleibt erhalten. Auch gegen den HC Sulzbach zeigten die Lohmann-Mädels ihre zwei Gesichter, und am Ende wusste man nicht so recht ob man sich über das Unentschieden freuen oder ärgern sollte. In der ersten Hälfte sah das Gröbenzeller Publikum den HCD von seiner besten Seite. Bärenstark in der Abwehr, kontrolliert im Angriff - vollkommen zu recht ging es mit einer 4 Tore - Führung in die Pause.
Nun hätte man allen Grund gehabt, mit viel Selbstvertrauen und Abgeklätheit die spielerische Überlegenheit gegen die robusten aber eher behäbigen Gäste auszuspielen. Doch so sollte es nicht kommen - der Spielfaden riss komplett. Im Angriff gelang immer weniger, keine Spielerin wollte so recht die Verantwortung übernehmen, ..... und hinten war das Bollwerk der ersten Halbzeit nicht mehr wiederzuerkennen. Als ein unmotivierter Heber von der 9 Meter - Linie über 3 Meter erfolgreich den Weg zur Sulzbacher Kreisspielerin fand machte sich Unsicherheit breit, die schließlich in ein Gegentor von Aussen bei 2-facher Überzahl mündete. 7 Minuten vor Schluss lag der HCD 2 Tore zurück! Und vorne? Wenn der HCD Tempo aufnahm wackelte Sulzbach umgehend. Als Sina Fischer mit einem vehementen Antritt aus dem Halbfeld den Torerfolg fand stieg wieder der Glaube an sich selbst, und man holte auf. Begleitet von seltsamen Schiedsrichterentscheidungen stand es 70 sekunden vor Schluss unentschieden, und mit einem 7-Meter hätten die Gröbis den Sack doch noch zumachen können. Doch die unsicheren Schiedsrichter sahen bei Vicky Egles vielumjubelten vermeintlichen Sigestreffer (als einzige in der Halle!!!) einen "Übertritt" !!!! - oh je!!! Das Spiel endete nicht ungerecht 24:24.
Resumme "Weiterhin konstant unkonstant, .... und das im Minutentakt"HCD: Cuperus, Fischer (), Frank (), Egle (), Kilias (), Schwaiger (), C. Wörner (), Augenthaler (), Herrmannstaller (), Weber (), Leubner, Karg
20.2.2010: "Luft verschafft": TV Etwashausen - HCD 19 : 30 (12:14)
Der HCD hat sich, wie von Coach Lohmann gefordert, mit einem klaren Sieg zum Tabellenende ein wenig Luft verschafft. Auch wenn sich weiter Licht und Schatten abwechseln, am deutlichen Erfolg gab es nichts zu rütteln. Mit herzerfrischenden Tempohandball starteten die Gröbis in die Partie. Die ersten 10 Minuten sorgten wirklich für Begeisterung. Zudem stand die Abwehr bombenfest. Doch dann machte sich ein wenig Schlendrian breit, und die 3 Tore-Führung wurde wieder hergegeben. Nach durchschnittlichem Spiel ging es mit 12:14 in die Pause. Da sich Sina Fischer über 60 Minuten in Manndeckung befand, ergaben sich zwangsweise Frei-Räume "für alle", und die wurden trefflich genutzt. In der starken Anfangsphase der 2. Häfte zogen die Gröbis auf 17:22 und letztendlich vorentscheidend auf 17:26 davon. Alle Spielerinnen teilten sich die Tore gleichmäßig auf. Erfreulich: Caro Hermannstaller (4 Tore) etabliert sich nach ihrer Pause zunehmend. Zum Schluss erzielte der HCD einen hohen und verdienten Auswärtssieg und hat somit Lohmanns Vorgabe überzeugend erfüllt. Die Mädels haben im Torverhältnis zugelegt und haben im direkten Vergleich die Fränkinnen hinter sich gelassen. Nächste Woche geht es gegen das Topteam aus Sulzbach, und nach dem Remis der Hinrunde sind die Gröbis in dieser Form auf keinen Fall chancenlos.HCD: Cuperus, Fischer (4/3), Frank (4), Egle (5), Kilias (3), Schwaiger (3), C. Wörner (2), Augenthaler (4), Herrmannstaller (4), Weber (1/1)
6.2.2010: "Zurück in der Erfolgsspur": HCD-TSV Winkelhaid 23:20 (12:9)
Der TSV Winkelhaid war an diesem Wochenende der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Nach den achtbaren Auftritten gegen die Spitzenteams der Liga stieg die Selbstbewußtseins-Kurve der Gröbis in den letzten Wochen an. Zudem freut sich Gröbenzell über einen wichtigen Zugang. Mit Laura Cuperus fand eine starke Torfrau den Weg in`s HCD-Tor ! ... und so waren die Mädels richtig heiß auf 2 wichtige Punkte und gaben von Beginn an Vollgas.
Aber Winkelhaid schenkte den Gastgebern absolut nichts, im Gleichschritt ging es bis zum 9:9. In der Schlussphase der 1. Häfte gelangen 3 richtungsweisende Treffer und mit 12:9 war Pause. Mit einer engagierten, geschlossenen Mannschaftsleistung ging es weiter und der HCD setzte sich bis zum 18:12 klar ab. Laura Cuperus erwies sich als souveräner Rückhalt, Laura Waldherr unterstützte klasse, somit stand die Defensive. Im Angriff freute man sich nicht nur über das "Comeback" von Caro Hermmenstaller. Im Schlussdrittel der Halbzeit leisteten sich die Gröbis einen kleinen Hänger, doch ab dem 21:20 legten sie wieder ein paar Schippen drauf!
23:20 Endstand, der Blick wird auf das Mittelfeld der Tabelle gerichtet - weiter so!!HCD: Cuperus, Waldherr; Barthel; Fischer (7/4), Frank (4), Egle (1), Kilias (5), Schwaiger (1), C. Wörner (3), Karg, Augenthaler (2), Herrmannstaller, Leubner
30.1.2010, Gut gespielt doch leider keine "Überraschung" Erlangen - HCD 32:24 (13:12)
Lange durften unsere Bayernligadamen auf die Überraschung beim Tabellenführer in Erlangen hoffen. Stark starteten sie mit einer verdienten 5 Tore-Führung (4:9) in die Begegnung. Auch weiter ließen sie nichts anbrennen und mit 13:12 ging`s in die Pause. Jetzt wurde die Attacke des Tabellenführers erwartet und nach dem 17:14 Rückstand zum 17:17 gekontert. In dem ausgeglichenen Spiel stand es Mitte der 2. Häfte verdient 20:20, und die Gröbis kämpften als gleichwertiger Gegner. Doch nun folgte eine absolut unkonzentrierte Phase, unzähliges Übertreten brachte die Mädels um den möglichen Erfolg. Erlangen setzte routiniert zu, und schwups war die Partie mit einem deutlich zu hohen 32:24 entschieden.HCD: Waldherr; P. Wörner; Fischer (6/1), Frank (4), Egle (4/3), Kilias (3), Schwaiger (5/2), C. Wörner (1), Karg, Augenthaler (1), Wettstätt
23.1.2010: Handballkrimi in Bayreuth endet 26:26
Wow!! Ohne Druck wollten sie aufspielen - und das taten sie auch. Von Beginn an schenkten die Gröbis den Gastgebern aus Bayreuth keinen Zentimeter Hallenboden. In einem hochklassigen Spiel präsentierten sie sich beim fränkischen Topteam von ihrer besten Seite. Im Tor wechselten sich die grundsoliden Paddy Wörner und Laura Waldherr mit einer "mehr als ordentlichen Leistung" ab. Davor überzeugte eine bärenstarke HCD-Abwehr. Und der Angriff? Auch wenn Sina Fischer von Beginn manngedeckt wurde - die Offensive wirkte spielfreudig und kreativ. Julia Schwaiger und Charly Wörner nutzen die Gunst der Stunde und zeigten hier eine tolle Partie. So ging es über ein 3:5 und 7:7 zu einer mehr als gerechten 14:15 Halbzeitführung. Und auch jetzt ließen die Gröbis nicht locker. Nach dem 16:19 kam Bayreuth noch einmal auf und schaffte den Ausgleich. Doch der HCD konterte und blieb weiter in Führung. So mussten die Schlussekunden entscheiden.Der Spielfilm:
Bei 59:15 Uhr steht es 25.25 - Ballbesitz Gröbenzell, Fehler- bei 59:45 Uhr kontert Bayreuth - puh, nichts für schwache Nerven - technischer Fehler - Ballbesitz HCD - letzter HCD Angriff - bei 59:54 Minuten Tooooooor! - Julia Schwaiger erzielt den (zu) viel umjubelten vermeintlichen Siegtreffer - Schnelle Mitte Bayreuth - letzter Antritt Bayreuth - 7-Meter Pfiff mit der Schlusssirene - das darf doch nicht wahr sein - es klingelte tasächlich noch einmal und das Spiel endete mit 26:26 - erst mal durchschnaufen!Die Gemüter mussten nun erst einmal wieder runterfahren. Letzlich freute sich der HCD über einen nicht unbedingt eingeplanten Punkt und über eine grandiose Mannschaftsleistung - klasse Mädels, seit stolz auf euch!!!
HCD: Waldherr; P. Wörner; Fischer (4/1), Frank (1), Egle (2), Kilias (5), Schwaiger (7/1), C. Wörner (7), Weber, Augenthaler, Leubner
16.1.2010: Fehlwurffestival in der Wildmooshalle!!! HCD-TSV Haunstetten 21:27
Anja Dickel vom TSV Haunstetten brachte es mit ihrem Kommentar zum Gröbenzeller Spiel auf den Punkt. "Wenn`s nicht läuft, dann läuft`s nicht!". So brachten sich die Gröbis auch heute um ein durchaus mögliches Erfolgserlebnis. Gegen das Spitzenteam aus Haunstetten erspielte man sich mit ansprechenden Spiel im Minutentakt gleich dutzendfache Torchancen - aber dann wollte es einfach nicht laufen! So schön die Chancen auch erspielt wurden, so kläglich wurden sie vergeben. Auch Haunstetten leistete sich schier unübersehbar viele Fehlwürfe und es entwickelte sich ein regelrechtes "Fehlwurffestival"- Am Ende verwarfen die Schwaben 6 mal weniger als der HCD. Dann standen die Gröbis nicht unverdient wieder mit lehren Händen da, und beklagten eine alles in allem eigentlich unnötige 21:27-Niederlage. Einfach ärgerlich!
HCD: M. Barthel (Tor), L. Walherr (Tor), S. Fischer (3/2), J. Schweiger (8/2), C. Wörner (4), L. Frank, K. Kilias (2), V. Egle (4/1), C. Karg, J. Leubner , S. Weber, A. Wettstätt
Coach: C. Lohman, M. Riebl
Zwölf torlose Minuten mit Folgen, HSVBergtheim- HCD Gröbenzell.......... 30:24
Wären da nicht die zwölf Minuten gewesen, in denen Gröbenzells Handballerinnen gar nichts gelang, das Ergebnis wäre möglicherweise besser ausgefallen. So aber unterlag der HCD am Samstag beim HSV Bergtheim mit 24:30 Toren. Den Schaden, den die zwölf torlosen Minuten Mitte der ersten Halbzeit anrichteten, konnte der HCD nicht mehr gutmachen. Es war die siebte Saisonniederlage für die Gröbenzelle-rinnen.
Trainer Claus Lohmann zeigte sich dennoch nicht unzufrieden, denn über weite Strecken der Bayernligapartie konnten seine Handballerinnen mithalten. Sie führten bis zur 16. Minute mit 7:4, ehe der unerklärliche Einbruch kam. Der HCD ließ sich von der erfahrenen und eingespielten Bergtheimer Mannschaft, die laut Lohmann in ihrer Mehrzahl aus „Spielerinnen im besten Handballalter" besteht, überrennen und brachte seine eigenen Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt nicht im gegnerischen Tor unter. So wurde aus der 7:4 -Führung ein 7:11-Rückstand, den die Gäste nicht mehr aufholen konnten. Zur Pause lagen sie mit 9:14 zurück. Auch in der zweiten Hälfte konnten sie sich nur noch bis auf drei Tore nähern. Nach dem verletzungsbedingten Karriereende von Torfrau Sandra Lambser sagte am Samstag auch noch Melanie Bartel studienbedingt ab. Im HCD-Tor wechselten sich deshalb Laura Waldherr und Patricia Wörner ab. baz
HCD: Waldherr; P. Wörner; Fischer (6), Frank (4), Egle (6/4), Kilias (2), Schwaiger (4/3), C. Wörner (2), Weber, Hermannstaller, Augenthaler, Karg.
12.11.2009: Bittere Niederlage gegen Würm-Mitte
Man wusste, gegen die "jungen Würmer" wird es eine heiße Kiste. Hochmotiviert reiste das Team aus der Nachbarschaft zum Lokalderby in die Wildmooshalle an. Die Gröbis waren auf die Gäste gut vorbereitet, jedoch wollte von Beginn an kein so rechter Spielfluss aufkommen. Zwar hatte man die Würmer Angreifer gut im Griff, jedoch haperte es heute am eigenen Offensivspiel. Trotzdem geriet die erste Halbzeit durchaus gefällig und war in jedem Fall ausgeglichen und spannend. Aufgrund der vielen Fehlwürfe auf beiden Seiten ging es mit 10:11 in die Pause. Die Partie erschien absolut offen. In der zweiten Häfte ging es vergleichbar weiter und bis zum 17:19 war nichts angebrannt. Die Schlussviertelstunde musste somit entscheiden. Da legten die Gäste gehörig zu und die Gröbis konnten einfach nicht mithalten. Nun sollte plötzlich gar nichts mehr zusammenlaufen, Würm zog auf und davon und die Lokalrivalen entführten mit einem deutlichen 20:30 beide Punkte. Da war die Laune für die Jahresabschlussfeier erst einmal verdorben.HCD: M. Barthel (Tor), L. Walherr (Tor), S. Fischer (6/3), J. Schweiger (2), C. Wörner (1), L. Frank (3), K. Kilias (2), V. Egle (5/4), L. Augenthaler, C. Karg, J. Leubner (1), S. Weber, A. Wettstätt
Coach: C. Lohman, A. Fischer
28.11: Starker Auftritt der Damen I gegen 1. FC Nürnberg - 32:29:
"Die erste Halbzeit haben wir so richtig gut gespielt" resumierte Co-Coach Andrea Fischer. Der HCD hatte bis dahin die beste Saisonleistung gezeigt. Das Spiel wirkte wie aus einem Guss, die Abwehr vor der wieder gut aufgelegten L. Waldherr zeigte sich bärenstark - das Angriffsspiel sicher und variantenreich! Die Gröbis sprudelten heute vor Spielfreude und in der homogenen Truppe kann man allenfalls die prächtig aufgelegte Charly Wörner mit einer beinahe maximalen Trefferquote auf Linksaußen herausheben (6 Treffer). Nürnberg spielte munter mit und es entwickelte sich ein wirklich gutklassiges Bayernligaspiel. Das zahlreiche Publikum freute sich darüber "relativ entspannt". In der zweiten Häfte nahm der HCD etwas Tempo heraus und war mit einer zwischen 3 und 6 Toren pendelnder Führung jederzeit "Herr der Lage". Am Ende freute man sich über ein verdientes 32:29. Darüberhinaus zeigt sich Lohmann mit der spielerischen Entwicklung zufrieden. "Die Trainingsinhalte wurden gut umgesetzt. Wir finden mehr und mehr zum schnellen und zugleich kontrollierten Spiel der Vorsaison zurück".
Somit hat das Team schon jetzt Lohmanns Minimalziel (7 Punkte bis Weihnachten) erreicht und steigt auf Rang 7 auf. Die Tabellensituation ist jedoch denkbar eng. Zur Tabellenspitze sind es 6 Punkte, zum Abstiegsplatz nur Einer! In 2 Wochen zu Hause gegen Würm kann der HCD ein Zeichen setzen, in welche Richtung es weitergehen soll!HCD: L. Walherr (Tor), I. Carapacchio (Tor), S. Fischer (6), J. Schweiger (3/1), C. Wörner (6), L. Frank (6), K. Kilias (3), V. Egle (4/4), L. Augenthaler (3), C. Karg, J. Leubner, S. Weber
Coach: C. Lohman, A. Fischer
21.11.09: HCD siegt mit starker Laura Waldherr im Allgäu
SG Waltenhofen Kottern -- HCD Gröbenzell 20:22 (12:11)Coach Lohmann forderte für die 3 noch ausstehenden Partien des Jahres 4 Punkte. Die ersten sollten bei Tabellennachbarn in Waltenhofen eingesammelt werden. Neben den Dauerverletzten hatten Antje Wettstätt und Conny Karg abgesagt, und somit war man auf den Rückraumpositionen nicht zu üppig aufgestellt. Dafür meldete sich kürzlich die A-Jugendliche Laura Waldherr nach langer Verletzungspause gesund zurück, und trainerte mit Torwarttrainerin Ilka Arnold wie besessen auf ihren ersten Einsatz seit langem. Dieser führte sie gleich in`s Tor der Ersten, um die letzte verbliebene Torfrau Meli Barthel ein wenig zu entlassen. Der HCD startete fahrig in die Partie und lag von Beginn an knapp zurück. Die Abwehr zeigte sich zwar einigermaßen stabil, M. Barthel hielt gut, jedoch bereitete der Angriff Coach Lohmann einiges Kopfzerbrechen. Wieder einmal wurden etliche Chancen vergeigt und es ging mit einem knappen 12:11 Rückstand in die Pause. In der zweiten Häfte folgte der große Auftritt von Laura Waldherr. Mit starken Paraden verrammelte sie das HCD-Tor und ließ WA-KO verzweifeln. Egal ob aus dem Feld oder vom 7-Meter Punkt, geschlagene 17 Minuten hielt sie absolut alles. Die Gröbis witterten Morgenluft und legten im Angriff eine Schippe drauf. 4 Tore in Folge sorgten für Selbstvertrauen und die Gröbis bauten den Vorsprung bis auf beruhigende 15:20 aus. Zum Ende kam Waltenhofen noch etwas auf, doch trotz lauter Halle behielten die Mädels um Sina Fischer die Ruhe und konnten auf ihre starke Kondition vertrauen. Mit dem verdienten 20:22 konnte der HCD Lohmanns Vorgabe schon gut erfüllen und hat erst einmal die Allgäuerinnen in der Tabelle überholt.
HCD: M. Barthel (Tor), L. Walherr (Tor), S. Fischer (5/2), J. Schweiger (6/2), C. Wörner (2), L. Frank (4), K. Kilias (3), V. Egle (1), L. Augenthaler (1), L. Hertenstein, S. Weber
Coach: C. Lohman, M. Riebl
15.11.09: "Knappe Kiste, ... und doch verloren": ASV Dachau - HCD Gröbenzell 29:28 (18:13)
Mit großen Vorsätzen ging der HCD in das Deby gegen den ASV Dachau. Auch wenn der Stadtwald seit je her für Gröbenzell ein schweres Pflaster darstellt, so glaubte das Team heute fest an an einen möglichen Erfolg. Lisa Augenthaler hatte heute ihren ersten Auftritt im HCD-Trikot und entsprechend motiviert startete man in die Begegnung. Doch eh man sich versah, lag Gröbenzell mit 7:2 in Rückstand. Bitter - wie in den ersten Saisonspielen verschliefen die Gröbis den Beginn. Vorne unkonzentriert und ungenau, hinten zurückhaltend und zaghaft. Zudem hatte die zuletzt überzeugende M. Barthel im Tor einen schwachen Tag erwischt. Die keinesfalls überzeugenden Gastgeber zogen davon. Wenn allerdings das Tempo angezogen wurde, schaute das HCD Spiel durchaus gefällig und vielversprechend aus. Insbesondere V. Egle spielte eine grandiose, zuverlässige Partie auf RR und suchte den direkten Weg zum Tor. Aber leider ließen sich die Gröbis immer wieder aus dem Konzept bringen, zu schwach präsentierte sich die Defensive. So ging es mit 18:13 in die Pause. Der HCD wusste: dieses Spiel kann gedreht werden. Dachau zeigte sich weiter ein wenig "bieder" und der HCD wollte dagegenhalten. .L. Augenthaler fand immer mehr in`s Spiel, und wurde am Kreis richtig gesucht. 2 Treffer steuerte sie direkt bei, und holte dazu etliche 7-Meter heraus, ein mehr als respektabler Einstand. S. Fischer verwandelte alle Strafwürfe eiskalt, und so schien nach "verhaltener Aufholjagd" ein Punkt durchaus möglich. Sekunden vor Spielende wurde C. Wörner auf Linksaußen freigespielt und versenkte den Ball zum vermeintlichen Ausgleich im langen Eck - Doch leider wurde der Treffer "wegen Übertritt" (!?) nicht anerkannt.
Nein, vom Glück ist der HCD momentan nicht verfolgt. Nächste Woche geht`s nach Waltenhofen!HCD: M. Barthel (Tor), S. Fischer (13/7), J. Schweiger (2), C. Wörner (2), A. Wettstätt (2), L. Frank (2), K. Kilias (2), V. Egle (4), L. Augenthaler (1), L. Hertenstein, C. Karg, S. Weber, J. Leubner
Coach: C. Lohman, A. Fischer
8.11.09: "Jaaaaah, .............. BEFREEEEEIUNGSCHLAG für den HCD": Damen I landen mit 32:25 (16:11) ersten Saisonsieg gegen Günzburg
Nach dem überaus schweren Auftaktprogramm und dem jüngsten Punktgewinn in Sulzbach gingen die Gröbis heute mehr als zuversichtlich in die Partie gegen den Tabellennachbarn VFL Günzburg. Zwar konnte der HCD auch diese mal nicht in Bestbesetzung antreten (es fehlten neben der langzeitverletzten S. Lambser auch C. Hermanstaller und P. Wörner), doch sollte dieses mal mit Macht der erste Saisonsieg eingefahren werden. Mit 4 im Damentraining stehenden Jugendspielerinnen war die Bank mehr als gut gefüllt.
Nur am Anfang stotterte der Motor noch ein wenig. Bei 0:2 - Rückstand leistete man sich noch den Luxus von 2 vergebenen 7-Metern, ließ jedoch fortan mit einer absolut dominanten Vorstellung überhaupt keine Zweifel aufkommen, wer heute als Sieger die Halle verlässt. In der ersten Hälfte war es beinahe exakt die Vorjahresmannschaft, immerhin Saisondritte, die ihr gewohntes Tempospiel aufzog. Julia Schweiger als souveräne Rückraum Mitte, Sina Fischer mit sensationell dynamischen Antritt und eine übersprudelnde K. Kilias auf den Halbpositionen machten heute so richtig Dampf. Bald rollte erste und zweite Welle (die Trainingsschwerpunkte zeigten Erfolg) und es war allein die Wurfausbeute (9 Pfostenkracher!!!) die Claus Lohmann nicht zufriedenstellen konnte. Die Außenzange Wörner/Egle kam immer mehr in Fahrt und bald stellte sich ein beruhigender 4 Torevorsprung ein, der konzentriert gehalten wurde. Bärenstark die Defensive: Die unumschränkte Abwehrchefin L. Frank ließ kaum ein Durchkommen zu und M. Barthel steigerte sich im Tor zu einer wahren Höchstleistung. Sie zeigte heute ihr vielleicht bestes Spiel im HCD-Trikot. A. Wettstätt sorgte in den kritischen Phasen für die erforderliche Ruhe und so ging es mit einem eigentlich zu wenig deutlichem 16:11 in die Pause.
Nun konnte sich Coach Lohmann das erste mal in der Saison Experimente leisten und gab der Jugend ihre Chance. Gewohnt spielstark fügte sich C. Karg ein und begeisterte mit einem couragierten Auftritt. Aber auch S. Weber auf RA, J. Leubner auf LA und L. Hertenstein RM/RR/RA ließen ihr üppiges Talent aufblitzen und fügten sich nahtlos in die homogene Teamleistung ein. Das Publikum sah nun auch etliche Handball-Schmankerl, wie das spektakuläre Kreisspiel der nun völlig losgelösten L. Frank (8 Tore!), und feierte ausgelassen eine 10 Tore-Führung. Am Ende ließen es die Gröbis etwas ruhiger angehen und freuten sich schließlich über ein mehr als verdientes 32:25. In dieser Form braucht sich der HCD vor keinem Team der Liga verstecken!HCD: M. Barthel (Tor), S. Fischer (7/2), J. Schweiger (4/2), C. Wörner (1), A. Wettstätt (1), L. Frank (8), K. Kilias (4), V. Egle (5/1), L. Hertenstein, C. Karg (1), S. Weber (1), J. Leubner
Coach: C. Lohman, M. Riebl
24.10.09: "Der Knoten platzt......" : TV Sulzbach - HCD 25:25
Die Ausgangssituation war schwierig. Ohne Punkt reisten die Gröbis zum aktuellen, verlustpunktfreien Tabellenführer nach Sulzbach. Zudem hatte sich die anhaltende Torwartmisere weiter verschärft. Nach Paddy Wörners Rippenverletzung (mindestens 4 Wochen Pause) steht der HCD im Moment tatsächlich ohne 4 (!) Torwarte da! Für die Partie wurde Ina Carapacchio reaktiviert und sie kam zu einem großartigen Bayernligaeinsatz (vielen Dank Ina, du warst Klasse!)
Die Mädels von Claus Lohmann schüttelten jedoch sämtliche Zweifel ab und legten von Beginn an richtig los! Der Ball lief und die Mädels fanden wieder den erforderlichen Spaß am Spiel. Auch wenn nicht alles perfekt lief (so vergab man unnötig viele Chancen) das Team führte zur Pause souverän mit 4 Toren.
In der 2. Häfte legten die Gröbis sogar noch zu, spielten zum Teil großartig und führten in der 45. Minute mit 6 Toren, als die Begegnung zunehmend hektisch wurde. Sulzbach holte auf und die Halle begann zu kochen. Nun begann eine hochdramatische Schlussphase, die böse Erinnerungen an die Vorwoche weckte. Heute war es die "Grand Dame" Antje Wettstätt die den HCD abgeklärt mit 2 wichtigen Toren weiter im Spiel hielt und der erste Saisonpunkt rückte näher. Kurz vor Spielende dann Schrecksekunden: Durchbruch auf Rechtsaußen und freier Wurf für Sulzbach - jedoch vergeben! Es blieb beim 25:25 und die Gröbenzeller Mädels durften ihr erstes Erfolgserlebnis der Saison feiern. Zudem haben sie bewiesen: "Im Team steckt noch weit mehr!"HCD: I. Carapacchio(Tor), S. Fischer (4/1), J. Schweiger (2), C. Wörner, L. Frank (3), K. Kilias (5), C. Hermannstaller (1), V. Egle (9/5), C. Karg, A. Wettstädt (2)
Coach: C. Lohman, M. Riebl
17.10.09: Saisonauftakt endgültig verkorkst, HCD - TV Etwashausen 19:20
Nach dem schwierigen Auftaktprogramm und dem Fehlstart mit 0:6 Punkten stand der HCD am 4. Spieltag der Bayernligasaison schon richtig unter Druck. Coach Lohmann hatte von dieser Konstellation schon lange gewarnt! Mit dem TV Etwashausen emfing man einen eher unbekannten, bis Dato ebenso punktlosen Aufsteiger der von BHV-Trainerin S. Placht trainiert wird. Etliche Gröbis durchliefen bis heute Plachts Auswahlteams und sind somit der fränkischen Trainerfüchsin bestens bekannt. Dementsprechend erwischten die Gäste den weitaus besseren Start . Der HCD reagierte nervös und schlampig. Schnell lagen die Gastgeber mit bis zu 6 Toren in Rückstand und wirkten regelrecht verunsichert. Nun solte eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle folgen. Angesichts des klaren Rückstands besannen sich die Gröbis auf ihre Stärke, dem druckvollen, schnellen Tempospiel. Immerwieder zeigten sie anspruchsvolle Kombinationen - und schon begannen die Franken zu wackeln. Das zahlreiche Publikum spürte den Umschwung und wurde lauter! Aber kaum meinte man das Blatt sei gewendet, schon leisteten sich die Gröbis zum Teil haarsträubende Fehler, die nicht nur Coach Lohmann zum Verzweifeln brachten! Die Gröbis raubten sich selbst das mühevoll aufgebaute Selbstvertrauen und die Gäste hatten Zeit sich wieder zu ordnen. Mit der Pausensirene vergab man den 7-Meter zum möglichen Ausgleich und so ging es mit 10:11 in die Pause. In der zweiten Häfte ging das Wechselbad weiter. Wieder war es Etwashausen das vorlegte. Mit dem Rücken zur Wand schaffte der HCD dank offensiver Deckung die erneute Wende und ging in der 50. Minute mit 17:16 in Führung. Doch auch jetzt wollte keine Ruhe einkehren. Die Halle knisterte und das Spiel mündete in 2 denkwürdige Schlussminuten.
Der Spielfilm ab der 58. Minute :
19:18 Führung, Ballbesitz HCD - der HCD vertendelt - fränkischer Gegenstoß, mit 7-Meter würdigen Foul gebremst - Fehlentscheidung, die falsche Gröbenzellerin wird hinausgestellt - 7 Meter von P. Wörner toll gehalten
weiter 19:18 - kurz darauf die Parallele - HCD vor eigenem Kreis in Ballbesitz - (freier !!?) Ball vom Gegner aus der Hand rausgespielt - Nachsetzen - Foul -- wieder 7-Meter - wieder 2 Minutenstrafe - dieses mal schepperts - 19:19 Ausgleich!
noch 45 Sekunden - HCD zu Viert in Unterzahl - nur die Sekunden runterspielen - Technischer Fehler durch HCD - Tempogegenstoß - 7-Meter mit der Schlussirene - wieder schepperts - 19:20-Endstand - Abpfiff
Die Dramatik war kaum zu überbieten - Fassungslos sanken die Gröbis auf den Hallenboden - das Spiel war verloren, bitter, bitter !!!
Natürlich wäre ein Unentschieden gerecht gewesen (S. Placht), natürlich gab es Grund mit den Schiedsrichtern zu hadern, aber es hift nichts, es ist wie es ist.
Nun gilt es Aufbauarbeit zu leisten. Wir alle wissen: Der HCD ist in jedem Fall besser als der aktuelle Tabellenplatz - Wir alle wissen, was die Mädels können !!!
Jetzt heißt es erst mal Durchschnaufen und den Puls runterfahren! Kopf hoch, schaut dass ihr den Spaß wiederfindet, dann wird auch das mit den Punkten klappen! Die Saison ist noch lang.HCD: P. Wörner, I. Arnold (Tor), S. Fischer (4/2), J. Schweiger (5/1), C. Wörner (3), Kati Wörle (1), L. Frank (3), K. Kilias (2), C. Hermannstaller (1), V. Egle, L. Hertenstein, C. Karg, S. Weber
Coach: C. Lohman, M. Riebl
10.10.09, HCD Gröbenzell - TSV Winkelhaid, 22:16 (9:9), Spielbericht Winkelhaid
Erwartungsgemäß schwer taten sich die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Winkelhaid auch bei ihrem zweiten Heimauftritt gegen den Vorjahresdritten HCD Gröbenzell. Dank einer starken Abwehrleistung stand am Ende dann aber doch noch ein deutlicher 22:16 (9:9)-Erfolg zu Buche.
.... So war der Spielverlauf dann auch letztlich deutlich knapper und spannender als die tatsächlichen Kräfteverhältnisse auf dem Feld. Statt sich selbst für ihre engagierte Defensivarbeit zu belohnen, ließen die TSV-Damen im ersten Durchgang zu viele Chancen ungenutzt. Und so viele bekamen sie dann auch gar nicht, da sie den Löwenanteil der Spielminuten eben in der Abwehr verbringen mussten. Zwar brachten sie ihre Gegenspielerinnen immer wieder an den Rand des Zeitspiels, den Ball bekamen sie dafür im gesamten Spielverlauf jedoch nur ein einziges Mal zugesprochen. Ein mageres 9:9 war dann auch zur Halbzeit für die Winkelhaiderinnen nur wenig zufriedenstellend.
Da Gröbenzells Coach Claus Lohmann mit beständig wechselnden Abwehrsystemen immer wieder Sand in die Angriffsbemühungen des TSV streute dauerte es auch im zweiten Durchgang noch ein wenig ehe nach und nach Besserung eintrat. Nach anfänglicher Winkelhaider Führung lagen Mitte der zweiten Hälfte beim 13:14 sogar noch einmal die Gäste vorn und hielten die Partie immer hin bis zum 15:15 offen. Doch mit jeder Minute, die verrann fanden die TSV-Damen besser zu ihrem Spiel, während die Kräfte ihrer Gegnerinnen merklich nachließen.
Einen kurzen Zwischenspurt später führte Winkelhaid dann vorentscheidend 19:15 und hatte damit den Widerstand der Gröbenzellerinnen endgültig gebrochen. Bei einem etwas konsequenteren Endspurt wäre letztlich sogar noch ein höheres Ergebnis als das abschließende 22:16 drin gewesen, das indessen hätten die tapfer kämpfenden Oberbayerinnen nun auch wieder nicht verdient gehabt.
HCD Gröbenzell: Bartel, Patricia Wörner; Egle 1, Frank 1, Kilias, Fischer 4/3, Schwaiger 2, Charlotte Wörner 1, Wörle 3, Karg 3, Weber 1.
4.10.09: 21:31 Heimniederlage gegen Erlangen, Spielbericht Erlangen.... Nach dem Sieg im ersten Heimspiel fuhren die Erlangerinnen mit hohen Erwartungen und vom Selbstbewusstsein gestärkt nach Gröbenzell. Es galt allerdings das bevorstehende Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da auch wenn der Saisonstart der „Gröbis" mit einer Niederlage gegen HASPO Bayreuth nicht nach Plan verlief, so hatte die HCD Mannschaft in der vergangenen Saison die Nase vor den HC Damen und erreichten einen dritten Tabellenplatz.
Ein Spiel mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe durfte also erwartet werden. Es zeigte sich jedoch bereits in den ersten Spielminuten, dass die HCE'lerinnen nicht bereit waren den Gröbenzellern das Spiel zu überlassen.
HCD Trainer Claus Lohmann sah sich somit bereits nach 5 Minuten bei einem Stand von 2:4 gezwungen seine Mannschaft im Team-Time-Out zusammenkommen zulassen und ihnen neue taktische Vorgaben zu geben. Der Rest der ersten Spielhälfte gestaltete sich relativ ausgeglichen wobei die HC Damen durchgängig mit zwei Toren in Führung lagen. So ging man bei einem Stand von 11:14 in die Halbzeitpause.
Zu Begin der zweiten Spielhälfte setzte sich dies fort. Bis zur ca. 40. Spielminute gelang es beiden Mannschaften den Ball im Tor des Gegners unterzubringen. Sina Fischer zeigte ihre Rückraumqualitäten und erzielte insgesamt 11 Tore (11/3) für den HCD. Die Erlangerinnen spielten einen schnellen, attraktiven Handball, wobei die Außenspieler ein ums andere Mal von ihren Rückräumen in Szene gesetzt wurden und somit einen beachtliche Teil der geworfenen Tore erzielten. Lizzy Sumperl versenkte den Ball neunmal im Gröbenzeller Netz. Sandra Temmel nutzte ihre Schnelligkeit geschickt aus und traf siebenmal. Auch die HC-Abwehr agierte in der letzten Viertelstunde aggressiv und geschlossen, sodass es den Gastgebern zunehmend schwere fiel den Ball im Netz des HC zu versenken. Der Erlanger Vorsprung wuchs somit mehr und mehr. Beim Abpfiff lagen die Franken 10 Tore in Führung und siegte deutlich mit 21:31.HCD Gröbenzell: Melanie Bartel (TW), Patricia Wörner (TW), Viktoria Egle (2), Laura Frank (2), Hephanie Kilias (3), Margret Barkmeyer, Sina Fischer (11/3), Julia Schwaiger (1), Charlotte Wörner (2), Steffi Weber, Conny Karg
26.9.09: Missglückter Saisonauftakt gegen Haspo Bayreuth endet unglücklich mit 23:24 (10:13)
Die Saisonvorbereitung lief äußerst schleppend und so wartete Gröbenzell gespannt auf das erste Saisonspiel. Erwartungsgemäß verlief auch dieses eher verhalten, bis sich Mitte der 2. Häfte plötzlich doch die Chance zum Punkten ergab. Die knapp aufgestellten Gröbis traten heute mit 4 Jugendspielerinnen an, und gerade der Auftritt von Conny Karg sorgte in der 2. Häfte für einen gehörigen Ruck. Die offensive 4:2-Deckung zeigte Wirkung, der HCD kam in Fahrt und holte den 4-Tore-Rückstand auf. In den spannenden Schlussminuten agierte man jedoch nicht cool genug und uneterlag letztlich unglücklich mit 23:24.
HCD Gröbenzell: Melanie Bartel (TW), Patricia Wörner (TW), Viktoria Egle, Laura Frank, Hephanie Kilias, Margret Barkmeyer, Sina Fischer, Julia Schwaiger, Charlotte Wörner, Steffi Weber, Lina Hertenstein, Conny Karg
Damen 1, Bayernliga 2008 / 2009: Berichte
Damen 1, Bayernliga 2007 / 2008: Berichte